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Die Geschichte der Häßlichkeit [Gebundene Ausgabe]

Umberto Eco , Sigrid Vagt
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. September 2007
Zu allen Zeiten haben Philosophen und Künstler Definitionen des Schönen gesucht. Das Hässliche dagegen ist meist nur als Gegensatz zum Schönen verstanden worden, fast nie wurde es für sich selbst betrachtet. Umberto Eco hat nun in seiner Geschichte der Häßlichkeit ein wunderbares Panoptikum versammelt: von Hölle und Teufel zu Monstern und Märtyrern, von den Hexen zu den Satanisten, vom Grotesken zur Obszönität, von der Apokalypse bis zum modernen Kitsch. Ein phänomenales Buch, das mit einem überwältigenden Reichtum an Abbildungen und Textstellen die faszinierende Nachtseite jener Schönheit zeigt, in welcher sich die abendländische Kultur so gerne sonnt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 456 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (10. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446209395
  • ISBN-13: 978-3446209398
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 212.563 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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4.0 von 5 Sternen Was nicht schön ist... 25. September 2007
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Nach der Geschichte der Schönheit, die im Jahr 2004 ein überraschender Erfolg wurde, kommt nun ein vom Format her identischer Band über das Gegenteil in die Buchläden: Die Geschichte der Hässlichkeit, wieder herausgegeben von Umberto Eco, der sein enzyklopädisches Wissen über die menschliche Kulturgeschichte erneut präsentieren darf. Dabei sind die von Eco geschriebenen, kurzen Texte über das Thema Hässlichkeit allerdings fast schon etwas Nebensache. Denn eigentlich fällt es schwer, Hässlichkeit wirklich überzeugend zu beschreiben. Ist es nicht viel mehr die bloße Abwesenheit von Schönheit, also nur die Negation von etwas anderem? Und dann fällt ja noch auf, dass sich Schönheit und Hässlichkeit im Lauf der Jahre wandeln. Ist die Schönheit von gestern nicht der Kitsch, und damit die Hässlichkeit, von morgen? Vieles wird hier relativiert.

Eco beantwortet die Frage nach dem Wesen der Hässlichkeit mit Synonymen. Er erläutert Hässlichkeit durch Krankheit, als Kennzeichen des Bösen und des Teufels, als körperliche oder sexuelle Deformation, als Element wider die Natur und damit als Begleiter der Industrialisierung oder auch als Witz, der das Opfer der Lächerlichkeit preisgibt. Aber letztendlich haben seine Texte - wie im Band über die Schönheit auch - etwas Theoretisches, Verkopftes. Und noch schlimmer: Oft scheinen sie durch die abgebildeten Kunstwerke auch noch widerlegt zu werden. Denn diese erscheinen fast ausnahmslos als ästhetisch faszinierend und oft genug als schön.

Stark sind auch die Texte, die hier auch aus der Literatur zum Thema versammelt sind. Lovecraft beschreibt seine Ungeheuer.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schönheit des Hässlichen 9. Februar 2011
Von HeikeM TOP 500 REZENSENT
Anders als für die Schönheit gibt es für die das Hässliche keine klare Definition oder Regel. Auch Eco definiert sie nicht, er betrachtet sie aus kulturgeschichtlicher Sicht und zeigt dem Leser und Betrachter die unterschiedlichen Sichtweisen in den einzelnen Epochen. Denn eines ist die Hässlichkeit auf jeden Fall, sie ist in Abhängigkeit zu ihrer Zeit zu sehen. Um dies zu belegen, bedient sich der Autor einer Vielzahl von Zitaten von Zeitzeugen und Dokumenten. Er bezieht sich immer wieder auf die "Ästhetik des Häßlichen" von Karl Rosenkranz, vergleicht und diskutiert dessen Thesen. Besonders wird dieses Buch jedoch erst durch die Auswahl des Bildmaterials. Deshalb ist "Die Geschichte der Hässlichkeit" neben seinen interessanten Texten auch (oder vor allem) ein sehr schöner Bildband, der eindrucksvoll die Fülle an Hässlichem, Ordinärem, Missgestaltetem und Unförmigem wiedergibt, aber trotzdem kein Gruselkabinett ist und nur durch eine aufwändigere Gestaltung, wie z. B. aufklappbare Seiten für große Abbildungen, aufgewertet werden könnte. Aber auch so ist das Äußere von Eco's Werk alles andere als hässlich. Es ist ein Schmuckstück in dem gutes Papier auf Fadenheftung trifft.
Ich habe dieses Buch am Stück gelesen. Nicht als Zweitbuch oder häppchenweise. Es war eine hervorragende und lehrreiche Lektüre. Nun wandert es zurück ins Regal, aber ich bin mir sicher, es noch häufig in die Hand zu nehmen, um einzelne Abschnitte erneut auf mich wirken zu lassen und zu vertiefen.
"Die Geschichte der Hässlichkeit" ist trotz des nicht unerheblichen Preises jeden Cent wert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Definition des Schönen 15. November 2010
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Was ist denn die Hässlichkeit? Sie definiert sich nur über das Schöne, ansonsten ist man gar nicht in der Lage die Hässlichkeit zu erkennen und doch liegt in jeder Hässlichkeit auch das Schöne verborgen. So mag man sich wundert, wenn man über das Hässliche spricht so verehrt man es doch indirekt, denn es gibt Halt und Stabilität, hält das System aufrecht und hat seinen Platz. Das Buch DIE GESCHICHTE DER HÄSSLICHKEIT herausgegeben von Umberto Eco gibt insbesondere mit einem überbordenden Bildteil eine umfassende Definition zu dem was wir heute oder auch nur früher als hässlich definiert haben, es setzt sie in den richtigen Kontext und zeigt auf wie sich der Begriff gebildet hat und wie er sich selbst definiert. Das wir dabei auch das Schöne im Hässlichen erkennen, geschieht dabei nicht ganz unbeabsichtigt, das Buch schärft den Blick für diesen Begriff und wirkt zudem selbstreflektierend auf unser Bewusstsein.

Was ist also Schönheit? Was ist eigentlich Hässlichkeit? Welchen Normen und Sanktionen sind wir als Menschen unterworfen und worin spiegeln sich unser Selbst und die Definition unserer Kultur?

Umberto Eco zeigt als Herausgeber des Buches DIE GESCHICHTE DER HÄSSLICHKEIT wo eben diese Wurzeln liegen und insbesondere die unglaubliche Vielzahl an Illustrationen zu eben diesem Thema machen das Buch auch visuell zu einem wahren Schatz.
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