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Martin Scorsese genoss als Spross italienischer US-Einwanderer um 1950 Spielfilme aus der Heimat im familiären Ritual: Einmal sind es Epen mit antik-römischen Themen; Blasettis "La Corona di ferro" etwa, um eine legendäre Krone aus einem Kreuzigungsnagel Christi oder Pastrones "Cabiria", in dem die Heldin Karthagos Gott Moloch geopfert werden soll. Dann ist es der Neorealismus; Rossellinis "Paisà" um die Aliiertenbefreiung Italiens oder de Sicas "Fahrraddiebe" um eine sozial-existentielle Notlage.
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Martin Scorsese: Meine italienische