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Die Genhändler: Die Xenogenesis-Trilogie [Taschenbuch]

Octavia E. Butler , Barbara Heidkamp
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 891 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453148975
  • ISBN-13: 978-3453148970
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 636.617 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die Menschheit bekommt eine zweite Chance -- doch zu welchem Preis? Nach der Beinahe-Selbstvernichtung im Dritten Weltkrieg werden die wenigen Überlebenden von einer merkwürdigen außerirdischen Spezies, den Oankali, aufgesammelt und neu angesiedelt. Überlebt hat auch Lilith Iyapo, die den Erneuerungsprozeß koordinieren soll. Aber die Oankali erwarten eine Gegenleistung: Die totale genetische Vermischung mit den Menschen, denn die Oankali sind Gen-Händler, deren Lebenszweck die ständige Veränderung ihrer selbst ist.

Einige Menschen wollen dieses Spiel nicht mitspielen -- sie plädieren für die Reinheit der menschlichen Rasse. Dies kann von den Oankali nicht akzeptiert werden, die Abtrünnigen werden sterilisiert. Grund: Man müsse durch die genetische Vermischung verhindern, daß die menschliche Spezies sich von Neuem zerstöre und damit auch die Oankali gefährde. Schließlich entführen die Rebellen Akin, Liliths kleinen Sohn, einen Mischling. Es müssen Kompromisse gefunden werden. Kann vielleicht Jodahs, ein geschlechtsloses Wesen, zum Teil Mensch, zum Teil Außerirdischer mit unglaublichen Fähigkeiten, Brücken zwischen den Menschen und ihren vermeintlichen Errettern bauen? Oder verliert die Menschheit am Ende all das, was sie menschlich macht?

Die Genhändler ist eine mehrfach ausgezeichnete SF-Trilogie (hier erstmals in einem Band zusammengefaßt) von Octavia E. Butler. Science-fiction sind die drei Bücher nur pro forma: Das geschilderte Szenario entbehrt jeder realistischen Grundlage, regt jedoch zum Nachdenken an -- vielleicht sollte man eher von einer futuristischen Fabel sprechen. Der Grundgedanke, durch genetische Vermischung bessere Menschen zu schaffen, impliziert aber eine genetische Disposition des Menschen zur Selbstzerstörung, was zu einem unangebrachten Fatalismus oder zu falschen Hoffnungen auf genetische Erlösung verleiten kann. Hier zeigen sich auch die religiösen Elemente des Epos, ließe sich doch aus dem geschilderten Szenario ohne weiteres eine messianische Sekte entwickeln. Unzweifelhaft richtig und anerkennenswert (und von der Zeit des Kalten Krieges, in der das Buch geschrieben wurde, gezeichnet) ist jedoch der Versuch, Lern- und Gesprächsbereitschaft, Offenheit und Toleranz zu vermitteln. --Erik Möller -- carpe.com


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Außerirdische retten nach einem alles vernichtenden Krieg die Erde und einige Menschen. Die meisten denken jetzt toll, was für eine lahme story. ABER das ist nicht richtig. Dies ist ein Roman der zum Nachdenken anregt, über das Wesen des Menschen, über unsere Moral und unser Bedürfnis nach mehr. Dies ist kein weitere Zukunftsroman, mit bösartigen Aliens, die die Menschen, sondern völlig anderes. Es gibt hier keine Bösen, nicht wirklich. Octavia E. Butler stellt uns alle Charaktere so vor, das wir mit ihnen fühlen und ihre Ängste und ihr Verhalten nachempfinden können. Mit diesem Buch kann man seinen Geist und seine Vorstellungskraft erweitern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial! :-)) 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Ein tolles Buch das Wege beschreitet vor denen die Kleingeister unter uns nur Angst haben, ohne die eventuellen Möglichkeiten zu sehen die eine solche Entwicklung bringen könnte.

Wer seine Fantasie und Vorstellungsgabe niicht mit dem Schulabschluss abgelegt hat und Spass hat am experimentieren mit gewagten Ideen, die einem neue Ansichten bringen können wird dieses Buch lieben...

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt sich ! 19. Juli 1999
Von Ein Kunde
Butler ist wirklich aussergewöhnlich. Die Idee eines Genpools und das gerade die Menschheit eine einmalige Struktur zum Mischen von Genen hat, habe ich bisher nirgendwo gelesen. Wer würde schon erwarten, das so etwas wie die Krankheit Krebs für Ausserirdische interessant ist ? Ein riesiges Werk voller Ideen
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5.0 von 5 Sternen Eine große Familiensaga 25. Mai 2013
Die Oankali, hochentwickelte Lebewesen, die durch die Galaxien reisen, um neue Lebensformen zu finden und sich mit ihnen zu vereinen, treffen auf die Erde, die soeben durch einen Weltkrieg fast total verseucht wurde. Sie retten die Überlebenden, paaren sich mit den Bereitwilligen, die anderen werden zwischenzeitlich im „Scheintod“ eingelagert bzw. sterilisiert und nach Wiederherstellung der Erde dorthin zurückgebracht.
Ein faszinierendes Werk, das einen Platz in den TOP 10 meiner Ewigen SF-Charts und einen TOP 50 meiner Best-of-Literatur-Charts verdient hat. Faszinierend aus verschiedensten Perspektiven (abgesehen von der literarischen Qualität):
+ Im Kern geht es in diesem Band um Yenophobie. Keiner anderen Autorin (keinem anderen Autor sowieso) ist die Schilderung der Begegnung zweier fremdartiger Rassen so packend gelungen. Diese Begegnung ist objektiv schwierig, widersprüchlich, auch die Interessen der beiden Gruppen, die Oankali sind deutlich mächtiger, aber sie benötigen auch die Menschen – fremde Lebensformen – zur Erhaltung der eigenen Art. Sie leben fort, indem sie sich stets mit fremden Lebensformen paaren, sich dadurch genetisch verwandeln und weiter entwickeln. Die Menschen wiederum sind xenophob bis rassistisch – mit wenigen Ausnahmen. Sie profitieren von den Oankali, die in der Lage sind, ihnen alle Krankheiten zu nehmen. In der Vereinigung entstehen neue Lebewesen, die Erbanlagen und soziale Verhaltensweisen beider haben. Eine Annäherung, gegenseitige Toleranz, entsteht jedoch erst über Generationen hinweg.
+ Es geht immer wieder um Toleranz und das menschliche „Wesen“. Die Oankali stellen fest, dass der Mensch zwei widersprüchliche Züge in sich vereint: hohe Intelligenz und hierarchisches Denken.
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5.0 von 5 Sternen spannend und lehrreich 26. Oktober 2006
Ausserirdische retten die letzten überlebenden Menschen von ihrem völlig verseuchten Planeten.Sie sind der Meinung,die menschliche Natur(sehr intelligent,aber hierarchisch und machtgierig aufgrund unserer älteren Natur)würde zwangsläufig zu unserer Auslöschung führen.Sie reparieren den Planeten und "wildern"die letzten Menschen aus,nachdem sie verändert und angepasst wurden.Die Ausserirdischen sind Genhändler,sie verschmelzen mit anderen Spezies und fügen deren Eigenschaften den ihrigen hinzu,mit der Menschheit ist dies auch geplant.Die Menschen pfeifen auf längeres Leben,Gesundheit und ähnliche Vorzüge,halten die Ausserirdischen für Monster und flüchten.

Es ist ein Buch zum mehrmals lesen,das erstemal spannend,die nächsten male auch lehrreich.

Der Autorin ist die Erschaffung einer Ausserirdischen-Kultur gelungen,die wirklich vollkommen fremdartig ist,so das es dauert,bis man sich hineindenken kann.Die Menschen sind nicht unsympathisch,aber erschreckend gefangen in ihren Verhaltensmustern.

Fazit:Ein Buch,das als Spannender science-fiction roman daherkommt,aber auch zum nachdenken anregt,ohne belehren zu wollen.

Was bei mir wirklich hängengebliebenist,ist die Gefahr unseres hierarchischen Verhaltens.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEISTERWERK 22. August 2010
Von Kleefee
Eine Geschichte, die zu einem Erlebnis und damit unvergesslich wird.

Nach Jahrzehnten der SF-Sucht ist das immer noch meine unangefochtene Nummer Eins in Sachen Erstkontakt. Auch wenn ich andere sehr gute Firstcontact-Romane aufzählen könnte, kommt keine andere Geschichte so überzeugend und realistisch daher und dabei gleichzeitig sozial so komplex und im Innersten berührend.

Die Aliens sind wirklich Aliens. Die Verschiedenheit hört nicht wie in den meisten solcher Geschichten nach der Optik und zwei drei seltsamen Angewohnheiten auf. Butler hat es tatsächlich geschafft, die fremdartigsten Aliens zu kreeieren, von denen man noch erzählen kann, ohne den Lesefluss zu opfern.

An den geringen Auflagen merkt man deutlich, dass dies keine Geschichte für die Masse ist. Wer vor allem Action und Space Opera erwartet, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Es ist ein Werk, dass neben den fantastisch gezeichneten Ausserirdischen auch durch die Tiefe der Charaktere und deren Entwicklung Ansprüche an seine Leser stellt. Dafür wird man mit einer der realistischsten und sozial spannendsten Geschichten belohnt, die die Science Fiction zu bieten hat.

Die Erzählung fesselt, berührt, bringt Bewegung in die Gedanken und vermag es sogar, den Horizont etwas zu dehnen. Manchmal fühlt man seine tiefsten und ältesten Instinkte angesprochen und würde am liebsten wegrennen. Dann wieder möchte man die Protagonistin am liebsten in die Arme nehmen, um sie zu stärken.

Die Frau schrieb so realistisch, dass man sich manchmal daran erinnern muss, dass man nur einen Roman liest.
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