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... Fazit: Bittersüßer Roman, der uns eine vergangene Zeit, eine verlorene Kultur nahe bringt, mit all ihren Facetten. Unbedingt Lesen!
Hans Peter Roentgen - literature.de - Das Literaturportal
Und die deutschen Leser schlossen sich an: Wochenlang auf der "Spiegel"-Bestsellerliste, über 100.000 verkaufte Exemplare im Hardcover. Jetzt endlich kommt die Geschichte des Fischermädchens Chiyo als Taschenbuch.
Nach dem Tod ihrer Mutter wird Chiyo in ein Geisha-Haus nach Kyoto verkauft. Nach leidvollen Lehrjahren wird sie in die hermetische Gesellschaft der Geisha aufgenommen und ist bald die begehrteste und mächtigste von allen. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach jahrelangen Wirren und dem Untergang der alten Geisha-Kultur gegen Ende des verlorenen Zweiten Weltkrieges.
Arthur Golden öffnet die Tür zu einer geheimnisvollen Welt und läßt den Fremden etwas spüren von jenen gefährlich-schönen und machtvoll stilisierten gleichwohl versklavten Frauen, wie es sie in dieser Art und Weise nur in Japan gab.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
79 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Umwerfend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Also mal ganz ehrlich, die Verfilmung „Die Geisha“ ist ein Schlag ins Wasser hat aber bewirkt, das ich nachträglich unbedingt den Roman lesen wollte. Schon nach wenigen Zeilen war ich im Bann A.Goldens gefangen und mir fiel es schwer das Buch auch nur kurz beiseite zu legen, zum Beispiel um zu essen. Welch verzaubernde Worte er nutzt um die Dinge zu beschreiben wie sie ein Kind wohl sieht. Ich fiel selber ins Kindsalter zurück und schlüpfte in die Rolle der keinen Chiyo, sah alles mit ihren Augen. Ich begann zu fühlen wie sie. Lachte und weinte mir ihr. Während des lesens wurde ich zu Chiyo und mit ihr zur Geisha Sayuri, ging eine tiefe Verbindung mit ihr ein und streifte durch die Gassen von Gion (Kyoto – der einzige Ort wo heute noch Maikos zu Geishas ausgebildet werden) als währe ich tatsächlich dort. Ich begann Chiyos bzw Sayuris Widersacherin Hatsumomo zu verachten und machte mir Gedanken wie ich sie aus dem Weg räumen könnte.Leider aber hat diese Geschichte trotz aller Lobeshymnen auch einige Kleinigkeiten die mich etwas störten. So zum Beispiel wird sehr viel Zeit für die Misuage (Entjungferung in der Tradition der Geishas) aufgewendet und es erscheint der Eindruck als hätten damals (im realen Japan) alle jungen Geishas das selbe Schicksal ertragen müssen, was nicht stimmt. Auch huscht Herr Golden durch die Kriegsjahre als währen es ein paar Wochen gewesen. In diesem Kapitel hätte er etwas mehr verweilen können, denn hier gerät der Autor stellenweise sogar ins stottern. Auch kam es mir so vor als wolle er die Geschichte endlich zu Ende bringen. So wirkt das letzte Drittel des Buches im Vergleich zum Anfang, an Detailtreue zu verlieren. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich mir kein Ende dieses Romans gewünscht hatte weil ich als Sayuri ewig leben wollte. Alles in allem ist „Die Geisha“ eine grossartige, unglaublich gut geschriebene Story und es fällt mir schwer zu glauben, dass das Herr Goldens Erstlingswerk sein soll. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessanter Einblick in eine andere Kultur,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Japan in den 30er Jahren. Chiyo wird als 10-jährige mit ihrer Schwester nach Kyoto verkauft. Die Mutter liegt im Sterben, der Vater kann sich um die beiden nicht entsprechend kümmern. Die Schwester landet im Bordell. Chiyo, die Hübschere mit ungewöhnlichen grauen Augen, landet in einer Okiya. Dort fängt sie als Dienerin an und soll später zur Geisha ausgebildet werden. Geishas sind Künstlerinnen geschult in Tanz, Gesang, Instrumente spielen, Teezeremonie und ausgebildet, um Männer zu unterhalten. Chiyo wird in der Okiya durch die eifersüchtige und neidische Geisha Hatsumomo das Leben schwer gemacht und sie versucht zu fliehen. Die Flucht scheitert und es scheint, als ob Chiyo fortan ein Leben als Dienerin beschert wäre, um die hohen Schulden abzuarbeiten, die sie sich eingehandelt hat. Ein langer und schwerer Weg mit Hindernissen steht Chiyo bevor, die später den Namen Sayuri annehmen wird und sehr erfolgreich wird. Der Krieg führt dazu, dass die Teehäuser geschlossen werden, Sayuri muss arbeiten gehen und die Kriegsjahre gehen nicht spurlos an ihr vorbei. All die Jahre pflegt sie eine Freundschaft zu Nobu, mit dem sie schicksalhaft verbunden zu sein scheint, und der ihr oft hilft. Sie träumt aber nur von dem „Direktor“ der Firma, für die auch Nobu tätig ist. Der Direktor beachtet sie jedoch nicht. Sayuri wird ihr Glück machen. Mehr wird nicht verraten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine fazinierende andere Welt,
Von Leserate (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Geisha: Roman (Taschenbuch)
Ich muß gestehen, daß ich mir zu Beginn das Buch nur gekauft hatte, um festzustellen, ob ich den Film haben möchte. Aber ich habe den Kauf in keinster Weise bereut. Dieses Buch hat mich in eine andere Welt entführt, die ich mir vorher so anderes vorgestellt habe. Jede neue Seite habe ich mit Chiyo mit gebangt und für sie gehofft. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten das Buch auf die Seite zu legen. Es ist ein Buch, daß ich persönlich auch gerne noch ein zweites und drittes Mal lesen würde. Ich fand das Buch fanzinieren, mitreißend und einfach nur schön.Fazit: ICh kann das Buch ohne Bedenken weiter empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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