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Die Generation danach: Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis
 
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Die Generation danach: Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis [Gebundene Ausgabe]

Margit Reiter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
  • Verlag: Studienverlag; Auflage: 1 (3. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3706519402
  • ISBN-13: 978-3706519403
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 15,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

(...) eine Pionierarbeit, die auf lebensgeschichtlichen Interviews gründet, die sie mit Kindern von Tätern durchführte. (...) ein interessantes, lesenswertes Buch, das einem Teil der österreichischen Generation den Spiegel vorhält. Israel Nachrichten "Interessant." Wiener Zeitung "(...) eine Pionierarbeit." www.juedische.at "Das von der Zeithistorikerin Margit Reiter vorgelegte Buch ist eine Pionierarbeit ..." Illustrierte Neue Welt, Karl Pfeifer "Margit Reiter´s excellent volumen is an important contribution not only to the field of intergenerational memory, but also to more general scholarship about Austria´s reckoning with the past.(...)Reiter´s most important empiricial sources are eighteen semi-structured life-history interviews with Austrian "children of perpetrators," who she handpicked from a larger pool of potential interlocutors.(...)In addition to an explanation of her interview and sampling methodology, the first part of the book incorporates useful clarifications of definitions and a short overview of Austria´s participation in the National Socialist system and its mnemonic legacy after the war.(...) Throughout the volume, the author does a superb job of pointing out the subtle, even unconscious, legacies of National Socialism and the psychological burdens that still impact the children of perpetrators.(...)This book is an important new addition to the literature of family memory, as well as a fascinating account of Austrian memory politics. Well-written and argued, it also provides extensive evidence and much food for thought about the interaction between private and public confrontation with National Socialism and the role of mothers, fathers, sons and daughters. The author skillfully intertwines her own empirical research with secondary accounts, literatrue and political, social, historical and comparative contexts. Reiter also does good job of letting her readers into the research process, explicitly discussing sampling techniques and trade-offs, as well as problems of access and rapport and ambivalences that arose during her interviews, an approach that is rare in scholarly work." H-net book review "Margit Reiter spürt mit ihrem Buch "Die Generation danach" dem Nationalsozialismus im Familiengedächtnis nach." Ö1 "Reiter zeigt auf eine gut lesbare, differenzierte und zugleich einfühlsame Weise die Schwierigkeiten der von ihr befragten "Kinder der Täter" auf, sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ihrer Eltern auseinander zu setzen. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Problematik der NS-Zeit als Teil der Familiengeschichte und hat damit, wie die große Resonanz in Österreich zeigt, offensichtlich einen neuralgischen Punkt getroffen.(...) interessante Forschungsperspektiven" H-Soz-U-Kult, Nina Leonhard "Die Studie von Reiter ist schlüssig gegliedert und wie von der Autorin intendiert auch ohne einschlägige Fachkenntnisse für ein breites Publikum gut lesbar." Chilufim "Reiter employs a wide-ranging approach to her research. She investigates the role of the schools, media, film, and society on her subjects. She illustrates the allpervasive nature of the National Socialist state as it attempted to control all aspects of life and society in Austria. She presents an interesting account of the influence of Nazi ideology even in the gymnastic societies. As her subjects recount, the Nazi presence was ubiquitous. Reiter presents a compelling study of the different perceptions between mothers and fathers. (...) Reiter's work expands the scholarly literature of this interesting field of research that combines history, psychology, sociology, and family counseling." German Studies Review, Mark D. Kuss "Wie schon mit ihrer Arbeit über den Antisemitismus in der österreichischen Linken, mit der Margit Reiter vor sechs Jahren einiges Aufsehen erregte, wird wohl auch dieses Buch nachhaltig die Debatten zur österreichischen Zeitgeschichte im Bezug auf Täterinnen- und Täterforschung beeinflussen." Phase 2, Nr. 24, Juni 2007; Thomas Schmidinger "This book is an important new addition to the literature on family memory, as well as a fascinating account of Austrian memory politics. Well-written and argued, it also provides extensive evidence and much food for tough about the interaction between private and public confrontations with National Socialism and the role of mothers, fathers, sons and daughters." H-Net Reviewes “Reiter’s analysis of the interviews she conducted demonstrates a good eye for the subtle meanings behind word choice.” Austrian History Yearbook 40, Peter Utgaard, Cuyamaca College

Kurzbeschreibung

Der Nationalsozialismus ist in Deutschland und Österreich Teil jeder Familiengeschichte. Die Zeithistorikerin Margit Reiter untersucht nun erstmals, wie der Nationalsozialismus in österreichischen Nachkriegsfamilien erinnert und an die nachfolgende Generation weiter gegeben wurde. Sie stellt fest: In den Familien wurde keineswegs nur geschwiegen. Was aber wurde erzählt, wie wurde darüber gesprochen - und was wurde ausgeblendet und tabuisiert? Das Familiengedächtnis und der öffentliche NS-Diskurs haben die Vorstellungswelt der zweiten Generation nachhaltig geprägt. Was wissen die Nachkommen eigentlich über ihre Väter und Mütter im Nationalsozialismus, wie gehen sie heute mit deren (potenzieller) Täterschaft um? Die Autorin hat ‚Kinder der Täter' interviewt und die vielfältigen Formen des Umgangs mit dem familiären NS-Erbe - von kritischer Distanzierung über Verständnis bis hin zu reflexartiger Verteidigung - aufgezeigt und analysiert. Gerade die Tatsache, dass diese ‚Generation danach' den allgemeinen Diskurs über die NS-Vergangenheit seit Jahren maßgeblich mitbestimmt, unterstreicht die gesellschaftspolitische Relevanz dieses Buches.

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Pressestimmen 30. August 2007
Format:Gebundene Ausgabe
"(...) eine Pionierarbeit, die auf lebensgeschichtlichen Interviews gründet, die sie mit Kindern von Tätern durchführte. (...) ein interessantes, lesenswertes Buch, das einem Teil der österreichischen Generation den Spiegel vorhält."
Israel Nachrichten

"Interessant."
Wiener Zeitung

"(...) eine Pionierarbeit."
www.juedische.at

"Das von der Zeithistorikerin Margit Reiter vorgelegte Buch ist eine Pionierarbeit ..."
Illustrierte Neue Welt, Karl Pfeifer

"Margit Reiter's excellent volumen is an important contribution not only to the field of intergenerational memory, but also to more general scholarship about Austria's reckoning with the past.(...)Reiter's most important empiricial sources are eighteen semi-structured life-history interviews with Austrian "children of perpetrators," who she handpicked from a larger pool of potential interlocutors.(...)In addition to an explanation of her interview and sampling methodology, the first part of the book incorporates useful clarifications of definitions and a short overview of Austria's participation in the National Socialist system and its mnemonic legacy after the war.(...) Throughout the volume, the author does a superb job of pointing out the subtle, even unconscious, legacies of National Socialism and the psychological burdens that still impact the children of perpetrators.(...)This book is an important new addition to the literature of family memory, as well as a fascinating account of Austrian memory politics. Well-written and argued, it also provides extensive evidence and much food for thought about the interaction between private and public confrontation with National Socialism and the role of mothers, fathers, sons and daughters. The author skillfully intertwines her own empirical research with secondary accounts, literatrue and political, social, historical and comparative contexts. Reiter also does good job of letting her readers into the research process, explicitly discussing sampling techniques and trade-offs, as well as problems of access and rapport and ambivalences that arose during her interviews, an approach that is rare in scholarly work."
H-net book review

"Margit Reiter spürt mit ihrem Buch "Die Generation danach" dem Nationalsozialismus im Familiengedächtnis nach."
Ö1

"Die Studie von Reiter ist schlüssig gegliedert und wie von der Autorin intendiert auch ohne einschlägige Fachkenntnisse für ein breites Publikum gut lesbar."
Chilufim

"Reiter employs a wide-ranging approach to her research. She investigates the role of the schools, media, film, and society on her subjects. She illustrates the allpervasive nature of the National Socialist state as it attempted to control all aspects of life and society in Austria. She presents an interesting account of the influence of Nazi ideology even in the gymnastic societies. As her subjects recount, the Nazi presence was ubiquitous. Reiter presents a compelling study of the different perceptions between mothers and fathers. (...) Reiter's work expands the scholarly literature of this interesting field of research that combines history, psychology, sociology, and family counseling."
German Studies Review, Mark D. Kuss

"Wie schon mit ihrer Arbeit über den Antisemitismus in der österreichischen Linken, mit der Margit Reiter vor sechs Jahren einiges Aufsehen erregte, wird wohl auch dieses Buch nachhaltig die Debatten zur österreichischen Zeitgeschichte im Bezug auf Täterinnen- und Täterforschung beeinflussen."
Phase 2, Nr. 24, Juni 2007; Thomas Schmidinger
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