In dem Stadtstaat Turai, der eine wohldurchdachte aber ebenso korrupte Politik hat, gibt es im heruntergekommensten Stadtteil eine Kaschemme "Zur Rächenden Axt" in welcher der beste Detektiv Turais zu finden ist. Thraxas ist ein heruntergekommener, fetter, trinkfester, aber dennoch oft besoffener, magischer Detektiv.
Er ist 41 Jahre alt und nachdem er seine Laufbahn als Söldner in der Armee gegen die Orgks als exzellenter Schwertkämpfer verlassen hat, kam er in den königlichen Palast als Ermittler.
Dort flog er auch bald wieder raus wegen Trunkenheit. Seine minimalen magischen Kräfte (kommt davon, wenn man die Ausbildung abbricht), sein Spürsinn, der so spitz ist wie ein Elfenohr, und seine Kombinationsgabe, sowie seine Kampffertigkeiten und sein mittlerweile recht großer Bauchumfang, machen ihn zum besten Ermittler Turais.
Zusammen mit seiner Kampfgefährtin Makri (Halb Mensch, viertel Elf, viertel Orgk) erlebt er ein geniales Abenteuer in Turai.
Thraxas erzählt uns in der Gegenwart was er tut, was passiert. Seine ständig anhaltende schlechte Laune, seine Lebenserfahrung und seine Gedanken, teilt er dem Leser mit.
Die Schimpfworte, die treffenden Sprichwörter und die ganz besondere Art, die verwendet wird um zu erzählen sind perfekt gewählt um dem Leser ein klares Bild von Thraxas, Turai und allem zu geben was vorkommt.
Dass der Titel _überhaupt nichts_ mit dem Inhalt zu tun hat, stört nur wenig. Das Buch ist witzig, doch auch ernst und leicht zu lesen geschrieben.
Die Sprache ist ziemlich modern, aber genau das macht es so besonders.
Im "Drachentöter" wird aus einer kleinen Ermittlung ein riesengroßer Kriminalfall, in dem sich alle kleinen Hinweispunkte irgendwann ergänzen und die Genialität dieses Falles erst so richtig betonen.
Wer gerne Krimis und Fantasy liest, hat hier die perfekte Kombination.