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Kundenrezensionen

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am 27. Februar 2005
Ich habe mich durch die voran gegangenen guten Kundenrezensionen dazu hinreißen lassen, dieses Buch zu kaufen. Denn schließlich lese ich als ehem. Mathematik-Student noch immer gerne Bücher aus meinem Fachgebiet. Über dieses Buch habe ich mich wirklich geärgert. Es ist für mich das langweiligste und unbedfriedigendste was ich in diesem Bereich gelesen habe. Deshalb auch meine erste Rezension bei Amazon, um andere vor dem Kauf zu warnen. Für Mathematiker enthält dieses Buch zu wenig Mathematik und hört immer dort auf wo es gerade interessant wird. Ein Nichtmathematiker wird durch die kurzen Andeutungen auch nur im Regen stehen gelassen, so dass weder ein wirklicher Einblick in die Welt der Mathematik gewährt wird, noch die kurzen Fragmentstücke vollständig verstanden werden können.
Wenn es etwas populärwissenschaftliches zur Mathematik sein soll, dann sollte man lieber zu Simon Singh oder Apostolos Doxiadis greifen.
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am 9. August 2001
Daß der Umgang mit der 0 in der Menschheitsgeschichte nicht so selbstverständlich ist, wie seine heutige Unverszichtbarkeit es erscheinen lässt, mag man schon immer geahnt haben. Nach der Lektüre dieses flott geschriebenen Buches hat man einen Überblick über die historischen Versuche und Schwierigkeiten unterschiedlicher Kulturkreise, das Nichts in Zahlen zu fassen. Insgesamt ein unterhaltsames Lesebuch, das zu keiner Zeit den interessierten Leser überfordert. Wer anspruchsvollere Literatur zur Geschichte und Philosophie der Mathematik sucht, sollte allerdings zu Barrow's "Ein Himmel voller Zahlen" greifen.
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am 4. Oktober 2004
Gäbe es mehr Mathematikbücher wie dies, nämlich witzige und charmante, es würden wohl gleich viel mehr Menschen Mathematik studieren wollen. So anschaulich lernt man sonst nie gleichzeitig das Rechnen mit der Null, das Operieren mit Termen und die geschichtlichen Hintergründe, die auf dem langen Weg der Menschheit zur modernen Mathematik liegen. Ich selbst hätte nicht gedacht, wie wichtig die Null schon bei den einfachsten Rechengängen wie Addieren, Subtrahierenm, Multiplizieren und Teilen ist, so selbstverständlich nimmt man ihre Vorteile heutzutage hin. Erst durch Kaplans glänzend recherchierte und mit Poesie und Witz vorgetragene Darstellung ihrer Geschichte, erkannte ich, wie mühsam in früheren Zeiten das Rechnen ohne Null war. Die Zahlensysteme alter Kulturen waren unpraktisch und schon die simple Warenaufstellung für Händler eine echte Plage. Unter diesem Gesichtspunkt konnte ich sogar die als grausam trocken verschrieene Buchführung als segensreiche Erfindung würdigen und ihre Erfinder kennenlernen.
Robert Kaplan schreibt mit Begeisterung und Liebe für sein Fach. Das merkt man in diesem Buch an jedem Satz. Er bindet witzige Histörchen, berühmte Mathematiker, große Literatur und sogar Poesie in sein Werk ein. Als Beweis hier einige Kapitelüberschriften: "Ein Engel zu Gast", "Gebückt nach Bethlehem", "Badehaus mit Spinnen", "Hatte König Lear recht?"
Schritt für Schritt lernen wir die Null kennen und versuchen, ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Kaplan macht das mit Hilfe von Geschichte und Geschichten im Wechsel mit mathematischen Formeln, aber keine Angst, alle mathematischen Teile sind schön erklärt und nachvollziehbar geschrieben. Gegen Ende im letzten Drittel des Buches wirds dann allerdings doch ein wenig schwieriger, hier sollte man schon ausgeschlafen an die Lektüre gehen und sich vielleicht auch an die letzten Mathestunden kurz vorm Abi erinnern können. Das Schwierige liegt aber nicht an Kaplan sondern an der abstrakten Materie an sich, die die menschliche Vorstellungskraft bis zum Anschlag strapazieren kann.
Das Buch ist ein schönes Geschenk für naturwissenschaftlich interessierte Leser und Querdenker.
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am 19. März 2009
Das Buch zur Geschichte der Null von Robert Kaplan ist ein Buch, welches große Freude beim Lesen bereitet. Es wird nicht nur für den interessierten Laien anschaulich eine mögliche Entstehungs- und Bedeutungsgeschichte der Null vorgetragen, sondern zusätzlich noch ein Buch geliefert, dass vom Schreibstiel her Vorbild sein sollte für manchen drögen Aufsatz, den ich als Student lesen musste.
Hier sei auch die gute Übersetzung von A. Simon gelobt, die den Witz Kaplans bestens einfängt und auf das Deutsche überträgt.
Nur das Ende sagte mir, mit seinen psychologischen und teils esoterischen Anleihen, nicht so zu - daher nur 4 Sterne.

Fazit: Jeder, der sich für philosophische Gedanken in Bezug auf die Welt der Zahlen interessiert, findet in der Null einen Partner, der es Wert ist genau unter die Lupe genommen zu werden.

Demnach: Viel Spaß beim Lesen und lernen!
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am 2. September 2010
Ausgerechnet ein Mathematiklehrer an der Fachhochschule weckte mein Interesse für das Buch "Die Geschichte der Null". Bis dato hatte ich mir nie so richtig bewußt gemacht, welchen Einfluß oder besser welche Macht durch die "Null" ausgeht. Allerdings war ich etwas skeptisch, ob es möglich wäre diesbezüglich ein ganzes Buch zu schreiben, welches nicht nur interessant, sondern auch für Nichtmathematiker kurzweilig geschrieben ist. Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe mir das Buch gekauft und war positiv überrascht. Robert Kaplan gibt eine Vielzahl an Zugängen zu der Null (Mathematisch, historisch, philosophisch etc.), so dass im Grunde jeder etwas für sich finden sollte, was für einen spannend und lesenswert sein könnte. Das Buch ist in 17 Kapitel gegliedert worden:

0: Die Linse
1: Der Geist prägt der Materie seinen Stempel auf
2: Die Griechen hatten kein Wort dafür
3: Reisegeschichten
4: Ostwärts
5: Staub
6: Ins Unbekannte
7: Ein Paradigma wechselt
8: Ein Intermezzo bei den Maya: Die dunkle Seite des Zählens
9: Viel Lärm um nichts
10: Ein Engel zu Gast
11: Beinahe nichts
12: Ist sie da draußen?
13: Badehaus mit Spinnen
14: Ein Land, in dem es immer Nachmittag war
15: Hatte König Lear Recht?
16: Das Undenkbare

Insgesamt bewerte ich das Buch mit vier von fünf möglichen Sternen. Einen Stern habe ich abgezogen, da mir die philosophische Betrachtung nicht ganz gefiel.
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am 11. Januar 2007
Das, wovor jeder Mensch am meisten Angst hat, das Nichts, die Null, hält noch gar nicht so lange Einzug in die Welt der Mathematik. Kaplan widmet dem ein ganzes Buch und verbindet dabei die mathematische Zeitentwicklung mit der philosophischen Betrachtung der Zahl Null. Nicht nur Mathe-Freaks kommen auf ihre Kosten.

Das Buch ist gehört nicht zu denen, die man einfach mal durchliest und dann zur Seite legt. Es verführt immer wieder zum Zugreifen und Stöbern und bietet weit mehr als 247 Seiten über mal eben gar Nichts.
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am 11. November 2002
Das Buch veranschaulicht mit sprachlicher Gewandtheit die Entwicklung der mathematischen Rechenweise, die nicht von Anfang an die Null als Element ihrer Rechnungen kannte. Nach und nach wird die Null einbezogen und behält doch immer ein gewisses Misstrauen, eine Ungewissheit. Sie wird nie in den Kreis der Zahlen aufgenommen.
Robert Kaplan zeigt auf anschauliche Weise, wie lebensnah Mathematik sein kann und vernachlässigt dabei aber auch nicht die Ansprüche eines geübteren Mathematikers.
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am 11. November 2002
Das Buch veranschaulicht mit sprachlicher Gewandtheit die Entwicklung der mathematischen Rechenweise, die nicht von Anfang an die Null als Element ihrer Rechnungen kannte. Nach und nach wird die Null einbezogen und behaelt doch immer ein gewisses Misstrauen, eine Ungewissheit. Sie wird nie in den Kreis der Zahlen aufgenommen.
Robert Kaplan zeigt auf anschauliche Weise, wie lebensnah Mathematik sein kann und vernachlaessigt dabei aber auch nicht die Ansprueche eines geuebteren Mathematikers.
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