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Vielleicht aber darf man kein Kritiker sein, um diese witzige Geschichte goutieren zu können. Bill Murray spielt den wahrscheinlich widerlichsten TV-Produzenten der Welt, der an einem kalten Weihnachtsabend von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht heimgesucht wird. Sie wollen ihn zu einem besseren Menschen machen, was ihnen spätestens in dem Moment gelingt, lals Al Green und Annie Lennox am Ende "Put a Little Love in Your Heart" singen -- und sich das Happy End nicht mehr abwenden lässt.
Sieht man über die nicht immer gelungenen Spezialeffekte hinweg, ist Die Geister, die ich rief eine gelungene Weihnachtskomödie, von der man sich nur wünschte, dass das Drehbuch die gleiche Schärfe und Spitzzüngigkeit besitzen würde wie das Spiel Murrays, der den Film im Endeffekt ganz alleine auf seinen Schultern trägt. --Marshall Fine
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Die Story ist nicht ungeschickt konzipiert, die Inszenierung lässt aber viele Chancen ungenutzt und auch einige Gags treffen nicht ins Zentrum. Dass der Film dennoch funktioniert und gut unterhält liegt einzig und alleine an Bill Murray. In seiner unnachahmlichen Art und Weise schafft er es, die Geschichte am Leben zu erhalten und dramaturgische Klippen zu umschiffen.
Sein Zynismus lässt immer Raum für Identifikation und seine Bösartigkeiten bekommen nie den Charakter von Mutwilligkeit. Man spürt immer den verletzten, weichen Menschen dahinter und so zeichnet Bill Murray das Bild eines tragischen, gescheiterten Mannes, was dem Zuschauer die Möglichkeit lässt, Sympathie für den eigentlich unsympathischen Helden zu entwickeln.
Dass am Ende des Filmes sich alle lieb haben und die Moral sirupartig aus jeder Pore trieft ist wohl typisch für amerikanische Weihnachtsfilme, stellt aber eher weihnachtsresistente Menschen auf eine harte Probe.
Die DVD ist spartanisch ausgestattet. Abgesehen von dem original Kinotrailer und einigen entfallenen Szenen (unsynchronisiert und in schlechter Bildqualität) findet sich kein Bonusmaterial auf der DVD. Das Bild ist gut, aber nicht überragend. Der Ton ist fernsehtauglich aber kein Ohrenschmaus.
Leicht störend war für mich, dass Bill Murray in der deutschen Synchronisation nicht von Arne Elsholtz gesprochen wurde, der normalerweise Bill Murray seine Stimme leiht. Es dauerte ein paar Minuten bis ich mich daran gewöhnt hatte.
3 Sterne für den Film plus 1 Stern zusätzlich für Bill Murray = 4 Sterne
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