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Die Gehilfin Taschenbuch – 1. Januar 2008


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Taschenbuch, 1. Januar 2008
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Diana Taschenbuch (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453811224
  • ISBN-13: 978-3453811225
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 545.728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein selten dichtes, aufregendes und gedankentreibendes Buch.« (Die Zeit. Literaturbeilage)

»Martin Kluger verquickt Mädchenschicksal und Medizingeschichte. Und erzählt so lebendig, so vergnüglich, rührend und erschreckend, dass diese fiktive Lebens- und Liebesgeschichte ein einziges großes Lesevergnügen ist.« (Brigitte)

»Bis an den Rand der Tränen treibt Martin Kluger mit seinem neuen Roman ›Die Gehilfin‹ den nicht gänzlich gefühllosen Leser.« (Die Zeit. Literaturbeilage)

Klappentext

»Martin Klugers Prosa macht die medizinische Gralssuche mit ihren unzähligen Sprachkapriolen zum lustvollen Spaziergang zwischen Arztroman, Milieustudie und Abenteuergeschichte [...]«
Süddeutsche Zeitung

»Kluger mischt Medizingeschichte und Arztroman, markante Charaktere, harte Fakten, komisch, ironisch und sentimental. Cross the border!«
Frankfurter Allgemeine Zeitung. Literaturbeilage

»Ein selten dichtes, aufregendes und gedankentreibendes Buch.«
Die Zeit. Literaturbeilage


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lilith Nathan am 22. April 2008
Format: Taschenbuch
Starke Frauen scheinen bei den Historischen Romanen zwar angesagt. Doch viele Bücher, die mit entsprechendem Klappentext werben, bieten am Ende doch nur die Heldin, die auf der Suche nach dem weißen Schimmelreiter ist und - auch wenn sie diverse Gefahren nicht zuletzt dankeigener Initiative überwunden hat - an seine Brust sinkt.
Henrietta ist anders. Sie ist die geborene Wissenschafterin, die ihren Weg geht - in einer "Hoch-Zeit" für die Medizin, nicht aber einer "Hoch-Zeit" der Frauengeschichte. Denn ihr naturwissenschaftliches Interesse stößt bei den meisten auf kein Verständnis.
Was ich am gelungensten fand: die Art und Weise wie Henrietta als Kind beschrieben wird. Nie kommen da übliche Plattitüden zur Sprache - immer bleibt ein sehr individueller, sperriger, eigenwilliger Mensch im Blick.
Gegen Ende hin verlor das Buch für mich ein wenig an Spannkraft. Dennoch ist es nicht nur für naturwissenschafltich interessierte LeserInnen hochinteressant!
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susanne Hogl am 20. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
über eine grauenvolle Zeit - grauenvoll für die Frauen und für die Menschheit.

Henrietta Mahlow, deren Mutter bei ihrer Geburt starb und deren Vater sich dem Alkohol hingibt, wird zum Maskottchen der großen Forscher an der Charité. Sie hat einen stets wachen Geist und den ganz festen Willen etwas zu erreichen. Vom Maskottchen wird sie zum Faktotum. Sie ist klug, geschickt und immer zur Stelle. Daß sie sich so sehr für die Medizin und die Forschung interessiert ist dabei von Nutzen, wird aber von den "richtigen" Forschern, den Männern belächelt und amüsiert sie. Auch als sie ihr Vorhaben kundtut, Medizin studieren zu wollen, finden das alle mehr oder weniger "drollig". Zu dieser Zeit studieren Frauen nicht, und schon gar nicht Medizin. Sie legt sich einen männlichen Decknamen zu und nimmt verkleidet an Vorlesungen teil. Als der Schwindel auffliegt, lassen Sie nicht nur die bloßgestellten Forscher fallen wie eine heiße Kartoffel. Sie ist zu weit gegangen und alle, die sie bisher wegen ihres Mutes und ihrer Kraft geschätzt und unterstützt haben, entziehen ihre alles - sie stürzt ins Bodenlose.

An sich schon eine tolle Materie für einen Roman, der mich nicht nur sehr fasziniert hat, sondern auch sehr betroffen gemacht hat. Wieviel mußten Frauen vor uns leisten, damit wir in dieser offenen Gesellschaft leben können. Wieviel Intelligenz und Wissensdurst wurden verleugnet, nur weil sie von Frauen kamen. Wieviele Menschen mußten sterben ...

Aber Martin Kluger erzählt nicht nur diese höchst interessante und fesselnde Geschichte, sondern trägt sie in einer malerischen, poetischen Sprache vor, die fast benommen macht. In diesem Buch kann man untertauchen!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von €nigma TOP 1000 REZENSENT am 22. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Ein "Die ...in"- Titel und eine als Mann verkleidete Frau, da denkt man gleich an einen seichten Historienroman voller Klischees. Weit gefehlt!
Es handelt sich bei "Die Gehilfin" um einen ausgesprochen anspruchsvollen Roman, der sowohl ein besonders faszinierendes Kapitel Medizingeschichte (die bahnbrechenden Entdeckungen und Errungenschaften im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bis nach dem Ende des Ersten Weltkrieges) beleuchtet als auch das Bild einer "verknöcherten" Gesellschaft zeichnet, in der besonders helle Köpfe aufgrund des falschen Geschlechts und der falschen Herkunft scheitern müssen. Die Hauptfigur Henriette Mahlow ist fiktiv, ihre Erlebnisse an der Charité sind jedoch faktengetreu: sie begegnet Rudolf Virchow, dem Begründer der Zellularpathologie, Robert Koch, dem Begründer der Bakteriologie sowie Paul Ehrlich, den man mit der Entwicklung der Serumtherapie und Chemotherapie assoziiert und Emil (von) Behring, dem die Welt das Diphterie- und Tetanus-Antitoxin verdankt. Bis auf Rudolf Virchow erhielten alle diese Herren den Nobelpreis.
Das Schicksal der begabten und an medizinischer Forschung höchst interessierten Henriette, der immer nur der Status einer "Gehilfin" zugestanden wird, ist sehr bedrückend. Erst im beginnenden 20 Jahrhundert, als es für Henriette zu spät ist, zeichnet sich für die Frauen ein gesellschaftlicher Wandel zum Besseren ab, Henriettes Tochter Anna kann Medizin studieren und das erreichen, was ihrer Mutter verwehrt blieb.

Die Thematik dieses sowohl medizinhistorischen als auch feministischen Romans ist äußerst fesselnd, leider pflegt der Autor jedoch einen höchst eigenwilligen Erzählstil, der die Lektüre extrem mühsam macht.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Was für ein Buch! Berlin vor hundert Jahren, in der Charité wird Medizingeschichte geschrieben, die Altmeister versammeln sich, Virchow, Koch, Behring, Ehrlich. Und zwischen ihnen eine junge Frau, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Henrietta Mahlow kommt von ganz unten und will alles. Aber sie ist nur eine Frau. Was für eine anrührende, verstörende, grandiose Geschichte. Und Kluger macht daraus auch noch allererste Literatur. Das ist jeden Stern wert.
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