Im zweiten Teil der Turai Reihe begibt sich Thraxas wieder in seine Ermittlungen, obwohl er das gar nicht will.
Zusammen mit Makri, die ihn abermals begleitet, tritt der übergewichtige Detektiv wieder den Leuten auf die Zehen, die es mal so ordentlich verdient haben. Darunter sind auch Kampfmönche die Tritte in Kopfhöhe durchführen und ebenso in der Lage sind durch die nahezu perfekte Deckung der Kampfmaschine aus der Kaschemme "Zur Rächenden Axt" zu dringen.
Doch wer glaubt, dass dieser Fall seichter sein dürfte, als der erste, irrt sich.
Vielleicht sind nicht mehr ganz so viele Hinweise vorhanden, aber eben das macht das Ganze umso kniffliger.
Der Spannungsbogen hebt und senkt sich, das Adrenalin des Lesers fährt Achterbahn und ich habe wirklich mitgefiebert und am Schluss die wirklich geniale Auflösung des Falles bewundert.
Doch nicht immer war das Lesen ein Genuß, manchmal wurde ich dazu gezwungen, weil in diesem Buch etwas Makri zustößt, was sich keiner je träumen würde. Und so wie die Minuten verflogen, blätterte ich die Seiten weiter.
Das Buch ist genial und auch hier steht der Showdown, so wie der ganze Fall dem ersten in nichts nach.
Man kennt viele Personen schon, doch verliert man nie die Übersicht und der Autor schafft es wirklich Politik, Zauberei, Schwertkampf, Mystik und Kriminalität so einzubringen, wie ein Drogenabhängiger einen Sack voll Boah!
Einfach göttlich!