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Die Gegenspieler: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe im Kampf um die Macht
 
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Die Gegenspieler: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe im Kampf um die Macht [Taschenbuch]

Paul Barz
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 574 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: 1 (12. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404642201
  • ISBN-13: 978-3404642205
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 546.263 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Friedrich I. Barbarossa zählt bis heute zu den prominentesten mittelalterlichen Herrschergestalten. Kaum weniger bekannt steht ihm Heinrich der Löwe zur Seite. Beide verkörpern sie unterschiedliche Strömungen ihrer Zeit, des 12. Jahrhunderts. Spannungsgeladen ist auch das persönliche Verhältnis der trotz ihrer verschiedenen Charaktere brüderlich verbundenen Vettern, die zu Feinden wurden. Der Leser begleitet Friedrich und Heinrich auf ihren durch Höhen und Tiefen geprägten Lebenswegen und nimmt durch ihrer beider Augen teil am Leben einer glanzvollen Epoche ═ voll Leidenschaft, ungestümer Kraft und derber Sinnlichkeit.

Über den Autor

Paul Barz, geb. 1943 in Leslau/Wloclawek an der Weichsel, lebt als freier Journalist in Wentorf bei Hamburg. Er arbeitet für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und hat bereits zahlreiche Sachbücher und Bühnenstücke sowie über dreißig Hörspiele verfasst, u.a. Biografien über Theodor Storm und Wolfgang Amadeus A. Mozart.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lebendiges Mittelalter 2. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Ein wundervolles Buch,welches sich keiner, der sich für Geschichte des Mittelalters interessiert, entgehen lassen sollte. So farbenprächtig und informativ müsste mancher Geschichtsunterricht gestaltet sein. Ich bin eher zufällig auf das Buch gestoßen, es hat aber direkt Platz zwei meiner Beliebtheitsskala belegt. Friedrich I. und Heinrich der Löwe werden hier nicht als schillernde Heroen dargestellt, sondern im Grundtenor als Menschen, deren "Berufe" Kaiser bzw. Herzog sind, die auch Gedanken, Gefühle und menschliche Bedürfnisse haben. Die Ausdrucksweise des Autors erscheint manchem evtl. vulgär, ist aber der Zeit der Handlung absolut angepasst. Während des Lesens bekam ich ein verständliches Bild der damaligen Gegebenheiten, der Art zu leben und der Umgangsformen der Menschen untereinander. Die Zeit war anders als unsere heutige, und deren Darstellung trägt zum besseren Verständnis der Materie bei. Schade, dass dieses Buch so kurz ist, ich könnte es glatt noch einmal lesen. Bleibt zu hoffen, dass uns der Autor mit weiteren Werken beehrt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Friedrich und Heinrich 26. Juli 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Gegenspieler ist die Beschreibung der beiden mächtigsten Männer des 12. Jahrhunderts - Friedrich I. von Hohenstaufen, genannt Barbarossa, und Heinrich aus dem Hause der Welfen, genannt der Löwe. Ihr Mit- und ihr Gegeneinander - ein großer Stoff. Herausgekommen ist ein höchst interessantes Buch, schon weil es schwer fällt, es den gängigen Bücherstapeln in unseren Buchhandlungen zuzuordnen. Auf keinen Fall gehört es zu den ach so beliebten historischen Romanen und genauso wenig zu den staubtrockenen, vor lauter Abgewogenheit aussagelosen Konvoluten aus der Zunft der Mittelalterwissenschaftler. Es ist ein Sprung in ein fernes Jahrhundert, das die Phantasie anregt und zum Erzählen anstiftet. Und das versteht der Autor. Vor dem Auge des Lesers platschen die Kontrahenten in den Waschzuber, parlieren, fluchen, geben Befehle und ihr Wort, um es wieder zu brechen. Sie heiraten, gehen fremd und lassen sich scheiden. Man besäuft sich, huldigt der Völlerei, friert in schlecht geheizten Gemäuern, schlägt um sich und intrigiert. Einer kratzt sich am Sack, und der Drallen dort am Herd wird an den Busen gegrapscht. Das etwa ist die Tonlage. Keine Lektüre für den Klosterschüler (oder vielleicht doch?). Das Buch hat einen breit angelegten Spannungsbogen, der seine Kraft aus der Gegensätzlichkeit seiner Helden schöpft - zwei kompliziert angelegte Charaktere, die eines gemeinsam haben, den unbedingten Willen zur Macht. Doch die Handelnden tragen ein Korsett: Das sind die historischen Fakten, in denen das Buch passgenau sitzt. Jedes der 18 Kapitel endet mit einer sehr kurz gefasste Ereignis-Tabelle, die der Autor Zeitraffer genannt hat. Das ist ein wunderbares Repetitorium, das es kolossal vereinfacht, die bunte Pracht noch einmal in ein Schwarz-Weiß zurück zu übersetzten. Zum Schluss legt man das 570 Seiten dicke Buch aus der Hand, gut gelaunt, weil gut unterhalten und fragt sich, warum der eigene Geschichtsunterricht vor jenen Jahren so langweilig gewesen ist.
Helmut Roewer
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mal was anderes! 6. Juni 2008
Von Kümmel
Format:Taschenbuch
In diesem Buch ist die Geschichte bzw der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. Alles wirkt viel lebendiger und dramatischer als in den typischen Biographien und Sachbüchern, die meistens eher nüchtern und distanziert mit dem Stoff umgehen. Das Buch ist so spannend, daß ich es in nur anderthalb Tagenen komplett gelesen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen, vor allem Leuten, die sich sehr für das Mittelalter interessieren. Allerdings habe ich doch einen ganz kleinen Punkt zu bemängeln: Gerne hätte ich etwas mehr über Heinrichs zweite Frau Mathilde und die Kultur am Englischen Hof gelesen, aber darum ging es ja eigentlich gar nicht, deswegen gibt es trotzdem alle 5 Sterne.
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