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Das Ergebnis ist ein Roman mit der breiten gesellschaftlichen Leinwand (und der Liebe zum Zufall) eines Charles Dickens und der Beobachtungsgabe für die Feinheiten des erotischen Manövrierens einer Jane Austen. Der Leser erlebt das gesamte Leben einer Geisha mit, von ihren Anfängen 1929 als verwaistes Mädchen in einem Fischerdorf, über die triumphale Versteigerung ihrer "Mizuage" (Jungfräulichkeit) als Teenager zu einem Rekordpreis, bis hin zu ihren späten Jahren als die angesehene Geliebte ihres mächtigen Traumkunden mit einem Hang zur Nostalgie. Wir erfahren, daß eine Geisha eher mit der abendländischen Idee einer Frau als Statussymbol vergleichbar ist als mit einer Prostituierten -- und daß, wie bei Austen, unverholene Prostitution und früher Tod für eine Frau die Alternative zum repressiven, obskuren System der Brautwerbung sind. In einfacher, eleganter Prosa führt uns Golden direkt zur Geisha in die Teestube; wir sind dabei, während sie -- in einer gesellschaftlichen Situation, in der durch eine geistreiche Bemerkung, eine allzu offenherzige (oder zuwenig offenherzige) Zurschaustellung von nackter Haut unter dem Kimono oder ein boshaftes Gerücht, das von einer Rivalin "so gemein wie eine Spinne" verbreitet wird, Karrieren gemacht oder zerstört werden -- anmutig um ihr Leben kämpft .
Goldens Netz ist fein gesponnen, doch sein Buch hat einen ernsthaften Makel: die wahre Romanze der Geisha klingt hohl -- die Liebe ihres Lebens ist ein Symbol, nicht eine Figur. Ihre niederträchtige Geisha-Nemesis ist scharf gezeichnet, aber sie wäre deutlicher erkennbar, wenn wir einen tieferen Blick in die Gründe für ihre motivlose Bösartigkeit bekämen -- in das Elend, das alle Geishas teilen. Trotzdem, Golden hat den Grand Slam der Belletristik gewonnen. Er hat eine überzeugende Protagonistin in einer anschaulichen, mittlerweile untergegangenen Welt geschaffen. Großartig fängt er die Kultur Japans ein, indem er seine Gedanken in authentischen fernöstlichen Metaphern zum Ausdruck bringt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Viele gute Eindrücke auf das frühere Japan,
Von miyuki300@hotmail.com (Österreich Brunn) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha. Sonderausgabe. (Broschiert)
Arthur Golden ist ein fantastischer Mann. Mit dem Roman "Die Geisha" hat er ein wundervolles Werk erschaffen. Chiyo, ein achtjähriges Mädchen, lebt mit ihrer Schwester und ihren Eltern in einem Fischerdorf. Da die Mutter an Krebs erkrankt ist, und bald darauf stirbt, verkaufte Chiyo's Vater die kleine Chiyo und dessen Schwester einer Frau, die ein Geishahaus in Kyoto besitzt.Das kleine Mädchen gelangt in dieses Geishahaus. Dort wird sie von der berühmten geisha, hatsumomo, gleich gehasst. Im Buch wird sehr gut dargestellt, wie Chiyo die Ausbildung einer Geisha meistert und wie das Leben einer Geisha in Japan war. Die teehäuser und die bräuche werden sehr genau beschrieben. Kaum gibt es ein Wort, was man nicht kennt, wird es gleich in einem nächsten Absatz ausführlich beschrieben (es ist nicht zu lang, also keineswegs wird dadurch das buch langweilig!). der Stil ist wirklich sehr gut, und die Ich-Form des Buches lässt einen richtig in die Rolle der Chiyo einsteigen. So fühlt man schließendlich mit ihr mit. Das Buch ist Arthur Golden sehr gelungen, es ist empfehlenswert, ich selbst bin Japan-Fan und es ist nun mein absolutes Lieblings-Buch!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein gefühlvolles Werk,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha (Gebundene Ausgabe)
Dies ist eines der Bücher, die man nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte, um es in wenigen Tagen zu "verschlingen". Hier wird nicht nur die Geschichte und das Schiksal eines kleinen Mädchens erzählt, das mit ihren Träumen, Sehnsüchten und Ängsten in einer ihr völlig fremden Welt aufwächst, sondern der Leser erfährt viel über die asiatische Kultur und Denkweise. Jetzt weiß ich auch, warum es 10 Jahre gedauert hat, bis A. Golden dieses Werk vollbracht hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
fremde kulturen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha. Sonderausgabe. (Broschiert)
es gibt nichts spannenderes als mittels einem gut geschriebenen roman in fremde kulturen einzutauchen. dies ist arthur golden mit "die geisha" gelungen.ein buch, das man nicht mehr aus der hand legen möchte und einem, die uns völlig fremde, geisha-kultur näherbringt. von daher nur zu empfehlen.
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