Jim Evers (Eddie Murphy) ist ein erfolgreicher Immobilienmakler. Er und seine Frau arbeiten zusammen. Seit einiger Zeit leidet jedoch sein Familienleben unter der Arbeit, denn Jim ist ein Paradebeispiel eines Workaholics. Er tut dies alles zwar nur, um seiner Familie ein schönes Leben zu ermöglichen, doch leider vergisst er darüber hinaus sehr oft, Zeit mit seinen Lieben zu verbringen. Dies geht sogar soweit, dass er seine Frau am Hochzeitstag versetzt. Um das wieder gut zu machen beschließt er, mit seiner Familie ein Wochenende am See zu verbringen. Keine Arbeit, kein Handy, keine Störung. Da jedoch seine Frau Sara einen geheimnisvollen Anruf erhält, der sich um ein neues gewinnbringendes Objekt handelt, wirft Jim die guten Vorsätze über Bord, und besteht darauf, dass sie unterwegs einen Abstecher zu dieser Villa machen, um wieder ein Geschäft abzuschließen. Bald stellt die Familie fest, dass es in der Villa spukt, und dass es einen ganz bestimmten Grund gibt, warum ausgerechnet Sara angerufen wurde...doch das werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
„Die Geistervilla" ist ein netter, leicht gruseliger Film für die ganze Familie. Es gibt wenige Gruselfilme, die auch für Kinder geeignet sind, aber bei der Geistervilla können auch die Kleinen bedenkenlos zuschauen. Die Geschichte ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber trotzdem hat mir der Film gefallen, er konnte mich einfach gut unterhalten. Und ich denke, das wird auch den meisten Zuschauern so gehen - sie werden eher unterhalten als wirklich erschreckt. Ob das die Absicht war, kann ich zwar nicht sagen, aber es war trotzdem ok so. „Die Geistervilla" ist kein übermäßig lustiger Film, der einem vor Lachen die Tränen in die Augen treibt, aber es gibt durchaus einige lustige Momente, wie z.B. die Szenen mit „Madame Leota". Der Humor und die Gags sind gut dosiert, es war weder zu viel (nach dem Motto gewollt und nicht gekonnt) noch zu wenig, eben genau richtig in diesem Fall.
Sicherlich war das nicht Eddie Murphys beste Rolle, aber dank ihm konnte dem Film noch der letzte Schliff verliehen werden. Mit einem anderen Schauspieler hätte mir „Die Geistervilla" wahrscheinlich weniger gefallen. Hin und wieder bekommt man das typische breite Eddie Grinsen zu sehen, was immer wieder aufs Neue einfach herrlich ist. Auch der Rest der Schauspieler hat gute Arbeit geleistet. Alles in allem ein Film, den man sich auf jeden Fall mal anschauen kann. Mich hat er jedenfalls nicht enttäuscht, und für einen unterhaltsamen Abend für die ganze Familie ist er allemal angebracht!