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Die Geschichte der DDR-Oberliga. Mit Spielerlexikon [Gebundene Ausgabe]

Andreas Baingo , Michael Horn
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

26. März 2009
Mit dem Begriff Oberliga verbinden sich bei den ostdeutschen Fans lebendige, manchmal wehmütige Erinnerungen an große und turbulente Fußballzeiten in der ehemaligen DDR. Vereine, die heute dritt- oder viertklassig sind, spielten zeitweilig auf höchstem europäischen Niveau, und die Emotionen lebten in den Oberliga-Stadien nicht weniger als in der westdeutschen Bundesliga. Die Geschichte des DDR-Fußballs hat aber auch ein zweites Gesicht: Die politische Administration griff massiv ins Spielgeschehen ein, um genehme Vereine zu fördern oder unliebsame Sportler auszubooten. Horn und Baingo schildern die manchmal absurden politischen Einflüsse, konzentrieren sich allerdings auf die sportlichen Aspekte der Oberliga-Historie. Saison für Saison und untermauert durch umfangreiches statistisches Material lassen sie das oft dramatische Geschehen Revue passieren. Ein längst überfälliges Buch über ein abgeschlossenes, aber unvergessenes Kapitel deutscher Fußballgeschichte.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Die Werkstatt; Auflage: Nachdr. (26. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895334286
  • ISBN-13: 978-3895334283
  • Größe und/oder Gewicht: 30,2 x 21,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Beinahe noch größere Verdienste erwarb sich derselbe Verlag mit dem Prachtband über den „ostzonalen“ Vereinsfußball. „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ von 1949 bis 1991. Aber auch die Sieger im FDGB-Pokal werden aufgelistet: Der erste hieß BSG Waggonbau Dessau und verschwand danach in der Versenkung. Und bei der letzten Wahl zum DDR-Fußballer des Jahres 1991 belegte einer Rang drei, der heute noch in der Bundesliga kickt: Dariusz Wosz, mittlerweile beim VfL Bochum auf dem Lohnzettel. Eine 351 großformatige Seiten und reich bebilderte Enzyklopädie, für wahre Fußballfreunde unverzichtbar, speziell für solche, denen der Blick von Westen her in jenen Jahren durch einen Eisernen Vorhang verstellt worden war. 

 -- Die Welt, 17. Dezember 2003

Die beiden Sportjournalisten Andrea Baingo und Michael Horn haben mit „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ einen längst überfälligen Klassiker abgeliefert. Fakten- und kenntnisreich wird die Historie der DDR-Oberliga beleuchtet. Das Buch wurde aus dem Fundus der Berliner Tageszeitung Junge Welt mit sehr vielen Fotos versehen, die dem Werk Atmosphäre verleihen. Das Buch ist ein Renner und bereits nach kurzer Zeit in der dritten Auflage. Wer die gesammelten Ausgaben der DDR-Fußball-Woche nicht sein eigen nennt, wird an dem Buch viel Freude haben. Gleich auf dem Titelbild schaut uns Genosse Ulbricht (natürlich garniert mit Spitzbart) unwirsch an, ja, ernst ist der Fußball und das Leben kurz!
 -- Junge Welt, 7. Mai 2004

Eine Fundgrube nicht nur für ostdeutsche Leser. Interessante Geschichten, Groteskes und Rührendes. Dazu die beste Statistik aller Zeiten zum Ost-Fußball.

 -- Rundfunk Berlin Brandenburg, Februar 2004

Eine fußballerische Reise in die Vergangenheit, die es so noch nie gegeben hat. Das Buch bietet Erinnerungen und nochmaliges Miterleben vom Allerfeinsten. Und man wundert sich, was man so alles nicht wusste.

 -- Mitteldeutscher Rundfunk, 23. Februar 2004

Tipp der Woche – In der Saison 1960 sorgten die Fußballer von Fortschritt Weißenfels für ein Novum in der DDR-Oberliga: Sie blieben in 26 Spielen ohne Sieg und mussten nach fünf Serien im Oberhaus absteigen. Das ist der statistische Fakt. Andreas Baingo und Michael Horn erzählen zu jeder Spielzeit die Geschichte, die hinter Meistertitel oder Abstieg steckt. Dieser Rückblick geht tiefer als alle bisher bekannten Bücher über den Fußball im Osten. Durch einen übersichtlich geordneten Statistikteil mit den Oberliga-Spielern aller Vereine ist das Buch zudem ein wertvolles Nachschlagewerk. Aber vor allem bietet es Leservergnügen mit Aha-Effekten. 
 -- Sächsische Zeitung, Dresden, 25. April 2004

Rezension

Beinahe noch größere Verdienste erwarb sich derselbe Verlag mit dem Prachtband über den „ostzonalen“ Vereinsfußball. „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ von 1949 bis 1991. Aber auch die Sieger im FDGB-Pokal werden aufgelistet: Der erste hieß BSG Waggonbau Dessau und verschwand danach in der Versenkung. Und bei der letzten Wahl zum DDR-Fußballer des Jahres 1991 belegte einer Rang drei, der heute noch in der Bundesliga kickt: Dariusz Wosz, mittlerweile beim VfL Bochum auf dem Lohnzettel. Eine 351 großformatige Seiten und reich bebilderte Enzyklopädie, für wahre Fußballfreunde unverzichtbar, speziell für solche, denen der Blick von Westen her in jenen Jahren durch einen Eisernen Vorhang verstellt worden war. 



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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterschuss 1. Dezember 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich ein Meisterschuss. Endlich ein Buch zur DDR-Oberliga, das keine Wünsche offen lässt. Das mit dem gebührenden Abstand ein Kapitel deutscher Sportgeschichte objektiv, sachlich fundiert, ohne Hast und ohne Häme, aber auch ohne ostalgisches Schulterklopfen aufbereitet. Als Zeitzeuge dieses Fußballs erfahre ich z.B. von Geschehnissen hinter den Kulissen, die in der öffentlichen Wahrnehmung der DDR nie eine Rolle spielten. Für mich ein komplexes, authentisches Stück DDR-Alltag, erzählt offenbar von Kennern der Szene, denen gesunde kritische Distanz genau so wichtig schien wie eine Aufwertung des oft zu Unrecht belächelten Ostfußballs. Die Oberliga lebt - unterstützt von schönen Bildmomenten - von Saison zu Saison noch einmal auf, man hört förmlich die Fan-Gesänge, die Radio-Konferenz, den Torjubel. Herrlich. Und: Noch nirgendwo gab es ein komplettes DDR-Oberliga-Spielerlexikon, wie man das von Bundesliga-Publikationen kennt, oder das komplette Vereinslexikon und sämtliche Spielergebnisse. Dazu alle Tabellen, die Pokalfinals, die Rekordspieler bis zur 200er-Grenze, die Fußballer des Jahres und und und - was will man mehr. Deshalb fünf Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterschuss 29. November 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich ein Meisterschuss. Endlich ein Buch zur DDR-Oberliga, das keine Wünsche offen lässt. Das mit dem gebührenden Abstand ein Kapitel deutscher Sportgeschichte objektiv, sachlich fundiert, ohne Hast und ohne Häme, aber auch ohne ostalgisches Schulterklopfen aufbereitet. Als Zeitzeuge dieses Fußballs erfahre ich z.B. von Geschehnissen hinter den Kulissen, die in der öffentlichen Wahrnehmung der DDR nie eine Rolle spielten. Für mich ein komplexes, authentisches Stück DDR-Alltag, erzählt offenbar von Kennern der Szene, denen gesunde kritische Distanz genau so wichtig schien wie eine Aufwertung des oft zu Unrecht belächelten Ostfußballs. Die Oberliga lebt - unterstützt von schönen Bildmomenten - von Saison zu Saison noch einmal auf, man hört förmlich die Fan-Gesänge, die Radio-Konferenz, den Torjubel. Herrlich. Und: Noch nirgendwo gab es ein komplettes DDR-Oberliga-Spielerlexikon, wie man das von Bundesliga-Publikationen kennt, oder das komplette Vereinslexikon und sämtliche Spielergebnisse. Dazu alle Tabellen, die Pokalfinals, die Rekordspieler bis zur 200er-Grenze, die Fußballer des Jahres und und und - was will man mehr. Deshalb fünf Sterne.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war kein Volltreffer! 25. November 2003
Von Aka
Format:Gebundene Ausgabe
Leider ist dieses Buch ein Beispiel, wie man daneben liegen kann. Fans des DDR-Fußballs (an solche richtet sich das Buch wohl) werden kaum Neues erfahren. Es werden die Geschichten erzählt, die man alle schon mal irgendwo gehört oder gelesen hat. Dazu werden Klischees bedient, die das Ganze unangenehm abrunden. Der Leser hat ständig den Eindruck, ein Quellenstudium an zeitgenössischen Publikationen oder Befragungen von Zeitzeugen, die leider auch immer weniger werden, habe nicht stattgefunden. Stattdessen drängt sich immer wieder der Verdacht auf, ein Sammelsurium an abgeschriebenen Artikeln, lieblos saisonweise zusammengefügt, vor sich zu haben. So fehlen z.Bsp. im Statistikteil die Zuschauertabellen, die in deutlich preiswerteren Publikationen vorhanden sind.

So sieht ein Produkt aus, wenn man an der DDR-Nostalgiewelle partizipieren möchte und Angst hat, die letzte Bahn zu verpassen. Hier wurde zu einem wirklich gutem Thema eine große Chance vertan!

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