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Die Gestalt des Menschen
 
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Die Gestalt des Menschen [Gebundene Ausgabe]

Gottfried Bammes
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Edition Kunst und Gestaltung; Auflage: 10 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3363009666
  • ISBN-13: 978-3363009668
  • Größe und/oder Gewicht: 30,5 x 21,5 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Gottfried Bammes
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das klassische Lehr- und Handbuch der Künstleranatomie.

Seit Jahrhunderten gelten das künstlerische Naturstudium und die zeichnerische Gestaltung des Menschen als die höchste Aufgabe und als Beweis elementarsten Könnens und Wissens. Die Darstellungen in diesem Standardwerk der Anatomie genügen sowohl künstlerischen wie auch wissenschaftlichen Ansprüchen und bieten Kunststudent/inn/en und Autodidakt/inn/en eine zuverlässige Grundlage für ihre Arbeit.

Das Handbuch bietet umfassende und systematisch aufbereitete Lern- und Übungsschritte zur Gestaltung der menschlichen Figur. Ausführlich beschrieben wird auch der Wandel in der Geschichte der Anatomie für Künstler sowie ihr Einfluss auf die Entwicklung dreidimensionaler Körpervorstellungen in der Kunst. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die menschlichen Proportionen, die statischen und dynamischen Gesetzmäßigkeiten für Haltung und Bewegung, die Formzusammenhänge, die Körperexpression sowie die plastischen Grundlagen der Elemente des menschlichen Körpers und deren Formvereinfachungen.

Aus dem Inhalt: Künstleranatomie einst und heute, Leonardo - Anatom und Pädagoge, Michelangelos Verhältnis zur Anatomie für Künstler, Die Proportionen des Menschen, Die plastischen Bausteine des Körpers, Die untere Extremität, Das Rumpfskelett, Die Rumpfmuskulatur, Die architektonische Form des Rumpfes und seine Formzusammenhänge, Die besondere Oberflächenform der Hand in ihrer plastischen Bedeutung, Die Kopfgelenke und deren Mechanik, Die konstruktive Form und Plastik des Schädels, Die äußere Erscheinung des Kopfes, seine Oberflächenbildungen und das Körper-Raum-Problem, Die Verarbeitung des unmittelbaren und mittelbaren Ausdrucks des Gesichts in Porträts, Künstleranatomie und künstlerische Freiheit u.a. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Prof. em. Dr. päd. habil. Gottfried Bammes lehrte viele Jahre an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden. Seine Werke zur Künstleranatomie sind Standardwerke und für die künstlerische Ausbildung von außerordentlicher Bedeutung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kritischer Blick auf ein "Standardwerk", 8. Januar 2008
Sie haben es vermutlich bereits gemerkt: Es ist nicht so einfach, dieses Buch angemessen zu rezensieren. Das mag damit zu tun haben, dass gerade Künstler recht unterschiedliche Lernwege bevorzugen. Herrn Bammes' Lehrmethode mag also nicht bei Allen auf Gegenliebe stoßen. Unter Kunststudenten finden sich meiner Erfahrung nach Viele, die dieses Buch haltlos verdammen, und ebenso viele, die darauf schwören. Ich wage trotzdem eine etwas eingehendere Rezension, und versuche, sowohl auf Stärken wie Schwächen der "Gestalt des Menschen" einzugehen. Ich arbeite inzwischen fast drei Jahre als künstlerischer Laie mit dem Werk, besitze Dutzende andere Bücher zur Künstleranatomie zum Vergleich, habe sehr viele Lernmethoden kennengelernt. Ist Bammes jetzt "der Beste"? Der "Einzige" gar? Braucht man wirklich "nur dieses Buch", um den Menschen zu zeichnen?

So weit möchte ich in keinem Fall gehen, fällt einem doch ein heftiger Negativpunkt schon auf den ersten Seiten sofort ins Auge: Bammes bedient sich einer widerwärtigen, bemüht komplexen, scheinverwissenschaftlichten Rhetorik, die es notwendig macht, viele Sätze mehrfach zu lesen, um sich langsam an den Sinn heranzutasten (und das schreibe ich als Magister der Germanistik!). Die großspurig angepriesene "Allgemeinverständlichkeit" ist im umfangreichen Fließtext jedenfalls nicht zu bemerken. Einleitend beginnt Bammes mit einer umfangreichen vernichtenden Kritik anderer erhältlicher (amerikanischer) Lehrwerke zur Künstleranatomie, vermutlich mit dem Zweck, seine eigene Lehrmethode als einzig logische Folge herauszukristallisieren. Einzig für Burne Hogarth hat er knapp zwei Gramm Lob, doch dessen "Dynamic Anatomy" muss er letztlich dann doch noch abfertigen. Das jedoch sicher nicht ohne Grund: Hogarth begnügt sich in dem angesprochenen Werk mit einer Auflistung von Muskelgruppen, um den Menschen zu beschreiben. Der Körper wird sozu einer gummi-gallertartigen Masse, ohne Skelett, ohne wahre Form. Das also steht ganz oben auf Bammes' Agenda: Dem Leser ein Gefühl für die dreidimensionale FORM des menschlichen Körpers zu geben. Im Folgenden erzielt Gottfried Bammes auf diesem Gebiet durchaus ein paar spektakuläre, mit anderen Werken kaum vergleichbare Erfolge - aber auch Fehlschläge.

Der Umfang des Werks lässt Platz für eine genaue, eindringliche und vor allem vollständige Betrachtung der menschlichen Proportionen (die ich so in keinem anderen Werk gefunden habe), interessanten Betrachtungen zu Schwerpunkt und Balance (ebenfalls ein Bammes-individueller Punkt) und selbstverständlich auch den obligatorischen Zeichnungen der Muskelmassen (deren Plastizität hier zwar überdurchschnittlich, aber nicht herausragend ist). Kern des Bammes-Werkes ist jedoch sein Versuch, dem Leser die dreidimensionalen Massen des menschlichen Skeletts durch zweidimensionale Zeichnungen nahezubringen. Der Autor stellt die Grundformen durch entsprechende Zeichungen (vereinfachte perspektivische Skelettansichten, Gitterformen, "Querschnittscheiben" von Brust, Arm und Bein, Höhenlinien auf Körpern in perspektivischen Ansichten) wirklich und (ganz ohne Kritik) wunderbar heraus. Das ist Bammes' großer Verdienst. Als eingehender Leser lechzt man hierbei vielleicht nach mehr, muss aber mit den in späteren Auflagen eingeflochtenen Werken von Bammes' Schülern vorlieb nehmen. Weitere Zeichnungen der gleichen Art brächten den eingehenden Schüler aber unter Umständen kaum weiter; als einzig logischer nächster Schritt wäre die Beobachtung und Zeichnung des lebenden Menschen angebracht.

Als Einstiegswerk ist die "Gestalt des Menschen" jedenfalls kaum zu empfehlen. Der Anfänger wird sich vom Umfang der Materie einfach nur erschlagen fühlen. Einen Anfang zu finden, wird schwer sein, denn "Arbeitsaufgaben" stellt Bammes keine. Wenden Sie sich vorher lieber anderen Büchern zu, sonst wird Bammes' "Gestalt des Menschen" ungerechtfertigt im Bücherregal verstauben. Der zuweilen abdriftende Focus, der Preis und das leider teilweise auch absurde Geschwafel, das, so scheint es, einzig den Umfang des Werkes ausdehnen soll, sind für mich der Grund, hier einen Stern abzuziehen. Für mich verdient das Buch die vier Sterne allerdings voll.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ernsthafter Wille ist hier Voraussetzung, 8. August 2011
Das "Buch" verdient eigentlich eher den Titel "Enzyklopädie", es ist ein Mammutwerk mit unzähligen Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen, ausführlichen Teilbetrachtungen des gesamten menschlichen Knochenaufbaus, Körperteilen sowie Muskelanordnungen, stets mit dem Fokus auf künstlerische und realitätsnahe Umsetzungen. Auf über 470 Seiten bietet dieser kiloschwere Wälzer eine Schatztruhe und unerreichte Fülle an Informationen und Anregungen, sowohl zum Schmökern, Studieren als auch zum Nachschlagen.

Das Buch ist jedoch definitiv nichts für jemanden, der mal schnell in die Akt- und Menschen-Malerei reinschnuppern möchte. Als Einstieg ist das Buch aufgrund seiner Informationsfülle nachvollziehbar umstritten.

Jeder, der hingegen schon Akte und menschliche Körper ge- oder abgemalt hat, und engagierten Willens ist, dies künstlerisch und mittels eigener permanenter Übungen auszubauen, findet hier massenhaft Erklärungen und Hilfestellungen. Es ist ein Lehrbuch, das sich nur lohnt, wenn man es oft gebraucht. Es unterstützt einen bereits vorhandenen Malwillen, ist als "Motivationsbuch" allerdings vollkommen ungeeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk der Kuenstleranatomie, 31. Januar 2012
Gottfried Bammes vermag es im ausgewogenen Mass anatomisches Wissen klug didaktisch fuer Kuenstler aufbereitet darzustellen.

Seine Zeichnungen erfassen die komplexe Bauform und gehen auch in notwendige Detailbereiche.
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