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Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion
 
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Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion [Broschiert]

Gabriele Kuby
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Fe-Medienverlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393968404X
  • ISBN-13: 978-3939684046
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 367.078 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gabriele Kuby
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Gabriele Kuby studierte Soziologie und war 1967 Referentin im AStA der Freien Universität Berlin. Ihre spirituelle Suche begann 1973. Von 1974 bis 1976 besuchte sie in England die Gurdjieff-Schule "International Academy for Continuous Education". 1977 unternahm sie als Journalistin eine ausgedehnte Reise durch spirituelle Kommunen in Amerika. Außerdem arbeitet sie als Dolmetscherin und Übersetzerin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die leib-seelisch geprägte Identität von Mann und Frau wird entsprechend einem gesellschaftlichen Trend, der von ideologischer Seite auch gesteuert wird, zunehmend infrage gestellt und aufgelöst. Gewisse Prinzipien des Denkens und Verhaltens sowie der Erziehung nehmen auf die Kategorie des "Gender" Bezug, wonach die geschlechtliche Identität des Menschen nur das Ergebnis von kultureller Prägung und Selbstbestimmung wäre. Demgegenüber gilt es den "naturalen" Faktor neu zu entdecken, der zwar im Biologischen gründet, dieses aber zugleich übersteigt und die ganzmenschliche Prägung als Mann oder Frau zu einer sittlich bedeutsamen Wirklichkeit auch für das personale Zusammenleben der Menschen macht. Das Buch zeigt: Es steht mehr auf dem Spiel, als man vordergründig meint. Aufklärung tut not!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. K. Jun
Format:Broschiert
Kuby wird sich nicht zuviele Freunde machen in der Politik.. klärt sie doch auf, um was es geht, ergründet des Pudels Kern.
Wer etwas von Liebe versteht und mehr verstehen will, als uns "die Medien" glaubhaft machen wollen, findet bei Kuby eine äussert interessante Aufklärerin. Kuby weiss, wovon sie spricht: sie kennt beiden Seiten und ist deshalb unbedingt empfehlenswert für jeden Menschen, der seine Zweifel hegt an der inflationären Verwendung des Begriffes Liebe oder "Gender".
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50 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mathias von Gersdorff VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Obwohl das Thema Gender Mainstreaming immer wichtiger wird, gibt es noch recht wenig kritische Literatur dazu. Deshalb muß man Gabriele Kuby dankbar sein, daß sie dieses Buch geschrieben hat. Sie zeigt die ideologischen Wurzeln des Gender Mainstreaming, und daß man nicht indifferent bleiben darf, sondern sich aktiv im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen einsetzen muß.

Gender Mainstreaming ist zu einem der Modeworte der Gesellschaftspolitiker und Gesellschaftsingenieure geworden, doch wenige wissen, worum es eigentlich geht:

In Folge der 68er Bewegung haben Gruppen von Feministinnen den Klassenkampf für sich entdeckt. Sie postulierten, daß die Frau ein unterdrücktes Wesen sei, das sich von dem Despotismus des Mannes befreien müßte. Dieses Konzept wurde aber immer mehr in Frage gestellt, denn, anstatt die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu beseitigen, um eine egalitäre Gesellschaft aufzubauen, wurden die Unterschiede unwillkürlich betont, denn ansonsten gab es ja keinen Grund für einen Klassenkampf. Hauptvertreterin dieser Kritik war und ist die Sprachphilosophin Judith Butler aus Berkeley/Kalifornien.

Beim Gender Mainstreaming geht es darum, die kulturell geprägten Rollenunterschiede zwischen den beiden Ge-schlechtern aufzudecken und gegebenenfalls abzubauen bzw. zu "dekonstruieren".

Das letztere wird auch in Schulen getan, teils mit Materialien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung, was zu erheblicher Kritik geführt hat. Am meisten wird kritisiert, daß bei Kindern und Jugendlichen die eigene Identität in Frage gestellt wird, wodurch die Schule ihre Befugnisse überschreitet, aber auch erhebliche psychologische Traumata verursacht, was bei einer Demontage der subjektiv empfundenen Identität leicht passieren kann. Massive Kritik äußerte beispielsweise in einem viel beachteten Spiegel-Artikel der Soziologe Günther Amendt.

Aus christlicher Sicht ist das sog. Gender Mainstreaming scharf abzulehnen. Es ist nicht die Rolle des Staates oder der Schulen einen neuen Menschen auf der Grundlage von egalitären Theorien zu basteln. Wenn man Menschen überhaupt irgendwie in eine Richtung orientieren will, muß das nach dem christlichen Menschenbild geschehen und nicht nach dem Muster von postfeministischen Denkern wie Judith Butler. Und das christliche Menschenbild fordert zwar Gerechtigkeit zwischen den Geschlechter, jedoch keine Gleichheit, was schließlich das Hauptziel des Gender Mainstreaming ist.

Gender Mainstreaming soll aber keineswegs Theorie bleiben, sondern in den Schulen entscheidenden Einfluß auf die Erziehung der Schüler haben und damit auf ihre Mentalität.
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