Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Traumjob, 17. Februar 2006
Ein TraumjobWill Monroes größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen, denn seit einem Monat arbeitet er als Journalist für die New York Times. Privat läuft es nicht ganz so gut, denn er und seine Frau Beth wünschen sich ein Kind. Doch obwohl die ärztlichen Befunde alle in Ordnung sind, wird Beth nicht schwanger. In der Redaktion hat man ihm den hintersten Platz im Büro zugewiesen, einem Neuling angemessen. Doch Will ist ehrgeizig und nimmt sich vor, so schnell wie möglich gute journalistische Arbeit abzuliefern, damit seine Karriere einen Aufschwung nimmt. Schnell bietet sich ihm dazu Gelegenheit. Ein bekannter Zuhälter namens Howard Macrae wird auf offener Strasse erstochen aufgefunden. Die Polizei hält es für einen Mord zwischen zwei rivalisierenden Banden. Eigentlich gibt diese Geschichte nicht viel her doch er kann seinen Chefredakteur dazu überreden, weitere Nachforschungen anstellen zu dürfen. Und so findet er heraus, dass der schwerkriminellen Zuhälter noch eine andere Seite hatte und gelegentlich mittellosen oder verzweifelten Frauen mit Geld aushalf, ohne dafür irgendwelche Gegenleistungen zu erwarten. Will schreibt darüber eine Story und zu seinem Erstaunen und großer Freude gelangt diese auf die Titelseite. Doch die Freude darüber währt nicht lange, dann nun macht sich in der Redaktion bei fast allen anderen Journalisten Neid bemerkbar. Als er dann auch noch als Platzhalter für einen anderen Journalisten nach Seattle abgeschoben wird, ist seine Enttäuschung groß. Er weiß, dass ihn jetzt nur noch ein großer Wurf vor dem Untergang retten kann. Dieser scheint greifbar nahe, als er bei seinen unautorisierten Recherchen auf einige Ungereimtheiten stößt. Doch bevor er seine Entdeckungen an seinen Arbeitgeber weitergeben kann, erhält er eine Mitteilung: „Rufen sie nicht die Polizei. Wir haben ihre Frau. Ziehen sie die Polizei hinzu, und sie werden sie verlieren. Rufen sie nicht die Polizei, oder sie werden es bereuen. In Ewigkeit.“ Religiöser Hintergrund Sam Bournes Debütroman „Die Gerechten“ zieht den Leser ab Beginn mit einem gewaltigen Sog in das Geschehen. Wenig Zeit lässt der Autor verstreichen, bevor Will mit den Folgen seines Handelns konfrontiert wird. Doch Bourne hat hier keine Abrechnung mit dem investigativen Journalismus geschrieben, sondern einen Kriminalroman mit einem dramatischen Handlungsverlauf, der den Leser mit auf einen Parforce-Ritt über fast 450 Seiten nimmt. Dabei folgt er den Ermittlungen des Journalisten wie ein Bluthund der Fährte eines waidwunden Wildes und lässt keine Gelegenheit zu einer überraschenden Wendung aus. Auch führt er den Leser tief in die für den Roman wichtigen religiösen Hintergründe ein, ohne auf die eine oder andere Art Glaubensgrundsätze in Frage zu stellen oder ironisch zu kommentieren. Sie dienen allein dazu, dem Plot mehr Glaubwürdigkeit und Schlüssigkeit in der Motivation und den Handlungen zu verleihen und werden perfekt an die Bedürfnisse eines Thrillers angepasst. Auf Grund der relativen Kürze des Romans und der geballten darin vorkommenden Ereignisse bleibt die Charakterentwicklung von Will etwas auf der Strecke. Allerdings ist dies leicht zu verschmerzen, da seine Figur plausibel konstruiert ist. Sollte der Autor planen, einen zweiten Roman rund um den quirligen Journalisten zu schreiben, bliebe in diesem ausreichend Platz für weitergehende Charakterisierung und Persönlichkeitsentfaltung. Besonderer Reiz dieses Romans gegenüber ähnlich gelagerten Veröffentlichungen anderer Autoren sind die zahlreichen verschlüsselten Botschaften, die im Laufe der Geschichte auftauchen und die mühsam entschlüsselt werden müssen, um Will und seine Helferin ihrem Ziel, der Befreiung Beth, näher zu bringen. Hier erinnert das Buch etwas an den Film „Das Geheimnis der Tempelritter“ mit Nicolas Cage. Beide Geschichten handeln von Geheimbünden, die verschlüsselte Hinweise geben. Allerdings ist dies die einzige Gemeinsamkeit, denn die Antworten auf die Rätsel „Der Gerechten“ finden sich in alten religiösen Schriften und nicht in der Unabhängigkeitserklärung Amerikas oder auf den Ein-Dollar-Noten der amerikanischen Notenbank. Fazit: Pulsierender Plot voller mysteriöser Rätsel und Geheimnisse. Neben den üblichen Verdächtigen spielt hier noch die geschickt in die Geschichte eingebaute Entführung der Ehefrau Beth eine große Rolle und bringt eine persönliche Betroffenheit des Protagonisten ins Spiel, die vielen anderen ähnlich gelagerten Romanen fehlt. Und es fehlen auch die sonst so üblichen, völlig überzogenen unnötigen und voyeuristischen Darstellungen von Gewalt. Für Freunde des Mystery-Thrillers ein absolutes Muss.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
na bitte, geht doch.....!, 12. August 2006
Sie suchen einen spannenden Verschwörungsthriller mit einem interessanten Plot? Sie wollen eine rasante Story, in der der Protagonist mystische Zahlen- und Worträtsel lösen muss, die ihm per E-Mail und SMS geschickt werden? Sie mögen Geschichten, an deren Ende die ganze Welt gerettet wird, indem nur ein einzelner Mensch vor dem Tod bewahrt wird? Dann lesen Sie doch "Die Gerechten"! Wenn Ihnen Dan Browns Bücher gefallen, werden Sie auch mit dem Erstlingswerk von Sam Bourne Ihren Spaß haben.
Will Monroe, aufsteigender junger Journalist der New York Times, glaubt sich auf der Spur einer ganz großen Story, als eine weltweite Mordserie beginnt, deren Opfer erst auf den zweiten Blick in einem kausalen Zusammenhang zu stehen scheinen. Doch just als Will mit seinen journalistischen Recherchen beginnt, wird seine Frau entführt. Keine Polizei!, lautet die deutliche Mahnung an ihn, und so sucht Will Hilfe bei einer jüdischen Freundin, denn die Entführer scheinen aus den Reihen der chassidischen Judengemeinde New Yorks zu stammen. Für den Journalisten beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem es nicht nur um die Rettung seiner Frau geht, sondern um eine uralte Prophezeiung vom Ende der Welt.
Sam Bournes Die Gerechten ist ein spannender, mitreißender Thriller mit einem durchaus kinotauglichen Plot, der sich, gut recherchiert, leichtflüssig und interessant lesen lässt. Stellenweise ein klein wenig überzogen, glänzt der Roman trotzdem mit ausgefeilten Charakteren und einem glaubwürdigen und sympathischen Protagonisten.
Eine Empfehlung für die Liebhaber schneller Verfolgungs- und Rätselgeschichten mit religiösem Hintergrund.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer eines Menschen Leben rettet, der rettet die ganze Welt ., 13. März 2006
Hier entfaltet sich eine wahre Geschichte und sie droht eine Entwicklung zu nehmen, die die Menschheit seit Jahrhunderten fürchtet ... ~~~~~~~~~~ Textauszug 1: Die Nacht jenes ersten Mordes war erfüllt von Gesang. Die St. Patrick's Kathedrale in Manhattan erbebte unter den Klängen des Händel'schen "Messias", dieser großartigen Chormusik, die unfehlbar jedes noch so müde Publikum aus dem Tiefschlaf reißt. Die Stimmen brandeten wie eine Woge unter das Dach der Kathedrale. Es war, als wollten sie es durchbrechen und hinaufsteigen, hinauf bis in den Himmel ... ~~~~~~~~~~ Zum Inhalt: Es entfaltet sich ein weltweites Netz mysteriöser Morde: - Ein Waffenfreak in Montana - Ein Zuhälter in New York - Ein Computergenie in Indien => Alle ermordet, alle mit einem mysteriösen Zeichen versehen. Welches Geheimnis verbindet sie? Will Monroe, junger Starjournalist bei der New York Times, wittert die Superstory. Die Spur führt zum Geheimwissen der Kabbala und den 'Lamed Vav', den Erwählten der Bibel. Als Wills Frau entführt wird, beginnt für ihn ein Wettlauf um Leben und Tod ... ~~~~~~~~~~ Textauszug 2: Er sah hilflos zu, wie das Messer über seiner Brust schwebte. Er versuchte zu erkennen, wer dahinter war, aber er sah kein Gesicht. Er wusste, dass er Angst haben sollte, und die Stimme in seinem Kopf sagte ihm, dass er Angst hatte. Aber die Stimme klang seltsam fern - als schildere ein Radiosprecher ein fernes Footballspiel. Das Orchester spielte fortissimo, und Händels Musik brandete durch die Kirche mit einer Wucht, die Götter wecken konnte. Alt und Tenor sangen wie aus einem Munde und fragten: *O Tod, wo ist dein Stachel?* ~~~~~~~~~~ Fazit: Ein wahrlich beeindruckendes Debüt des britischen Autors Sam Bourne (Pseudonym für Jonathan Freedland). Tod um Tod ... Mord um Mord ... Kabbala-Symbole und Prophezeiungen der Bibel ... Ein Thriller um eine tödliche Verschwörung, die nur eines im Sinn hat --- Das Ende der Welt. Für Liebhaber diesen Genres: Ein absolutes 'Muß' sowie eine echte Alternative zu Dan Brown ! Beste Grüße -- Reinhard Busse
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