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Die Geheimwissenschaft im Umriß
 
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Die Geheimwissenschaft im Umriß [Taschenbuch]

Rudolf Steiner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Rudolf Steiner Verlag; Auflage: Neuausg. (2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3727460113
  • ISBN-13: 978-3727460111
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Geheimwissenschaft im Umriss
OA 1910 Form Sachbuch Bereich Esoterik
Die Geheimwissenschaft im Umriss von Rudolf Steiner ist die grundlegende Darstellung der Anthroposophie als Geisteswissenschaft und Weg zur Erkenntnis höherer Welten.
Entstehung: Steiner vollzog nach 1900 eine Entwicklung von der jüngsten Ausprägung der Theosophie (= Gottesweisheit) zur neuen Esoterik der Anthroposophie (= Menschenweisheit). Erstere gründete sich in Großbritannien in Gestalt der »Theosophical Society« auf das russische Medium Helena Petrowna Blawatsky (1831–91) und wurde von Annie Besant (1847 bis 1933) geleitet. Diese förderte eine spezifisch anglo-indische Form des Spiritismus und Okkultismus, die auch auf die deutsche Sektion übergriff. Steiner war hingegen fest in der Theosophie der europäischen Mystik verwurzelt.
Inhalt: Steiner fasst vorausgegangene Schriften und Vorträge über moderne Weltanschauung und neuzeitliches Geistesleben (1894, 1901) zusammen und erweitert sie um eine Christologie und eine Kosmologie: Er formuliert, das geistige Wesen des Menschen sei in die Entstehung der Welt eingebunden, deren logos sich auf einzigartige Weise in Jesus Christus inkarniert hat. Dies sei das »Mittelpunktereignis der Erd- und Menschheitsgeschichte« und das Christentum eine mystische Tatsache.
Der im Titel verwendete Begriff »Geheimwissenschaft« meint im Sinne Goethes (Begriff vom »offenbaren Geheimnis« im Märchen Von der Schlange und der Lilie, 1795 ) eine Offenbarungs-Wissenschaft der inneren, esoterischen (also geheimen) anstelle äußerer, exoterischer (mithin öffentlicher) Erkenntnis. Um Missverständnisse auszuräumen, stellten die 1923 beschlossenen Statuten der neuen Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft fest, diese solle »eine Vereinigung von Menschen sein, die das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gesellschaft auf der Grundlage der wahren Erkenntnis der geistigen Welt pflegen« solle.
Wirkung: Der endgültige Bruch mit der »Theosophical Society« war unvermeidlich, als der Hindu Jiddu Krischnamurti (1895-1986) als Reinkarnation Christi ausgerufen wurde. Anfang 1913 konstituierte sich die »Anthroposophische Gesellschaft« (der Steiner allerdings nicht als Mitglied angehörte). Dass die Anthroposophie Anlass zu Fehldeutungen gab, zeigt sich in Steiners warnender Bemerkung in einem Vortrag von 1921: »Anthroposophie will nicht nach Erbauung in mystischen Wolkenkuckucksheimen bedürftige Menschen zu einer Weltfremdheit führen. Anthroposophische Geisteswissenschaft will so zu der Wirklichkeit übersinnlicher Welten führen, dass der Mensch den Geist ergreift, um praktisch in das materielle Leben einzugreifen.« C. W. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Steiner fasst vorausgegangene Schriften und Vorträge über moderne Weltanschauung und neuzeitliches Geistesleben (1894, 1901) zusammen und erweitert sie um eine Christologie und eine Kosmologie: Er formuliert, das geistige Wesen des Menschen sei in die Entstehung der Welt eingebunden, deren logos sich auf einzigartige Weise in Jesus Christus inkarniert hat. Dies sei das >>Mittelpunktereignis der Erd- und Menschheitsgeschichte<< und das Christentum eine mystische Tatsache. Der im Titel verwendete Begriff >>Geheimwissenschaft<< meint im Sinne Goethes (Begriff vom >>offenbaren Geheimnis<< im Märchen Von der Schlange und der Lilie, 1795 ) eine Offenbarungs-Wissenschaft der inneren, esoterischen (also geheimen) anstelle äusserer, exoterischer (mithin öffentlicher) Erkenntnis. Um Missverständnisse auszuräumen, stellten die 1923 beschlossenen Statuten der neuen Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft fest, diese solle >>eine Vereinigung von Menschen sein, die das seelische Leben im einzelnen Menschen und in der menschlichen Gesellschaft auf der Grundlage der wahren Erkenntnis der geistigen Welt pflegen<< solle. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
steiner lesen 28. März 2009
Von egosum
Format:Taschenbuch
Liest man Schriften oder mitstenographierte Vorträge von Rudolf Steiner, birgt dies - besonders zu Anfang - zweierlei Gefahren, sowohl in Bezug auf den Inhalt als auch auf den Autor selber: Zum Einen könnte man unvorbereitet und unter ungünstigen Umständen zu lesen beginnen - dadurch ist es leicht möglich, dass man das Gelesene für den größtmöglichen Blödsinn ansieht. Als Folge davon wird einem der Autor suspekt, oder gar verhasst, wenn nämlich der Leser sein eigenes geliebtes Weltbild auf so groteske Weise, wie es ihm scheint, angegriffen findet. Zum Anderen könnte man nach einiger Zeit mit einem Schlage so beeindruckt oder fasziniert von dem Aufgenommenen sein, dass man das Gesamtwerk Steiners, gleich alle über 350 Bände zusammen, für absolut unfehlbar hält, für die reinste, ja geradzu die einzige und natürlich objektive Wahrheit.
Einerseits jedoch erhebt der Autor selber nie einen Anspruch auf Vollständigkeit, Lückenlosigkeit oder gar Erhabenheit über jeden Zweifel (wer hat schon 350 Bücher voll nur objektive Wahrheit, und vor allem die g a n z e Wahrheit geschrieben?), ist ihm doch nach eigenen Worten der kritische, aber willentlich unbefangene Leser der liebere, da dieser in seiner Weltanschauung die Person Steiners noch nicht zum alles überstrahlenden Guru degradiert hat. So beginnt die 'Geheimwissenschaft' mit einer langen Einleitung, in welcher der Autor möglichst differenziert verschiedene fiktive Kritiker zu Wort kommen lässt.
Zu dem sind die Schriften Steiners (besonders bei den eigenhändig von ihm erdachten und niedergeschriebenen Büchern, im Gegensatz zu seinen Vorträgen, bei deren Inhalt man gewöhnlich auf die Tauglichkeit und Zurückhaltung des Stenographen vertrauen muss) in einer teils veralteten, teils eigentümlichen Sprachform verfasst, in welcher der Autor bestrebt ist, neue Begriffe zu finden für bisher Unbezeichnetes, oder vieles, für das bis dato nur fremdländische Begriffe (aus dem Indischen, Griechischen usw.) existierten, und darüber hinaus dem Zuhörer - und besonders dem Leser - die Beschäftigung mit und die Vertiefung in seine Schriften so fruchtbar wie möglich zu machen, indem die Konzeption es im Grunde nicht erlaubt, das Buch irgendwo in der Mitte anzufangen, oder es auch nur mit ein wenig verringerter Aufmerksamkeit und Konzentration zu lesen. Für das Verständnis eines Buches ist vielfach die Kenntnis anderer Bücher vorteilhaft, da nicht jedesmal alle Einzelheiten von vorne erklärt werden können. Viele Urteile und abfällige Meinungen zu Steiner und seinen Werken entstammen nicht zuletzt dem fehlenden Überblick.
Die 'Geheimwissenschaft' ist mit eine der grundlegenden Schriften zum Verständnis der gesamten Anthroposophie, ja auch des ursprünglichen, unverkommenen Rosenkreuzertums. Dieses Buch als erstes Buch von Steiner zu lesen kann für den einen der allerbeste Einstieg sein, für den anderen wiederum kann daraus eine lebenslange Aversion entstehen. Mitunter kann es auch nötig sein, das Gelesene für ein paar Jahre ruhen zu lassen, um dann das Buch erneut zu lesen, oder auch ein anderes, welches einem wohlmöglich irgendwann zufällig begegnet.
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59 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In diesem Werk beschreibt Steiner die Entwicklung der Welt und des Menschen von seinem spezifisch esoterischen Standpunkt aus. Insofern konfrontiert es den Leser von Anfang an mit - für den modernen, einigermaßen naturwissenschaftlich gebildeten Menschen - ziemlich harten, d.h. fast "absurd" zu nennenden Inhalten. Für robuste Gemüter mag die "Geheimwissenschaft" als Einführung in die Anthroposophie eventuell trotzdem geeignet sein. Obwohl sich der Autor hier (und auch an anderer Stelle) durchaus kritische Leser wünscht, muss man sich klar machen, dass sich zunächst das Gefühl einstellen wird, man habe nur die Wahl ihm blind zu glauben oder eben nicht. Allerdings, wer den philosophischen, kosmologischen und anthropologischen Meinungen der modernen Naturwissenschaft, *ebenso* wie den Positionen Steiners eine *gesunde* Skepsis entgegenzubringen vermag, der wird, vorausgesetzt er entledigt sich jeden Vorurteils und versucht sich auf das einzulassen, was er erfahren kann, im Laufe der Zeit selbst feststellen können, welche von beiden Weltanschauungen inwiefern tragfähiger ist. Es wird jedoch gerade bei Steiner notwendig sein, dass man auch andere seiner Werke zu Rate zieht. Seine philosophischen Schriften (z.B. "Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung" oder "Philosophie der Freiheit") werden manchem bodenständiger und nachvollziehbarer erscheinen.

Wer die "Geheimwissenschaft" nur lesen möchte, weil er okkult-faschistische Sensationen sucht, über die er sich empören kann, sollte es bleiben lassen. Weil ein solcher Leser ohnehin schon weiss, dass seine Weltanschauung die einzig Wahre ist, kann er sich das ja an entsprechenden Anthroposophie-kritischen Büchern bestätigen lassen. Man muss Steiner nicht zustimmen oder glauben, sondern man muss ihn *verstehen* gewollt haben, bevor man sich ein positives oder negatives Urteil über ihn erlauben kann. Eine solche Bereitschaft erfordert eigentlich jedes Buch, insbesondere aber ein solch Schwieriges und Streitbares wie dieses.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von autos
Format:Gebundene Ausgabe
von oberflächlichen beurteilern, z.b. hochschulprofessoren, wird immer wieder behauptet, steiner hätte die inhalte seiner geisteswissenschaft/anthroposophie von anderen übernommen, z.b. von blavatsky. man will sich das phänomen "steiner" wegerklären, dass man darauf hinweist, wo steiner das - angeblich - her hat, was er dann als ergebnis seiner eigenen forschung dargestellt. das ist ja auch z.b. die methode "zander".

wer sich gründlicher auf steiner einlässt, auch auf seine philosophischen schriften, wird bald bemerken, dass dies nicht stimmen kann. nicht nur hat steiners geisteswissenschaft, im unterschied zu blavatsky, das christus-mysterium zum mittelpunkt, er bietet auch darstellungen geistiger tatsachen, die man sonst in der literatur nicht findet. steiner legte wert darauf zu betonen, dass er nur das vortragen würde, was er selber durch seine eigene geistige forschung überprüft hätte. insofern handelt es sich bei der, vor allem unter kirchenvertretern und theologen beliebten unterstellung, er hätte die inhalte seiner anthroposophie nur aus anderen quellen übernommen, um eine gewöhnliche verleumdung. das oberflächliche urteil macht es sich eben zu leicht mit der beurteilung dieser inhalte, bewertet eine ähnlichkeit in einzelnen details als nachweis einer quelle, von der steiner angeblich abgeschrieben hätte.

wer fortgeschritten ist in der arbeit mit steiners geisteswissenschaft gibt auf solche "nachweise" aus professoraler oder sonstiger borniertheit nichts. für ihn sind steiners schriften auch keine "information", wie man sie sonst aufnimmt, z.b. aus zeitungen und solchen büchern, in denen steiner dann vor das urteil der öffentlichen meinung gestellt wird, sondern mittel zum eigenen forschen. und da zeigt es sich, dass es vor allem auf den stil ankommt, in der steiner seine darstellungen verfasst hat, wie er geistige tatsachen, zusammenhänge darstellt - und dieser stil unterscheidet sich eben doch sehr von allem, was man sonst lesen kann.

die professorale "weisheit" würde aus der tatsache, dass zwei reiseberichte über dasselbe land vorliegen, schließen, dass der eine von dem anderen abgeschrieben haben muss, nämlich der jüngere von dem älteren, woraus man weiter schließen würde, dass es 1. dieses land nicht gibt, 2. der abschreiber ein gewöhnlicher betrüger ist. auch für die vorausgesetzt ursprüngliche quelle, von der also etwa steiner abgeschrieben hätte, hat so ein professor seine erklärung. so begründete ein mir bekannter professor seine vorbehalte gegen steiner damit, dass dieser zu viel von blavatsky übernommen hätte, die er als "wahnsinnige" bezeichnete ...

wer von eigenen geistigen erfahrungen berichtet, riskiert also, von der "weisheit" des wissenschaftlichen und sonstigen spießertums entweder als betrüger oder als wahnsinniger hingestellt zu werden. - sicher kein anreiz, um für die wahrheit einzutreten, und sicher ein grund, warum man früher dieses spießertum seinem wahnsinn überlassen hat, während man das, was man wusste, lieber für sich behielt. heute geht dies aber nicht mehr. heute besteht die notwendigkeit, dass das geisteswissenschaftliche grundwissen populär gemacht wird, wenn nicht die barbarei sich über die sog. zivilisierte westliche menschheit immer weiter ausbreiten soll. dieses opfer hat steiner auf sich genommen. denn ein opfer war es sicherlich, sich so behandeln lassen zu müssen für das, was einem selber das höchste ist.

so geht die hochschulwissenschaft also mit steiner um, das hält man für eine wissenschaftliche leistung, etwa die wissenschaftlichen kolportagen eines zanders. dabei kommt man natürlich gar nicht auf das, worum es sich wirklich handelt. nicht von blavatsky u.a. hat steiner "abgeschrieben", um etwa seine geheimwissenschaft zu schreiben, sondern das, was er vorher jahrelang aus der gewöhnlichen naturwisswenschaft, z.b. des darwinismus, aufgenommen, in sich verarbeitet hat, wurde ihm zum mittel, um diese zusammenhänge in der geistigen welt erforschen zu können! das durchschaut man natürlich nicht, wenn man mit seinem urteil immer nur auf der oberfläche sich bewegt, wie es etwa der journalismus tut. der inhalt der geheimwissenschaft ist keine zusammenstellung von inhalten schon vorhandener dokumente, sondern ist die "antwort" der geistigen welt auf das, was der mensch sich mit der naturwissenschaft als wissen zunächst erarbeiten kann! wer heute noch auf dieses naturwissenschaftliche wissen allein schwört, sich also eine weltanschauungs-theorie daraus macht, hat noch gar nicht den fortschritt bemerkt, der darin liegt, von der naturwissenschaft zu einer geisteswissenschaft im steinerschen sinne aufzurücken.

wenn man sich ehrlich zunächst auf den boden der naturwissenschaft stellt, dann versucht von diesem punkt aus, auf den man nicht stehen bleiben kann, ohne sich als mensch zu verlieren - und der westen ist mit seiner naturwissenschaft nicht weiter gekommen, als im menschen das höchste oder "erfolgreichste" säugetier zu sehen -, vorzudringen, müsste man also zu ergebnissen kommen, die steiner in seiner geheimwissenschaft dargestellt hat. nur: so weit kommt ein gewöhnlicher gebildeter eben gar nicht, der etwa in seine hochschulwissenschaft eindressiert worden ist, in seinen traditionellen kirchenglauben, der angst hätte sich "unmöglich" zu machen in seiner zunft, wenn er sich etwa auf steiner beziehen würde ... das sei "obskurantismus" wurde mir von professoraler seite einmal versichert, also etwas, womit sich ein auf der höhe der hochschulwissenschaft stehender prinzipiell nicht beschäftigt.

man braucht keine andere voraussetzung, um steiner zu verstehen, als innere ehrlichkeit und vorurteilslosigkeit.
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