Der sympathische, schwarze Volltrottel Jackson gerät an die falschen Leute: Man gaukelt ihm vor, dass man aus Zehndollarnoten Hundertdollarnoten machen könne. Das Geld mitsamt seiner Freundin ist natürlich verschwunden. Schließlich wird er noch von einem falschen Polizisten festgenommen und um wieder freizukommen, besticht Jackson ihn - mit Geld, das er von seinem Boss klaut. So kommt die ganze Sache in Gang. . .
Jackson glaubt natürlich, dass die Gauner sein Mädchen entführt haben und so wendet er sich an seinen gerissen Zwillingsbruder Goldy, der gewöhnlich als Nonne (!) in Erscheinung tritt. Doch dieser hat es nur auf eine Truhe, die laut Jackson mit Golderz gefüllt ist und sich im Besitz von Jacksons Freundin befindet, abgesehen.
Mit ebendieser Kiste versuchen die Gauner schwarze Anleger um ihr Geld zu bringen, indem sie ihnen Anteile an einer Goldmine in Mexiko verkaufen. Hier kommen auch die Cops Jones und Johnson ins Spiel, die die Gangster festnageln wollen, sich bei der Festnahme allerdings auch mehr als dumm anstellen. . .
Das hört sich alles etwas bizarr an und das bleibt es auch bis zum Ende.
Angenehm ist, dass das Buch relativ kurz ist und nicht alles unnötig in die Länge gezogen wird.
Enttäuscht wird, wer einige witzige Szenen erwartet: Diese kommen eigentlich gar nicht vor, obwohl die Figur des Jackson das ja eigentlich mit sich bringen sollte. Doch kommt genau jener schon wieder so armselig rüber, dass man gar nicht mehr darüber lachen kann.
Die Atmosphäre in Harlem ist wirklich treffend beschrieben. Doch leider erscheinen eben auch einige Charaktere schon recht unglaubwürdig und widersprüchlich.
Aber gerade die Leser, die Chandler mögen, werden auch mit Himes keine Probleme haben.
Fazit: Ein kurzweiliger Krimi-Spaß, aber eben auch nicht mehr. Das macht gerade, wirklich nur gerade, noch vier Sterne.