Pressestimmen
Selten aber gelingt einem Autor der Spagat zwischen Kulinarik und Physik so gut wie dem Österreicher Werner Gruber. Liest man sein Buch «Die Genussformel», so schaut man danach nicht nur das Essen mit anderen Augen an, sondern hat tatsächlich auch seine Künste am Herd verfeinern können. Denn der Autor liefert viele praktische Tipps und beschliesst jedes Kapitel mit einer Reihe von Rezepten, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft. (...) Ein wahrhafter Lese-Schmaus! --Neue Zürcher Zeitung, 01.10.2008
Kurzbeschreibung
Schon im 17. Jahrhundert sorgte ein gewisser Physiker namens Denis Papin in der Royal Society für großes Aufsehen, als seine neue Erfindung – der Druckkochtopf – bei der ersten Vorführung explodierte. Die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie wiederum nutzte die Geheimnisse der Wissenschaft vor allem, um beim Kochen Zeit für ihre Forschungsarbeit zu gewinnen. So könnte man meinen, dass sich Genuss und Physik ausschließen. Nicht so bei Werner Gruber: Denn für den Science-Popstar fängt guter Geschmack dort an, wo er für andere aufhört. Und was so manche Oma als gut gehütetes Küchengeheimnis arglistig mit ins Grab genommen hat, entzaubert der „Marcel Prawy der Physik“ (FALTER) mit viel Wissen und noch mehr Humor. Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht den Semmelknödel erst besonders flaumig? Wie löst man das Wiener Rosinengugelhupfproblem? Welche Speisen gelingen in der physikalischen Blitzküche? Was ist eine perfekte Weihnachtsgans? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet? Werner Gruber erklärt mit unglaublichem Fachwissen die kleinen chemischen und physikalischen Tricks der großen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Kochirrtümern auf. Und wenn der Star der Molekularküche Ferran Adrià sagt: „Ernährung = Essen + Emotion“, dann geht Werner Gruber einen Schritt weiter und sagt: „Genuss ist relativ.“
Der Autor über sein Buch
Werner Gruber, geboren 1970 in Ostermiething, schloss 1999 sein Physikstudium mit ausgezeichnetem Erfolg ab und ist seither als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentalphysik an der Universität Wien tätig. Dort gilt er als der Experte für alle Fragen der Alltagsphysik. Seine Volkshochschulkurse in Wien sind regelmäßig ausgebucht und wurden bisher von mehr als 8000 Teilnehmern besucht. Der vielfach ausgezeichnete Wissenschafter schreibt als Kolumnist für verschiedene Zeitschriften wie „P.M.“, „GUSTO“ und „Salzburger Nachrichten“, war Redakteur der „Physikalischen Soiree“ bei Ö1 und sorgt derzeit mit dem Wissenschaftskabarett „Science Busters“ für Furore. Werner Grubers kulinarisches Motto lautet: „Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung.“
Über den Autor
Werner Gruber, geboren 1970 in Ostermiething, studierte an der Universität Wien Physik und ist seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentalphysik. Er ist Experte für alle Fragen der Alltagsphysik. Bereits als 17-Jähriger erhielt er in Linz für die Entwicklung eines dreidimensionalen Bildschirms den Ersten österreichischen Jugendforschungspreis, dem weitere Auszeichnungen folgten. Bekannt wurde Werner Gruber durch seine Volkshochschulkurse in Wien, seine Kolumnen und Fernsehauftritte.Thomas Wizany, geb. 1967 in Salzburg, lebt und arbeitet als Karikaturist und Architekt in der Mozartstadt. Nach dem Studienabschluss an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterklasse von Prof. Gustav Peichl, folgten Arbeiten im Atelier Peichl und längere Studienaufenthalte in Dijon und Siena. Thomas Wizany ist seit 1987 Karikaturist der Salzburger Nachrichten, wo seine Karikaturen jeden Samstag auf der Titelseite zu finden sind. Seine Arbeiten erscheinen auch in anderen Zeitschriften und Magazinen, wie z.B. Der Spiegel.