Sie suchen einen spannenden Verschwörungsthriller mit einem interessanten Plot? Sie wollen eine rasante Story, in der der Protagonist mystische Zahlen- und Worträtsel lösen muss, die ihm per E-Mail und SMS geschickt werden? Sie mögen Geschichten, an deren Ende die ganze Welt gerettet wird, indem nur ein einzelner Mensch vor dem Tod bewahrt wird? Dann lesen Sie doch "Die Gerechten"! Wenn Ihnen Dan Browns Bücher gefallen, werden Sie auch mit dem Erstlingswerk von Sam Bourne Ihren Spaß haben.
Will Monroe, aufsteigender junger Journalist der New York Times, glaubt sich auf der Spur einer ganz großen Story, als eine weltweite Mordserie beginnt, deren Opfer erst auf den zweiten Blick in einem kausalen Zusammenhang zu stehen scheinen. Doch just als Will mit seinen journalistischen Recherchen beginnt, wird seine Frau entführt. Keine Polizei!, lautet die deutliche Mahnung an ihn, und so sucht Will Hilfe bei einer jüdischen Freundin, denn die Entführer scheinen aus den Reihen der chassidischen Judengemeinde New Yorks zu stammen. Für den Journalisten beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem es nicht nur um die Rettung seiner Frau geht, sondern um eine uralte Prophezeiung vom Ende der Welt.
Sam Bournes Die Gerechten ist ein spannender, mitreißender Thriller mit einem durchaus kinotauglichen Plot, der sich, gut recherchiert, leichtflüssig und interessant lesen lässt. Stellenweise ein klein wenig überzogen, glänzt der Roman trotzdem mit ausgefeilten Charakteren und einem glaubwürdigen und sympathischen Protagonisten.
Eine Empfehlung für die Liebhaber schneller Verfolgungs- und Rätselgeschichten mit religiösem Hintergrund.