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Die Geschichte der Schönheit
 
 
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Die Geschichte der Schönheit [Gebundene Ausgabe]

Umberto Eco , Friederike Hausmann , Martin Pfeiffer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 440 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 6 (10. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446204784
  • ISBN-13: 978-3446204782
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Umberto Eco ist ein literarisches Chamäleon ohnegleichen: Sein Romanerstling Der Name der Rose wurde zu einem der fünfzig Lieblingsbüchern der Deutschen gekürt, seine Essays, Glossen und Parodien begeistern ein breites Publikum, und seine sprach- und literaturkritischen Arbeiten haben in der akademischen Welt Standards gesetzt. Jetzt hat er sich in einem opulenten Bildband auf die Spurensuche nach dem “Schönen” begeben, und fördert dabei so manches vergessene Juwel zutage.

Die Geschichte der Schönheit überzeugt -- nicht nur auf den ersten Blick -- durch eine übersichtliche und einleuchtende Gliederung. Da geht es einerseits um die Darstellung menschlicher Schönheit, der weiblichen wie der männlichen, und der sich wandelnden Ideale, die unsere Wahrnehmung im Laufe der Jahrhunderte bestimmten. Weiter geht die Reise zu den Gebäuden, welche die Menschen zu ihrem Schutz oder zur Ehre höherer Wesen errichtet haben. Von der Musik ist die Rede und von ihrer Abhängigkeit von Mathematik und Astronomie. Garniert ist das Ganze mit einer Flut von Zitaten aus Bibel und mittelalterlicher Gelehrsamkeit, von Dichtern und Philosophen.

Auch wenn das etwas altmodisch klingen mag, so ist Die Geschichte der Schönheit im besten Sinne “erbaulich”. Eco flaniert an allem vorbei, was die Sinne erfreut, erklärt, deutet und schüttelt auch nicht selten den Kopf über das, was einst Begeisterung auslöste, inzwischen jedoch ausgesprochen hässlich erscheint. Ein Buch, um leuchtende Augen zu bekommen also, mit der kleinen inhaltlichen Einschränkung vielleicht, dass sowohl die Auswahl der bewunderten Objekte wie auch das theoretische Fundament rein europäisch ausgerichtet sind. Das ist jedoch nur das berüchtigte Haar in der Suppe, insgesamt ist der Schmöker ein Genuss -- zum Verschenken, sich selbst oder anderen. --Helge Basler

Pressestimmen

"Eine gewaltige, eine luxuriöse, eine wunderbare Ausstellung, eine virtuelle Wanderung durch die Geschichte der Schönheit." Claudia Schmölders, Literaturen, 09/04 "Wer sich mit wachsendem Behagen durch diesen Almanach blättert, bekommt indes von unendlich vielen Aspekten der Ästhetik einen Eindruck." Dirk Schümer, F.A.Z., 06.10.04 "Hereinspaziert, hereinspaziert, meine Damen und Herren, hier spielt die Musik, hier sind Götter, Menschen und Maschinen: Hier führt Professor Eco mit seinem Assistenten persönlich durch sein Panoptikum "Die Geschichte der Schönheit"! Werfen Sie einen Blick auf die unbekleidete Venus und auf Monika Bellucci, auf den Apoll vom Belvedere und David Beckham! ... Die Schönheit der Darstellung hat sich dem Leser seines Buches am Ende wie von selbst erschlossen." Ralf Berhorst, Süddeutsche Zeitung, 05.10.04 "Ein so hintergründiges, ja schönes Buch hat es zu diesem Thema für ein großes Publikum noch nicht gegeben." Kia Vahland, art, 12/04 "Ein erbauliches Buch für den Kaffeetisch. Und ein besonders schönes noch dazu."Falter, 22.10.04

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von WoMo
Format:Gebundene Ausgabe
In loser chronologischer Abfolge stellt Umberto Eco ein kunstgeschichtliches Kapitel nach das andere, beginnend mit dem griechischen Altertum. Dieser Aufbau ermöglicht freilich einen annähernd historischen Aufbau von der Antike zur Postmoderne, um mit Fragen zu Kunst, Schönheit und Medien am Übergang zum 21. Jahrhundert abzuschließen. Gleichzeitig birgt sich eine Gefahr darin: vieles, was zur Antike passt, z.B. pythagoreische Zahlensymbolik, könnte genauso gut in der Mitte des Buches stehen, wo es um die Renaissance geht.

Manchmal scheinen auch naturwissenschaftlich-technische Überlegungen die Grundlage für ein Kapitel zu sein (wenn es um neue Färbematerialien geht oder um neue Abbildungsperspektiven), zuweilen ist die kunstgeschichtliche Darstellung wiederum stärker philosophisch-theologisch geprägt (z.B. bei der "schönen" Darstellung des Hässlichen, wie bei H. Bosch). Diese Durchmischung unter der Klammer der historischen Abfolge ist vielleicht nicht ideal, entspricht aber eher dem gewohnten Denken in Epochen als ein rein thematischer Aufbau (Licht - Proportion - Personendarstellung - Umgang mit Natur usw.).

Die Texte sind in Verbindung mit reichhaltiger Illustration gut lesbar und in angenehmer Weise nicht wissenschaftlich, dennoch freilich fundiert und akademischer Qualität entsprechend.

Ecos Werk über die Schönheit spiegelt auch die Vorliebe des Autors für das Mittelalter wieder und steht in guter Tradition zu vielen seiner bisherigen Schriften, zu seinen semiotischen Studien und zu Überlegungen, die beispielsweise im Namen der Rose über das Portal zur Klosterkirche angestellt werden - ohne sich direkt auf diese Bücher zu beziehen, denn nur so bleibt das neue Buch zur Geschichte der Schönheit auch für sich verständlich und empfehlenswert.

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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Umberto Ecos" Buch über die " Geschichte der Schönheit " ist ein trostspendender Begleiter durch düstere Spätherbsttage, nicht zuletzt, weil Schönheit, wie man seit dem Mittelalter weiß, auch etwas mit Farben und Helligkeit und damit einhergehender Leuchtkraft zu tun hat. Der Autor befasst sich mit dem Begriff " Schönheit" innnerhalb der bildendenden Künste, Malerei, Architektur, des Industriedesigns und vieler, vieler anderer Bereiche. Dabei lässt er kluge Geister der Antike, der Renaissance, der Aufklärung und anderer Epochen zu Wort kommen. Philosophen, Schriftsteller , Dichter und Troubadoure beschreiben und besingen, das Schöne. Doch keiner bringt es sosehr auf den Punkt wie Salomo ( 10.Jh. v. Chr.) in seinem "Hohelied"! Ganz wunderbar! Was meinten die Vorsokratiker zu diesem Thema und was der Philosoph Platon ? Zu welchen Denkergebnissen gelangten in der Folge die nüchternen Römer? Eco sagt es dem Leser. Das Buch ist reich bebildert und ein Fest für die Augen! So kann man die schöne " Lucrezia Panciatichi" und das vollendet schöne Anlitz Albrecht Dürers ( Selbstbildnis mit Pelzrock) bewundern, aber auch abstrakte Formen des Schönen bestaunen. Man wird mit dem " Goldenen Schnitt" wie auch dem harmonischen Quadrat vertraut gemacht und erhält eine Idee von der Schönheit der Zahlen. Auf Zahlen lässt sich mithin alles zurückführen und sie bilden die Grundvorraussetzung so genannter Sphärenmusik. Was ist schön? Kann man Schönheit überhaupt definieren oder ist sie am Ende subjektiv, wie David Hume konstatiert? All die Paläste, die wohlgestalteten Bauten, formvollendeten Skulpturen, auch das Industriedesign sind nicht zuletzt Ergebnisse des Strebens nach dem Schönen in irgendeiner Form. Während die Romantiker glaubten, dass aus dem Schönen das Wahre hervorgehe, stellte Hegel hochinteressante Reflexionen an zur schönen Seele und Kant meinte, dass schön das sei, was ohne Interesse gefällt! Alle schauten, bestaunten, rätselten und definierten. Das hat sich auch in der Mediengesellschaft nicht geändert. Im Grunde personifizieren der junge Marlon Brando und der nicht mehr ganz so junge George Clooney, wie auch die göttliche Greta Garbo gedankliche Schönheitmodelle. Sie sind sozusagen eine Antwort auf die immerwährende Frage: " Was ist schön ?"
Eine himmlische Lektüre, die man überhaupt nicht mehr aus der Hand legen möchte! Die Farben im Stundenbuch des Duc de Berry, auch der Glasfenster der Kathedrale von Chatres und der Bilder aus dem Codex Manesse, welch' Augenweide! Wenn schön das ist, was Auge, Herz und Verstand gleichzeitig erfreut, kann Ecos " Geschichte der Schönheit " wohl als wirklich gelungener Beitrag zu diesem Thema bezeichnet werden!
Ein ideales Weihnachtsgeschenk!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Umberto Ecos Buch über die " Geschichte der Schönheit" ist ein trostspendender Begleiter durch düstere Spätherbst- und Wintertage, nicht zuletzt, weil Schönheit, wie man seit dem Mittelalter weiß, auch etwas mit Farben und Helligkeit und damit einhergehender Leuchtkraft zu tun hat.

Der Autor befasst sich mit dem Begriff " Schönheit" innerhalb der bildenden Künste, der Malerei, der Architektur sowie des Industriedesigns und vieler , vieler anderer Bereiche. Dabei lässt er kluge Geister der Antike , der Renaissance, der Aufklärung und anderer Epochen zu Wort kommen.

Philosophen, Schriftsteller, Dichter und Troubadoure beschreiben und besingen das Schöne, doch keiner bringt es so sehr auf den Punkt wie Salomo( 10.Jh.v.Chr.) in seinem " Hohelied"! Ganz wunderbar!

Was meinten die Vorsokratiker zu diesem Thema und was der Philosoph Platon?

Zu welchen Denkergebnissen gelangten in der Folge die nüchternen Römer?

Eco sagt es den Lesern.

Das Buch ist reich bebildert und ein Fest für die Augen!

So kann man die schöne " Lucrezia Panciatichi" und das vollendet schöne Anlitz Albrecht Dürers( Selbstbildnis mit Pelzrock) bewundern, aber auch abstrakte Formen des Schönen bestaunen.

Man wird mit dem " Goldenen Schnitt" wie auch dem harmonischen Quadrat vertraut gemacht und erhält eine Idee von der Schönheit der Zahlen. Auf Zahlen lässt sich mithin alles zurückführen und sie bilden die Grundvoraussetzung so genannter Sphärenmusik.

Was ist schön?

Kann man Schönheit überhaupt definieren oder ist sie am Ende subjektiv, wie David Hume konstatiert?

All die Paläste, die wohlgestalteten Bauten, formvollendeten Skulpturen, auch das Industriedesign sind nicht zuletzt Ergebnisse des Strebens nach dem Schönen in irgendeiner Form.

Während die Romantiker glaubten, dass aus dem Schönen das Wahre hervorgehe, stellte Hegel hochinteressante Reflexionen zur schönen Seele an und Kant meinte , dass schön sei, was ohne Interesse gefällt!

Alle bestaunten , rätselten und definierten. Dies hat sich auch in der Mediengesellschaft nicht geändert.

Im Grunde personifizieren der junge Marlon Brando und der nicht mehr ganz so junge George Clooney, wie auch die göttliche Greta Garbo gedankliche Schönheitsmodelle. Sie sind sozusagen eine überzeugende Antwort auf die immerwährende Frage: Was ist schön?

Eine himmlische Lektüre, die man überhaupt nicht mehr aus der Hand legen möchte!

Die Farben im Stundenbuch des Duc de Berry, auch die Glasfenster der Kathedrale von Chatres und die Bilder aus dem Codex Manesse, welch eine Augenweide!

Wenn schön das ist, was Auge, Herz und Verstand gleichzeitig erfreut , kann Ecos " Geschichte der Schönheit" wohl als wirklich gelungener Beitrag zu diesem Thema bezeichnet werden.

Sehr empfehlenswert!
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