Drei Damen verbringen gemeinsam eine Woche auf einer Skihütte. Neben der Gemeinsamkeit, dass ihr Nachname mit "K" beginnt, sind sie alle drei "erfolgreich im Beruf mit einer Tendenz ihr Licht unter den Scheffel zu stellen, was sich finanziell auswirkte. Diese Tendenz hatten alle drei erkannt und bekämpften sie." (Vorwort)
Der Umstand, dass jede der drei allein war, hatte sie in jener Woche, zwischen Weihnachten und Neujahr, zusammengebracht. Diese drei emanzipierten Frauen verbringen nun ihre Abende damit, sich Geschichten über Liebhaber und andere Männer der "high society" zu erzählen.
Obwohl deutlich wird, dass Emanzipation allein nicht glücklich macht und dieses Ergebnis ernüchternd wirkt, stecken die "Geschichten der drei Damen K." so voller (Selbst-)Ironie, dass es eine Freude ist, ihnen zu lauschen.
Autorin:
Die in Berlin gebürtige Helke Sander arbeitete als Autorin und Regiesseurin und ist mittlerweile Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und Co-Direktorin am Bremer Institut für Film und Fernsehen.
"Die Geschichten der drei Damen K." war ihr erstes Prosa-Buch.
Filme: "Die allseitig reduzierte Persönlichkeit" (1977), "Der Beginn aller Schrecken ist die Liebe" (1983), "Die Deutschen und ihre Männer" (1989), u.a.