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Die Geschichte vom weinenden Kamel
 
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Die Geschichte vom weinenden Kamel

Janchiv Ayurzama , Chimed Ohin , Luigi Falorni , Byambasuren Davaa    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

VideoMarkt

Ein weißes Kamel kommt in der Wüste Gobi, im unwirtlichen mongolischen Süden zur Welt. Sein noch so junges Schicksal scheint besiegelt, als die Mutter das Kleine nicht an sich heran lässt und das Kalb so die Milchzitzen nicht erreicht. Da erinnern sich die bangen Hirten einer alten Weisheit und rufen einen Musiker aus der Ferne herbei. Er spielt auf seiner Geige uralte überlieferte Melodien und bringt so die Kamelmutter zum Weinen. Das Wunder geschieht, die Mutter lässt sich erweichen und das Junge darf trinken.

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Das halbdokumentarische Spielfilmdebüt der Mongolin Byambasuren Davaa und des Italieners Luigi Falorni, von der Mongolei als "bester ausländischer Film" ins Oscar-Rennen geschickt, erweist sich als bezaubernde Mär voller Wärme und Feingefühl. Übertragen auf das Bild der Kamelmutter und des Kalbs, erzählt der gelungene Fernost-Trip von der ewigen Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit. Ganz zu Recht mit dem bayerischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet, sollte das Filmjuwel nicht nur Ethno-Fans ansprechen.

Blickpunkt: Film

Ein Dokumentarfilm, der sich zum absoluten Renner entpuppt: Während des Filmfest München schafften es Byambasuren Davaa, Studentin der Filmhochschule München, und Luigi Falorni, Absolvent derselben, mit der bewegenden und wahren 'Geschichte vom weinenden Kamel' nicht nur die Ethno-Freunde, sondern das ganz normale Publikum mitten ins Herz zu treffen. Nach dem Erfolg auf dem Filmfestival Toronto wurde diese kleine deutsche Produktion in die wichtigsten Territorien verkauft und eröffnet nun auch das 23. Internationale Festival der Filmhochschulen München.

Immer wieder versucht ein kleines weißes Kamel, an die Zitzen der Mutter zu kommen. Aber die stößt das Junge rüde weg, das ohne Muttermilch dem sicheren Tod ausgeliefert ist und jämmerliche Schreie ausstößt. Auch sanfte Gewalt in der Zusammenführung hilft nicht. In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein altes Ritual. Sie holen einen Musiker aus der Stadt, und dann geschieht ein Wunder: Mit den Klängen seiner Geige versetzt er die Kamelmutter in einen Zustand der Trance. Sie vergießt Tränen und nimmt den Nachwuchs wieder an, das Jungtier darf säugen und ist gerettet.
Das hört sich unwahrscheinlich an, aber Luigi Falorni und Byambasuren Davaa drehten diesen außergewöhnlichen Dokumentarfilm im Süden der Mongolei, wo es noch Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die mit der westlichen Ratio nicht in Einklang stehen. 'Die Geschichte vom weinenden Kamel' ist weit mehr als eine von vielen ethnografischen Betrachtungen, ist eine Metapher für die universelle Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit und wendet sich an einen breiten Zuschauerkreis. Zur Recherche reisten die beiden Macher in den Süden der Wüste Gobi, um nach einer geeigneten Nomadenfamilie und Kamelherde zu suchen, die sie erst nach strapaziösen Tausenden von Kilometern fanden. Vier Generationen leben in drei Jurten, darunter auch ein kleiner Junge, der als Leitfigur durch den Film führt. Ganz nah an Menschen, Tieren und Natur bewegt sich diese Beobachtung, die aber nicht auf das rein Dokumentarische reduziert, wie die Regisseure offen zugeben. So wurden Handlungen, die in der Zeit stattfanden als die Kamera nicht lief, aber für die Emotionalität der Geschichte notwendig waren, nach Absprache mit den Familienmitgliedern nachinszeniert, um ein Optimum an Erzählkraft zu erreichen. Das mag Puristen auf die Palme treiben, dient aber der Intensität und sollte die Faszination nicht schmälern.
Am Ende stellt sich auch die auf den ersten Blick noch idyllische und ökologisch intakte Mongolei als Mikrokosmos mit Brüchen dar. Die Konsumwelt hält Einzug, wenn Fernseher und Satellitenschüssel zum Objekt der Begierde avancieren. Die Mischung von Märchen, Magie und Moderne machen diesen Dokumentarfilm spannend, trotz leiser Melancholie über das voraussehbare Verschwinden der Mystik erliegt man dem zarten Zauber des fremden und exotischen Realismus. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Poetischer Dokumentarfilm, der von einem verstoßenen Kamelfohlen in der Südmongolei erzählt, das durch Musik wieder mit seiner Mutter vereint wird.

Kurzbeschreibung

Im weiten Süden der Mongolei, in der unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weißes Kamel zur Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt, verstößt ihr Junges. Ohne die nahrhafte Muttermilch scheint das Kalb dem Tod geweiht. In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein uraltes Ritual: Ein Musiker aus der fernen Stadt soll mit den magisch-himmlischen Klängen seiner Geige die Kamelmutter zum Weinen bringen und so ihr Herz erweichen. Das Wunder geschieht: Die Mutter bricht in Tränen aus, ihr Junges darf säugen und ist gerettet.

Rezension

... einzigartig, rührend, spannend kurz: sehenswert (Süddeutsche Zeitung)

Fern von jeglichem Kitsch rührt dieser Film zu Tränen (Vogue)

Produktbeschreibungen

Im weiten Süden der Mongolei, in der unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weisses Kamel zur Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt, verstößt ihr Junges. Ohne die nahrhafte Muttermilch ist das Junge dem Tod geweiht. In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein uraltes Ritual: Ein Musiker aus der fernen Stadt soll mit den magischen Klängen seiner Geige die Kamelmutter zum Weinen bringen und so ihr Herz erweichen. Das Wunder geschieht: Die Mutter bricht in Tränen aus, und ihr Junges
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