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Die Geschichte der Adèle H.
 
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Die Geschichte der Adèle H.

Isabelle Adjani , Bruce Robinson , François Truffaut    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Isabelle Adjani, Bruce Robinson, Sylvia Marriott
  • Regisseur(e): François Truffaut
  • Komponist: Maurice Jaubert
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Griechisch, Deutsch, Portugiesisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 15. Mai 2003
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00016JD9M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.541 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Dieser tiefe und bewegende Film von Francois Truffaut beruht auf einer wahren Begebenheit. "Die Geschichte der Adele H." handelt von Sehnsucht, Hingabe - und Wahnsinn. Die für einen Oskar nominierte Isabelle Adjani* ist der Star dieses lebensprallen Portraits einer jungen Frau, deren obsessive Leidenschaft Truffaut zu einem der romantischsten Filme der letzten Jahrzehnte inspirierte. Adèle, die Tochter des großen französischen Autors Victor Hugo (Der Glöckner von Notre Dame) ist ebenso schön wie beherrscht und verfügt über das gleiche schriftstellerische Talent wie ihr Vater. Aber nicht die Literatur, die Liebe bewegt Adèle. Von unerwiderten Verlangen getrieben, läuft sie 1863 von zuhause fort und folgt einem englischen Leutnant, einem leichtlebigen Frauenhelden (Bruce Robinson) nach Halifax im winterlichen Kanada. Verrückt vor Liebe, riskiert sie alles, um ihre kurze Beziehung zu ihm zu erneuern. Denn falls sie ihn nicht zurück gewinnt, wird sie einen teuren Preis bezahlen müssen. *1975, in der Kategorie Beste Schauspielerin"

Produktbeschreibungen

Adle Hugo, Tochter des französischen Schriftstellers Victor Hugo, reißt 1863 aus ihrem behüteten Zuhause aus, um einem leichtfertigen englischen Leutnant zu folgen. Verrückt vor Liebe muss Adle einen teuren Preis für ihre unerfüllte Sehnsucht bezahlen. Für ihre überzeugende Darstellung der Adle wurde Isabelle Adjani 1975 für einen Oscar nominiert.

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Kundenrezensionen

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Elshof
Format:DVD
Francois Truffaut scheint ein Faible für wahre Geschichten zu haben. "Der Wolfsjunge" (1969), vertreten in den 35 Vorschlägen der Expertenkommission (u.a. Tom Tykwer, Volker Schlöndorf) für den Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung, ist nach einer wahren Geschichte. Und auch zu Beginn des ebenfalls beeindruckenden Klassikers "Die Geschichte der Adele H." (1975) prangt auf dem Fernsehschirm, dass dies die Verfilmung einer wahren Geschichte ist. Und dieses Wissen hat für mich die Geschichte noch ergreifender gemacht. Es ist die Geschichte einer Tochter Victor Hugos, und diese Geschichte beginnt in Halifax (Neu-Schottland), wohin die schöne Adele einem geliebten Offizier ohne dessen Wissen und dem Wissen ihrer Eltern folgte. Adele Hugo hat es sich in den Kopf gesetzt, diesen Offizier zu heiraten, obwohl der sich innerlich längst von ihr abgewendet hat. Von dem Kampf der Adele Hugo um die Liebe dieses Mannes und ihrer Weigerung eine Ablehnung zu akzeptieren handelt der Film. Dabei droht ihre Liebe, stückweise immer mehr in den Wahnsinn hin abzugleiten. Ihre Wahrnehmung und die Wirklichkeit gehen immer mehr auseinander. Victor Hugo kämpft von seinem Exil auf einer englischen Kanalinsel um seine Tochter, kann dies aber aufgrund der räumlichen Entfernung nur in Form von Briefen, Zahlungsanweisungen und Schecks. Auch ist Victor Hugo in seiner Wahrnehmung der Situation zunächst nur auf die verfälschenden Darstellungen in den Briefen seiner Tochter angewiesen. So ist die Figur des Victor Hugo passend auch auf aus dem Off vorgelesene und gezeigte Briefe beschränkt.

Für einen Historienfilm sind die Kulissen klein und unscheinbar, es wird in diesem Film mehr Wert auf die Entwicklung der tragenden Figuren gelegt. Besonders beeindruckt hier Isabelle Adjani, die den langsamen psychischen Verfall ihrer Figur auch äusserlich sehr passend umsetzt.

Die Bildqualität der DVD finde ich für einen Film dieses Alters gut. Die Farben passen, Drop-Outs sind mir nicht groß aufgefallen. Manchmal allerdings stören große schwarze Kreis am Bildrand. Ausser den verschiedenen Tonspuren gibt es auf dieser DVD keine Extras.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Akamas TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Er erzählt die Geschichte der Adèle Hugo, Tochter des berühmten französischen Schriftstellers Victor Hugo (Der Glöckner von Notre Dame etc.). Francois Truffaut, einer der großartigsten Regisseure Frankreichs, inszeniert ein liebevolles Portrait einer jungen Frau, die sich weigert der Realität ins Auge zu schauen.

Seltsamerweise ist auf der Hülle der DVD zu lesen, dass es sich um einen der romantischsten Filme der letzten Jahrzehnte handeln würde. Nachdem aber heutzutage im Volksmund unter Romantik in erster Linie Idylle und Happy End verstanden wird, ist das mehr als nur irreführend. Tatsächlich geht es gerade um die dunklen Seiten der Liebe, so wie in vielen großen Filmen Francois Truffauts. Der Film zeigt wie wahrhaft intensive Emotionen und Wahnsinn manchmal nahe beieinander liegen können.

Die junge Adèle ist unsterblich in einen jungen Soldaten verliebt mit dem sie in Europa eine kurze Affäre gehabt hat. Gemäß ihrer Überzeugung, dass es immer nur eine große Liebe im Leben geben könne, hängt sie sich an ihn und möchte seine Frau werden. Doch für den jungen Mann war sie nur eine von vielen und er denkt nicht daran sie zu heiraten.
Adèle ist jedoch unfähig mit dieser Zurückweisung zurecht zu kommen. Ihre Versuche den jungen Mann doch noch für sich zu gewinnen werden immer seltsamer. Sie steckt ihn heimlich Liebesbriefe zu, lauert ihm während seiner Arbeitszeit auf und macht durch Intrigen seine Heiratspläne mit einer anderen Frau zunichte. Doch als all das nicht hilft und als der Soldat immer intensiver versucht die lästige Verehrerin loszuwerden, driftet die Gequälte langsam in den Wahnsinn ab. Sie beginnt in einer Fantasiewelt zu leben, in der ihr die gewünschte Heirat gelungen ist. Doch immer wieder wird sie von der enttäuschenden Realität eingeholt...

Eine Inhaltszusammenfassung sagt indessen wenig aus über diesen Film, der vor allem von der bildgewaltigen Darstellung des gefühlsintensiven Themas lebt.
Truffaut ist ein Film gelungen der großes Verständnis für seine ungewöhnliche Protagonistin aufbringt und das Mitgefühl des Zuschauers zu wecken weiß. Schließlich kennt fast jeder das Gefühl unglücklich verliebt zu sein, aber bei den meisten Menschen setzt sich schließlich die Vernunft durch und sie befreien sich aus dem psychisch gefährlichen Zustand. Hier sieht man das Schicksal einer Person, die sich gegen alle Vernunft und gute Ratschläge dazu entschließt den Weg der unerwiderten Liebe bis zum bitteren Ende zu gehen. Nach außen täuscht sie vor, dass alles in bester Ordnung sei und belügt die Menschen die sich um sie sorgen.

Die Geschichte der Adèle H. fordert den Zuschauer dazu auf, nach Erklärungen für das selbstzerstörerische Verhalten der Protagonistin zu suchen. Man weiß nicht ob die junge Frau tatsächlich bis zum Ende noch hoffte von ihren Geliebten erhört zu werden, oder sie einfach nicht mehr ohne das Gefühl der Liebe leben wollte, komme was wolle. Wenn man sieht wie sehr sich Adèle bei ihren Annäherungsversuchen oft erniedrigt und dennoch nicht aufgibt, scheint auch ein gewisser Grad von Masochismus spürbar. Vor allem aber bleibt ihre überbordende Fantasie im Gedächtnis, die es ihr ermöglicht sich immer wieder in die Illusion einer glücklichen Hochzeit zu flüchten. Ihre Hauptbeschäftigung ist die gleiche wie die ihres berühmten Vaters: Schreiben. Allerdings kreiert sie keine Romane, sondern schreibt einzig und allein über ihre unerfüllte Liebe...

Das tragische Ende macht "Die Geschichte der Adèle H." wohl nicht unbedingt zu einem der romantischsten, sondern zu einem der traurigsten Filme der letzten Jahrzehnte. Man leidet gerade deshalb so intensiv mit Adèle weil man aus eigener Erfahrung weiß, wie schmerzhaft es sein kann, eine unliebsame Wahrheit zu akzeptieren.
Und dennoch: Auch wenn man sieht, wie schlimm es ihr letztlich ergeht, bewundert man die junge Frau auch irgendwie für ihre Willenskraft. Schließlich ist die Welt oft grausam und man hat Verständnis für die Auflehnung gegen sie. Insofern ist der Film doch auch auf eigene Weise romantisch.
Letztlich ist die Geschichte der Adèle H. wohl aber als Warnung zu verstehen. Wer sich weigert gewisse Grenzen einzuhalten, verliert schließlich gänzlich die Kontrolle.

Über Truffauts Regie kann in diesem Fall gar nicht genug geschwärmt werden. Ich kenne bis jetzt keinen anderen Regisseur der es schafft, so viele liebevolle und ausgeklügelte Details in seinen Filmen unterzubringen.

Die DVD ist von der Bildqualität her O.K. (nicht großartig) und der Ton ist leider etwas leise. Ärgerlicherweise gibt es kein Bonusmaterial, was bei einem so großartigen Film sehr gut gewesen wäre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Victor Hugo (1802 - 1885) ist wohl der bekannteste französische Schriftsteller. Sein Glöckner von Notre Dame machte ihn weltweit berühmt und unsterblich. Weniger bekannt ist über seine Kinder. Victor Hugo hatte fünf Kinder, das erste starb gleich nach der Geburt, vier weitere überlebten: Léopoldine, Charles, François-Victor und Adèle.
Dieser Film von François Truffaut aus dem Jahre 1975 mit Isabelle Adjani in der Titelrolle erzählt die wahre Geschichte von Hugos jüngster Tochter Adèle (1830 - 1915).
Auf einer Reise nach England lernte Adèle einen englischen Husarenleutnant Albert Pinson kennen und lieben. Er verführte sie und sie verfiel ihm. Leider war diese Liebe einseitig und er verließ Adèle. Sie war eine recht moderne junge Frau und reiste ihm 1863 nach Halifax nach. Heutzutage würde man wohl sagen, ein klassischer Fall von klammern. Adèle kann nicht verstehen und ertragen, dass ein Mann, den sie begehrt, sie, die Tochter des großen Victor Hugo, abzuweisen wagt. Sie versucht alles Pinson wiederzugewinnen, hintertreibt eine neue Verlobung und treibt ihn mit ihren Avancen immer weiter von sich fort. Er flüchtet, sie folgt, bis sie in Barbados dem Wahnsinn verfällt.

Eine klassische und doch moderne, tragische Liebesgeschichte, eines verschuldeten, arroganten, aber gut aussehenden herzlosen Mannes und einer schönen Frau die ihm verfällt und zum klammern neigt. Das passiert so noch heute überall auf der Welt, nur neigen die Frauen heutzutage nicht mehr deswegen dem Wahnsinn zu verfallen, bzw. werden sie deswegen nicht von ihrer Familie in die Psychiatrie gesperrt.

Man merkt dem Film an, dass er aus den 70er Jahren stammt, die ganze Machart, die Farben sind einerseits 70er Jahre, die Erzählweise jedoch immer noch modern und ansprechend. Kostüme und Kulisse genügen auch heute noch den verwöhnten Ansprüchen des modernen Zuschauers.
François Truffaut widmete sich in seinem Werk ab Mitte der 70er Jahre immer mehr den Besessenen von unerfüllter Leidenschaft Getriebenen. Die Geschichte basiert auf den verschlüsselten Tagebüchern Adèles.

Befremdlich mag die Zweisprachigkeit des Films anmuten. Französisch gesprochenes wurde deutsch synchronisiert, was in Halifax englisch gesprochen wurde, wurde untertitelt. Ich finde das sehr authentisch, da ich sehr gut Englisch spreche stört mich der Sprachwechsel nicht und ich finde diese Erzählweise ansprechend und innovativ, wenn auch ungewohnt.

Fazit: Gelungene Biografie, tolle Kostüme und Kulisse und sehr gute Schauspieler. Ein Klassiker, den man immer mal wieder sehen kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die Geschichte der Adele H.
Schöner Film mit Isabell Adjani.
Einige Teile des Films sind nicht synchronisiert. Dafür hat man an diesen Stellen sofort deutsche Untertitel die groß und gut... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bernd Haselhoff veröffentlicht
Adele Hugos fixe Idee und psychischer Untergang
Der französische Klassiker aus dem Jahre 1975 erzählt die tragische und wahrhaftige Geschichte der zweiten Tochter des berühmten französischen Schriftsteller... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Frankenthal veröffentlicht
Film TOP; DVD Flop!
Ich muss diese Rezension wieder einmal teilen.

Adéle Hugo (Tochter des großen französischen Romanciers Victor Hugo) war Zeit ihres Lebens psychisch... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Bibliothekarin (meine Bibliothek) veröffentlicht
Hugos Tochter
Ein historischer Stoff ist für Truffaut eher ungewöhnlich. Hier zeigte er 1975, dass er auch solch ein Thema beherrscht - und zwar mit Bravour. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von zopmar veröffentlicht
Es fehlt die mitreissende Dramatik
Dies ist die Geschichte der Adele, Tochter Victor Hugos, die in die Neue Welt aufbricht, einem ehemaligen Verehrer nachfolgend, der sich inzwischen anderen Frauen zugewandt hat,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von Dichtung&Kritik
Schöner Film, schlechte Umsetzung auf DVD
Ein wirklich sehr schöner Film. Allerdings ist die Umsetzung ziemlich schlecht. Die DVD wird als deutsche Version angepriesen. Lesen Sie weiter...
Am 30. Juli 2005 veröffentlicht
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