Kein Meisterwerk aber als durchaus lesbar präsentiert sich dieses Buch, dass nich so ganz ein Klassiker sein will.
Man kann das Buch absolut nicht vergleichen mit der "Geschichte der O" von Pauline Reage oder ähnlich literarischen Werken.
Das Buch ist eigenwillig und sollte eigenständig betrachtet werden. Es ist hart und teilweise sicher vulgär. Aber wo gibt es Streichel SM und wer wird bei einem gehauchten "bitte hau mich erst-aber nicht zu fest-und dann schlaf ganz sanft mit mir" an ein SM Buch erinnert?
Das Buch ist in genau der gängigen Sprache geschrieben, hart, manchmal jenseits des guten Geschmacks (aber wer legt den fest?) und kompromisslos.
Nicht jede der beschriebenen Szenen fanden auch meine ungeteilte Zustimmung, trotzdem hebt sich von so manch anderer seichten SM Literatur ab. Es ist eben nicht nur "Hau drauf und gut so" beschrieben, sondern durchaus auch feinsinnige Momente des Zweifels, des Suchens nach sich selbst, der Ablehnung und so vieler anderer Gefühle die gerade im SM Bereich einem jeden bekannt sind.
Ein Roman der ist was er ist und nichts Anderes darstellen will.
Ein Buch das nicht jedem gefallen wird, aber es isst ja auch nicht jeder Erbsensuppe!
Fazit: Es gibt zweifellos bessere und anspruchsvollere Bücher, aber eigenständig betrachtet kann "die Geschichte mit A" durchaus ihren Platz in der lesbaren SM Literatur rechtfertigen!