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Die Gefangenen [2 DVDs]
 
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Die Gefangenen [2 DVDs]

Guido Knopp    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Guido Knopp
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 18. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 225 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002Y2Y6M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.754 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Die Gefangenen 1: Ab nach Sibirien"
Nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 gingen zunächst Millionen von Rotarmisten in deutsche Gefangenschaft. doch die verlorene Schlacht um Moskaus's Ende 1941 markierte das Ende der Pläne, Stalins Reich in einem schnellen Vernichtungsfeldzug zu besiegen. Fortan stiegen die Zahlen deutscher Gefangener in sowjetischen Lagern. Die Schlacht um Stalingrad markierte dann die endgültige Wende...

"Die Gefangenen 2: Willkommen im Camp"
Die ersten deutschen Gefangenen in britischer Hand waren exotische Einzelfälle. Doch 1940 füllten sich die Lager dann zusehends. Und die Briten witterten Gefahr: Hitler hatte eine Invasion ihrer Insel angekündigt, die deutschen Gefangenen konnten die Heimatfront destabilisieren. Das Empire bot allerdings genügend Platz, um sie sicher zu verwahren. In den Prärien Kanadas entstanden riesige Lager...

"Die Gefangenen 3: Schlimmer als die Hölle"
Die Bilder vom Marsch Tausender deutscher Soldaten in die sowjetischen Gefangenschaft gerieten nach dem Krieg zu einem filmischen Symbol. Jene Menschen, die nicht an der Front kämpften, waren Zivilisten, deren Leidensweg begann, als der Krieg zu Ende ging. Sie wurden von Stalins Sonderkommando gefangengenommen und in die Sowjetunion verschleppt. Der von Hitler entfesselte Jahrhundertkrieg hat die Menschen zur bloßen Manövriermasse degradiert...

"Die Gefangenen 4: Zwischen Tod und Liebe"
Millionen deutsche Gefangene befanden sich bei Kriegsende im Machtbereich der US-Armee. In Anbetracht der riesigen Zahl befahl die amerikanische Militärführung den Bau von fast 20 Lagern entlang des Rheins, das so genannte "Rheinwiesenlager". Im Norden und Westen Frankreichs gab es Zerstörungen, für die man dringend Arbeiter für den Aufbau benötigte. so wurden insgesamt 740.000 deutsche Kriegsgefangene von den Amerikanern an die Franzosen überstellt.

"Die Gefangenen 5: Heimkehr der Zehntausend"
Jene Männer, die am 7. Oktober 1955 in Friedland und Herleshausen aus dem Zug stiegen, wurde von einer Welle von Emotionen gefangen. Die Heimkehr der letzten Kriegsgefangenen aus Russland zählt zu den bewegendsten Kapiteln der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nach zähen Verhandlungen erreichte Kanzler Adenauer im Herbst 1955 die Freilassung - als Gegenleistung für die Aufnahme diplomatischer Beziehung zwischen der BRD und der Sowjetunion...

Produktbeschreibungen

Elf Millionen deutsche Soldaten gerieten im Zweiten Weltkrieg in Gefangenschaft, etwa zehn Millionen von ihnen kehrten heim. Alte, sehr Junge oder Todkranke oft schon in den Monaten nach der Kapitulation, die letzten erst elf Jahre später. Sie durchlebten eine Zeit des Hungers und der Entbehrungen, Jahre der Zwangsarbeit. Etwa eine Million der Kriegsgefangenen starben, ihre Spuren haben sich verloren. Die Heimkehrer haben oft über das Erlebte geschwiegen - zu schwer lastete die Vergangenheit auf ihnen. Heute, mehr als ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende, brechen viele ihr Schweigen. Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe "Die Gefangenen" stehen die Geschichte und die Schicksale der deutschen Soldaten und Offiziere, die die Gefangenschaft unmittelbar erlebt haben Ihr Weg ins Lager, ihre Überlebensstrategien, der alltägliche Daseinskampf, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen. Und schließlich der lang ersehnte Moment der Heimkehr. Parallel hierzu wird die Situation der Frauen und Kinder zuhause geschildert, im zerstörten Deutschland. Das Hoffen und Bangen um den geliebten Mann und Vater sowie der tägliche Existenzkampf.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nur Abstand wahren, 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Gefangenen [2 DVDs] (DVD)
Die Geschichte der deutschen Kriegsgegangenen wird fast zu nuechtern erzaehlt, ohne gross auf der Opferrolle herumzureiten. Waehrend das weitgehend angemessen erscheint, werden meiner Meinung nach die Zustaende in den russischen Lagern relativ zu rasch abgehandelt. Das Gleiche gilt auch fuer die Schicksale der Restfamilien in Deutschland. Da haette man durchaus etwas mehr erzaehlen koennen, aber hier scheint die Dokumentation geziehlt Abstand wahren zu wollen. Auch die Rolle der deutschen Politik, inbesondere Adenauers, bei der Rueckfuehrung wird sehr kurz behandelt. Dies ist keins der wirklich starken Produkte aus dem Hause Knopp.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Warum so lange? Warum fast 10 Jahre...???????, 12. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Gefangenen [2 DVDs] (DVD)
Diese Fragen werden wir nie beantwortet bekommen.

Unsere Väter und Großväter, Brüder und Onkel, Neffen und Freunde bezahlten mit ihrer Gesundheit, mit ihrem Leben und Leiden die Reperaturzahlungen. Sie mussten dafür bluten, was das NS-Regime angerichtet hatte...

Die damaligen Deutsche Regierung hat sich um ihre Jungs nicht geschert, jeder war sich erstmal selbst der nächste. Adenauer hat die Männer erst 10 Jahre nach Kriegsende (bitte überlegen Sie selbst mal, was in den letzten 10 Jahren persönlich bei Ihnen geschehen ist!!) aus der russischen Zwangshölle geholt.

Unbegreiflich und erschütternd. Traurig...

Die Dokumentation (unter dem Federführer Guido Knopp*) zeigt diese Beanstandungen auf. Zeigt die emotionale Seite, wie emotionale Leere, die sich 1955 auf dem Friedberger Bahnhof offenbarte.

Die Männer, die aus diesen Zügen stiegen, waren nie mehr die, die ein Jahrzehnt zuvor in die Sklaverei verschleppt wurden.

Eine gutgemachte Dokumentation, *wenn auch unter dem Namen Guido Knopp!
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