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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen
Bewundernswerter Sprachstil und herrlich zynisch!,
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte meines unheimlichen Erfolgs (Taschenbuch)
Wenn ich Bücherrezensionen lese, zeichnet sich in meinem Gesicht oftmals ein amüsiertes und zugleich fasziniertes Lächeln ab. Ein Lächeln, dass sich den grundverschiedenen Bewertungen der Leser widmet. Wo der eine nur einen Stern vergibt und das Buch als grauenhaft bezeichnet, lobt es ein anderer wiederum als Meisterwerk. Dieses Phänomen finde ich persönlich hochinteressant und werde es bei Gelegenheit in seine psychologischen Einzelteile zerlegen.Was dieses Buch betrifft, möchte ich mich jedoch gerne zu den Letzteren zählen. Denn ich mag sowohl die Story, als auch die zynische und missmutige Art, mit der José Ángel Manas seine Hauptperson durch das Buch schlendern lässt. Mir gefällt sein Schreibstil, der zugleich gut zu lesen und unheimlich anspruchsvoll im Ausdruck ist, als auch die Auswahl der Personen, die sich durch das Buch bewegen, das Beschreiben von Geschehen und den Ausgang der Geschichte. José Ángel Manas hat eine so typisch männliche Art zu schreiben, dass es für mich als Frau ein Vergnügen ist, aus dem Geschimpfe und Gemurre, und den simplen Dingen, die einem Mann Freude bereiten, schlau zu werden. J ist Literaturprofessor. Von seinen Studenten hält er nicht viel, und auf den Unterricht bereitet er sich lediglich mit ein paar Gläsern Schnaps vor. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seinen trinkfesten Kollegen und Freunden Marta und dem sich selbst ernannten Mozart. Im Gegensatz zu ihm, der Romane und Novellas schreibt, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan, hat J nicht so viel Glück mit der Schriftstellerei. Der Gute steckt nämlich, wie die Kenner es nennen, in einer Schreibblockade. Sobald er sich mit einem guten Gedanken an den Computer setzt, verwandeln sich seine Worte in einen Kauderwelsch aus Buchstaben, die mit Sinn und Inhalt nichts mehr zu tun haben. Bis dem frustrierten J eines Tages eine seiner Studentinnen ein Manuskript in die Hand drückt und ihn bittet es sich durchzulesen. Dies tut er zuerst mit etwas Widerwillen, dann jedoch begreift er das große Genie dieses Werkes. Das ist der Roman den er immer schreiben wollte. Das ist die Story, die er nie hatte in Worte fassen können. Schließlich verbindet er sich emotional so stark mit dem Werk, dass er in der ersten Minute gar nicht weiss, wovon das Mädchen da redet, als ihn seine Studentin nach ihrem Skript fragt. Er sieht nur eine Möglichkeit, um SEIN Buch unter seinem Namen veröffentlichen zu können. Er muss sie, und alle die wissen, dass sie die Autorin des Romans ist, aus dem Weg räumen . . . Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
ekelerregend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte meines unheimlichen Erfolgs (Taschenbuch)
Dieses Buch lässt sich wirklich schnell durchlesen.Vielleicht ist ja für Psychoanalytiker o.ä. interessant zu lesen, wie sich ein egoistischer neiderfüllter Kritiker und Möchte-Gern-Schriftsteller J. zu einem Mörder entwickelt. Die derbe Sprache und das abartige Verhalten der Hauptperson hatten mich so einige Male - eher die meiste Zeit - ganz schön angeekelt. Ehrlich gesagt, wünschte ich, ich hätte dieses Buch nie gelesen. Wen der Plot interessiert (tut mir leid, aber ich kann in diesem Fall einfach nicht subjektiv schreiben): Es handelt sich um einen Universitätsprofessoren, der ab und an Kritiken zu Büchern schreibt, und (ach so gerne) Schriftsteller sein möchte. Doch es gelingt ihm nicht, auch ein Wort aufs Papier zu bringen. Ich will hiermit keinen persönlich angreifen. Bestimmt gibt es Menschen, die Spaß daran haben (könnten), aus der Story viel heraus zu interpretieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wochenendlektüre,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte meines unheimlichen Erfolgs (Taschenbuch)
Ein kurzer Roman zum weglesen. Er könnte von mir sein... Manas hält sich nicht mit großen Beschreibungen auf und kommt zum Wesentlichen. Teilweise kommt ein derber Sprachstil zustande. Der ist aber notwendig. Der "Held" des Romans ist Menschenfeind und in jeder Hinsicht ambivalent.Ein lesenswertes Buch für verregnete Wochenenden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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