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Die Geschichte des Herrn Han: Roman [Taschenbuch]

Sok-Yong Hwang , Oh Dong-Sik , Kang Seung-Hee , Torsten Zaiak
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2005
Die ergreifende Chronik eines nordkoreanischen Arztes, der am Krieg und an den Folgen der Teilung von Land und Volk zerbricht.In einem heruntergekommenen Mehrfamilienhaus in Seoul stirbt im Jahr 1968 ein alter Mann, einsam und verarmt. Die Nachbarn, die ihn kaum kannten, weil er, der Nordkoreaner, ihnen suspekt war, streiten sich um das frei gewordene Zimmer. Wer aber war dieser Herr Han? Han Yongdok ist Professor für Gynäkologie am Universitätskrankenhaus in Pjöngjang, als 1950 der Koreakrieg ausbricht. Er entgeht der Mobilisierung, was ihn allerdings beunruhigt, ahnt er doch bereits, dass dies bedeutet, offenbar nicht auf Parteilinie zu sein. Er wird stattdessen der für die politischen Kader reservierten Sonderstation des Krankenhauses zugeteilt, hält sich aber nicht an die damit verbundenen Vorschriften und behandelt trotz Verbot auch Patienten aus dem Volk. Als er dabei erwischt wird, wie er ein schwer verletztes Mädchen operiert, wird er zum Tode verurteilt. Wie durch ein Wunder überlebt Han die Erschießung und flieht über den Fluss Daedong nach Südkorea und in die vermeintliche Freiheit. Frau und Kinder hofft er nachholen zu können, doch schnell stellt sich heraus, dass die poltischen Verhältnisse das nicht mehr zulassen. In Seoul findet er zwar seine Schwester wieder, die aber hat selbst kaum etwas zum Leben. Vergeblich auf Arbeitssuche, lässt er sich schließlich von zwei selbsternannten Kollegen überreden, auf illegalem Wege eine gynäkologische Praxis zu eröffnen. Doch als der ehrliche Han ihnen lästig wird, denunzieren sie ihn als nordkoreanischen Spitzel. Er landet in den Folterkellern des Geheimdienstes, und einzig seine Schwester und ein alter Freund aus Pjöngjang setzen sich für seine Unschuld ein. Nach Jahren wird er endlich freigelassen, sein Leben aber ist für immer runiniert.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 140 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423244887
  • ISBN-13: 978-3423244886
  • Originaltitel: Hanssiyeondaegi
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 407.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hwangs Text ist eine unpathetische und darum umso mehr berührende Chronik dieser Zeit.«
Brigitte

»Ein sehr dichter Roman darüber, wie politische Verhältnisse ein Leben zerstören können.«
deutsche-welle.de

Der Verlag über das Buch

»„Die Geschichte des Herrn Han“ ist ein bewegendes Exempel für das Leben eines aufrechten, wenn auch etwas zu vertrauensseligen Menschen in einem sinnlos geteilten, von zwei totalitären Regimes beherrschten Land. In Korea nimmt dieser dokumentarische Roman heute den Rang eines Klassikers ein. Denn nur selten gelingt es, Geschichte, Krieg zumal, so unverfälscht im Schicksal und in den Erfahrungen eines Menschen zu bündeln. « Vaihinger Kreiszeitung

»Was Hwang hier beschreibt, ist das Leben selbst, das Symbolische ist das Zentrum dieses Buches. Jede einzelne Seite atmet die Wahrheit einer Epoche, die bis heute an ihren Wunden zu tragen hat. Hwangs Erfolg gründet sich darauf, dass er die politischen und historischen Probleme seines Landes über eine beispielhafte Figur transportiert.« Figaro Magazine

»»Die Geschichte des Herrn Han«, ebenso wie Hwangs Novellen, sind Texte, die von äußerster Schärfe und Klarheit zeugen. Es sind zurückhaltend geschriebene, bezaubernde Texte.« Le Canard enchaîné

»Ein Schreiben, das sich der Ignoranz gegenüber dem Leiden ebenso verweigert wie gleichzeitig der Selbstzerstörung durch die Zerstörung – was für jeden Autor eine große Herausforderung darstellt.« Le Figaro

»Der Autor beweist auf geradezu brillante Weise immer wieder, weshalb er in Korea zu den wichtigsten Autoren des Landes gezählt wird.« Le Monde

»Hwangs Text ist eine unpathetische und darum umso mehr berührende Chronik dieser Zeit.« Brigitte

»Das novellenhaft knappe und darum besonders eindringliche Buch gilt als ein Schlüsselwerk der modernen koreanischen Literatur. Gerade im lange geteilten Deutschland sollte diese lakonische »Geschichte des Herrn Han« ein Echo finden.« Spiegel Spezial Bücher

»Ein sehr dichter Roman darüber, wie politische Verhältnisse ein Leben zerstören können.« Deutsche Welle.de »Ein bewegender Roman, der nichts beschönigt und einen Einblick in eines der faszinierenden Länder des fernen Osten zulässt.« Fritz


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entwurzeltes Land, entwurzelte Menschen 3. Oktober 2005
Von WoMo
Format:Taschenbuch
Als der einsame alte Han Yongdok im April 1968 in Südkorea stirbt, gilt das Interesse der Nachbarn mehr dem freigewordenen Zimmer als dem Toten. Erst während der Totenwache entsteht im Rückblick im Gespräch mit den wenigen Verwandten und Bekannten von Han Yongdok die Lebensgeschichte eines nordkoreanischen Arztes, der wie Hans im Glück aus Sturheit bei jeder Entscheidung mehr verliert: zuerst seine Familie auf der Flucht, dann seine Reputation in Zusammenarbeit mit zwei Kurpfuschern und schließlich seine politische Unbescholtenheit, als er vom Geheimdienst des Südens als nordkoreanischer Spitzel denunziert und inhaftiert wird. Auch nach der Freilassung ist er weiterhin gefangen im politischen Schicksal seines Landes und kann weder beruflich noch privat wieder Fuß fassen.
„Die Geschichte des Herrn Han" von Hwang Sok-yong wurde nach seiner Veröffentlichung 1970 zu einem Schlüsselwerk der neueren koreanischen Literatur, da es sich auf das tragische Schicksal einer Einzelperson konzentriert und nicht wie viele andere literarische Werke die Trennung des Landes als propagandistische Heldengeschichte beschreibt.
Ein der französischen Ausgabe entnommenes Nachwort des Übersetzerteams führt sehr informativ in den Roman sowie in das gesamte Werk Hwang Sok-yongs und seine Bedeutung für Korea ein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerbrochenes Leben 30. Juni 2009
Format:Taschenbuch
Herr Han ist ein Mensch, der sich nicht für Politik interessiert und schon gar nicht auf die Seite einer bestimmten Ideologie stellt. Auch betrachtet er andere Menschen aus keinem ideologischen Blickwinkel, sondern will ihnen in seiner ärztlichen Tätigkeit einfach nur helfen. Leider wird er bald mit der Realität konfrontiert, in der diejenigen, die Macht über andere ausüben, ihre jeweilige Ideologie über den Wert eines einzelnen Menschenlebens stellen.
Als er sich inmitten des über dem Land tobenden Koreakriegs noch in Nordkorea befindet und dort als Arzt in einem Krankenhaus arbeitet, verweigert er sich dem Befehl der Machthaber, indem er die Operation eines Mädchens durchführt, obwohl es für die wenigen nicht als Soldaten eingezogenen Ärzte oberste Priorität sein sollte, sich um die Behandlung von Funktionären und Militärangehörigen zu kümmern. Als er sich dann auch noch weigert, einen mit ihm befreundeten geflohenen Arzt zu verraten, wird er zum Tode verurteilt und soll hingerichtet werden, was er jedoch wie durch ein Wunder überlebt. Er entschließt sich, nach Südkorea zu fliehen, wobei er seine Familie im Norden zurücklassen muss. Dort gerät er allerdings auch bald in das Visier der Machthaber, die in ihm einen nordkoreanischen Spion sehen, während die meisten Menschen ihm mit Misstrauen begegnen, wodurch er immer mehr zum Fremden im eigenen Land wird. Im Zuge der Verzweiflung, die sich bei ihm während des Versuchs, eine Arbeit zu finden, einstellt, gerät er an zwei Betrüger, die ihn ausnutzen, um mit ihm eine Arztpraxis gründen zu können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nord- und Südkorea 16. Dezember 2007
Von Jane
Format:Taschenbuch
Eines Tages liegt der Herr Han tot in seiner Wohnung. Wer war er, wie war er, was hat er gemacht? Den Nachbarn sind nur einige gerüchte bekannt, doch das Leben dieses Herrn war von erschreckenden Erlebnissen gesäumt. Es ist wohl kaum möglich, einem aussenstehenden die Empfindungen der Zeit der Trennung Koreas nahe zu bringen; dennoch hat der Autor es geschafft, einen kleinen Abriss sehr gut und sehr nachempfindbar darzustellen. Es ist ein ruhiges Buch, wie ich finde, was wohl an dem Protagonisten liegt. Es macht nachdenklich und ist dadurch irgendwie passiv, aber in einer positiven Weise. Als ich den letzten Satz gelesen hatte, schlug ich das Buch zu und musste den Inhalt irgendwie wirken lassen. Dann las ich einzelne Stellen nochmal, Passagen die für diese Geschichte sehr tragend sind. Es sind einzelne, ergreifenden Passagen, die ich mit diesem Buch und dem Land immer assoziieren werde, und die Herrn Han und Korea charakterisieren und im Endeffekt zu einem gelungenen Roman verbinden.
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