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Die Gemeinwohl-Ökonomie: Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe Broschiert – 27. Februar 2012

43 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Deuticke Verlag; Auflage: 6 (27. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552061886
  • ISBN-13: 978-3552061880
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 1,7 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 184.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FMA TOP 1000 REZENSENT am 13. August 2012
Format: Broschiert
Felbers Buch enthält den gegenwärtig vielleicht elaboriertesten Versuch, eine alternative Wirtschaftsordnung innerhalb einer freiheitlich, demokratischen, marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft zu entwerfen.

Große Unternehmen und Banken werden vergemeinschaftet (nicht verstaatlicht), d.h. Belegschaft und Gesellschaft werden unabhängig von der Eigentumsfrage an Unternehmensentscheidungen beteiligt. Regionale Wirtschaftskonvente besprechen Strategien und Konzepte, die alle Belange betroffener Menschen berücksichtigen. Kleine und Mittelständische Unternehmen bleiben in Privatbesitz bzw. selbstbestimmt.

Einkommensscheren, Erbschaften und Vermögen werden gedeckelt (Vorschläge des Autors: Einkommen bis zum 10fachen des Mindestlohns, Privatvermögen 10 Mio., Erbschaften 500.000). Das Wettbewerbsprinzip wird durch das Kooperationsprinzip ersetzt. Statt zu konkurrieren soll es zu einem Austausch von Know How, Technologie, gegenseitiger finanzieller Unterstützung usw. kommen. Das Prinzip Gewinnmaximierung wird durch das Prinzip Gemeinwohlorientierung ersetzt - gute Arbeitsbedingungen, ökologisches Wirtschaften, Beteiligungs- und Lohngerechtigkeit. Alles zusammen ergibt die Gemeinwohlbilanz.

Jedes zehnte Jahr ist arbeitsfrei. Die Arbeitszeit wird auf 30-33 Wochenstunden begrenzt. Wer nicht arbeiten will, wird trotzdem finanziell gestützt. Das Bildungssystem fokussiert besonders eine gute Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bzw. Heranwachsenden ebenso wie Wissensvermittlung.

Auf den ersten Blick sieht das alles linker als links aus. Bei genauerem Hinsehen unterscheidet sich das Konzept jedoch in wesentlichen Positionen von den klassisch linken.
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55 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JiM B. Hope am 30. August 2010
Format: Broschiert
Zuallererst. Es ist kein ausgereiftes Wirtschaftsystem, das vorgestellt wird, jedoch eine ausgesprochen interessante Ausgangsbasis für ein neuartiges Wirtschaften zugunsten des Allgemeinwohls (Mensch und Umwelt).

Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet ein Denkmodell an, das es sich lohnt, genauer zu betrachten. Bis dato gab es viele einzelne Ideen, wie eine Wirtschaft "neu" aussehen könnte, aber es gab noch keinen so konkret durchdachten Ansatz dazu. Christian Felber, der gemeinsam mit den Attac-UnternehmerInnen und vielen engagierten Attacies das im Buch vorgestellte Konzept als Ausgangsbasis und konkreten Vorschlag zum Weiterdenken entwickelt hat, wird in den Medien wahrscheinlich (wie leider so oft) als Utopist abgetan werden. Man kann seine Gedanken jedoch nicht mehr ins linke Eck drängen, denn die Gemeinwohl-Ökonomie stellt eine echte Alternative zu den bisher gekannten Systemen (Kapitalismus und Kommunismus) dar, einen dritten möglichen Weg des Wirtschaftens.

Somit ist dieses Buch eine echte Errungenschaft - ein Grundlagenwerk - und kann zum Ausgangspunkt - zum Eckstein für eine neue Gesellschaft werden.

Was bedarf es dazu?
Sich mit dem Denkmodell auseinanderzusetzen, selbst wenn es nicht realistisch scheint (viele seinerzeit gedachten Utopien wurden bereits Wirklichkeit).
Sich von der Apathie, die uns angesichts der täglichen Schreckensmeldungen in den Medien erstarren lassen, zu lösen und konstruktiv mit- und weiterzudenken.
Sich denjenigen anzuschließen, die bereits solidarische Gemeinschaften zugunsten des Allgemeinwohls gebildet haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elisabeth Voß am 21. September 2011
Format: Broschiert
In einer Gemeinwohl-Ökonomie ist alles anders. Das Streben nach Gewinn wird ersetzt durch das Streben nach Gemeinwohl, denn Menschenwürde ist der höchste Wert dieser Wirtschaftsweise, dem ordnet sich alles andere unter.
Der österreichische Attac-Aktivist Christian Felber legt mit großer Ernsthaftigkeit dar, wie er sich eine andere Ökonomie vorstellt, die nach seiner Überzeugung eine "unmittelbar umsetzbare Alternative zu dem Wirtschaftssystem, in dem wir derzeit gefangen sind" darstellt. Dessen Ursache sieht er in einem Anreizsystem, das Konkurrenz und Gewinnstreben belohnt.

Er identifiziert 10 Krisen des Kapitalismus, zum Beispiel Konzentration und Missbrauch von Macht, Soziale Polarisierung und Angst, Ausschaltung der Demokratie. Diese Fehlentwicklungen möchte er korrigieren und unternehmerischen Erfolg neu definieren. Gemeinsam mit etwa 30 Attac-UnternehmerInnen hat er einen Entwurf einer Gemeinwohl-Bilanz und eine zugrunde liegende Gemeinwohlmatrix entwickelt, mit den Werten Menschenwürde, Vertrauen, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Demokratische Mitbestimmung. Auf der Suche nach betrieblicher Selbstverwaltung finde ich unter dem letztgenannten Punkt auf der Ebene der MitarbeiterInnen die "Freiwillige Basisdemokratie".

Unternehmen, die in den angesprochenen Bereichen mehr tun, als nur die gesetzlichen Mindeststandards einzuhalten, sollen dafür Gemeinwohlpunkte bekommen. Dafür soll es verschiedene Arten der Belohnung geben, zum Beispiel Steuervergünstigungen, Bevorzugung bei der öffentlichen Auftragsvergabe, Fördermittel etc. Denn: "Die Gemeinwohl-Ökonomie ist somit nicht primär eine Strafökonomie, sondern eine Belohnungsökonomie.
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