Pressestimmen
Beinahe noch größere Verdienste erwarb sich derselbe Verlag mit dem Prachtband über den „ostzonalen“ Vereinsfußball. „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ von 1949 bis 1991. Aber auch die Sieger im FDGB-Pokal werden aufgelistet: Der erste hieß BSG Waggonbau Dessau und verschwand danach in der Versenkung. Und bei der letzten Wahl zum DDR-Fußballer des Jahres 1991 belegte einer Rang drei, der heute noch in der Bundesliga kickt: Dariusz Wosz, mittlerweile beim VfL Bochum auf dem Lohnzettel. Eine 351 großformatige Seiten und reich bebilderte Enzyklopädie, für wahre Fußballfreunde unverzichtbar, speziell für solche, denen der Blick von Westen her in jenen Jahren durch einen Eisernen Vorhang verstellt worden war.
--
Die Welt, 17. Dezember 2003Die beiden Sportjournalisten Andrea Baingo und Michael Horn haben mit „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ einen längst überfälligen Klassiker abgeliefert. Fakten- und kenntnisreich wird die Historie der DDR-Oberliga beleuchtet. Das Buch wurde aus dem Fundus der Berliner Tageszeitung Junge Welt mit sehr vielen Fotos versehen, die dem Werk Atmosphäre verleihen. Das Buch ist ein Renner und bereits nach kurzer Zeit in der dritten Auflage. Wer die gesammelten Ausgaben der DDR-Fußball-Woche nicht sein eigen nennt, wird an dem Buch viel Freude haben. Gleich auf dem Titelbild schaut uns Genosse Ulbricht (natürlich garniert mit Spitzbart) unwirsch an, ja, ernst ist der Fußball und das Leben kurz!
--
Junge Welt, 7. Mai 2004Eine Fundgrube nicht nur für ostdeutsche Leser. Interessante Geschichten, Groteskes und Rührendes. Dazu die beste Statistik aller Zeiten zum Ost-Fußball.
--
Rundfunk Berlin Brandenburg, Februar 2004Eine fußballerische Reise in die Vergangenheit, die es so noch nie gegeben hat. Das Buch bietet Erinnerungen und nochmaliges Miterleben vom Allerfeinsten. Und man wundert sich, was man so alles nicht wusste.
--
Mitteldeutscher Rundfunk, 23. Februar 2004Tipp der Woche – In der Saison 1960 sorgten die Fußballer von Fortschritt Weißenfels für ein Novum in der DDR-Oberliga: Sie blieben in 26 Spielen ohne Sieg und mussten nach fünf Serien im Oberhaus absteigen. Das ist der statistische Fakt. Andreas Baingo und Michael Horn erzählen zu jeder Spielzeit die Geschichte, die hinter Meistertitel oder Abstieg steckt. Dieser Rückblick geht tiefer als alle bisher bekannten Bücher über den Fußball im Osten. Durch einen übersichtlich geordneten Statistikteil mit den Oberliga-Spielern aller Vereine ist das Buch zudem ein wertvolles Nachschlagewerk. Aber vor allem bietet es Leservergnügen mit Aha-Effekten.
--
Sächsische Zeitung, Dresden, 25. April 2004
Rezension
Beinahe noch größere Verdienste erwarb sich derselbe Verlag mit dem Prachtband über den „ostzonalen“ Vereinsfußball. „Die Geschichte der DDR-Oberliga“ von 1949 bis 1991. Aber auch die Sieger im FDGB-Pokal werden aufgelistet: Der erste hieß BSG Waggonbau Dessau und verschwand danach in der Versenkung. Und bei der letzten Wahl zum DDR-Fußballer des Jahres 1991 belegte einer Rang drei, der heute noch in der Bundesliga kickt: Dariusz Wosz, mittlerweile beim VfL Bochum auf dem Lohnzettel. Eine 351 großformatige Seiten und reich bebilderte Enzyklopädie, für wahre Fußballfreunde unverzichtbar, speziell für solche, denen der Blick von Westen her in jenen Jahren durch einen Eisernen Vorhang verstellt worden war.