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Die Gefährtin des Vaganten: Historischer Roman [Gebundene Ausgabe]

Andrea Schacht
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. November 2011
Ränke, Rachsucht und Reliquien ...

März 1415. Drei Päpste hat die Welt. Doch nur einer reist zum Konzil in Konstanz an – und wird dort mit einer Anklageschrift konfrontiert. Ein guter Grund unterzutauchen. Aus dem Staub macht sich auch Bischof Hagan von Speyer, als ein heimtückischer Anschlag auf ihn verübt wird. Er schließt sich einer Vagantengruppe an, die in einem Gasthof unterkommt. Die misstrauische Wirtin Laure wird schon bald zu seiner Verbündeten auf der Suche nach den Verbrechern, denn mit ihren entlarvenden Karikaturen hält sie die Lösung in der Hand …


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Die Gefährtin des Vaganten: Historischer Roman + Schiffbruch und Glücksfall: Ein Bretagne-Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (15. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764503491
  • ISBN-13: 978-3764503499
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.559 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Spannend.“ (Neue Woche)

„Historisches Schmankerl.“ (Tele (CH))

Über den Autor

Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

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5.0 von 5 Sternen Ein Gasthaus Anno 1415 19. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Gasthaus vor den Toren Kölns - Anno 1415 - kann ein sehr spannender Ort sein, besonders wenn eine Autorin wie Andrea Schacht darüber schreibt.

Mit sehr viel Witz und Charme beschreibt die Autorin Gäste, Handwerker, Köchin, Mägde und natürlich auch die Besitzerin des Gasthauses, Laure. Eine junge Witwe mit zwei Kindern und einem ausgefallen Hobby, wofür sie jedoch wenig Zeit hat.

Dennoch, der Leser sieht mit Laures Augen die Menschen in dem Gasthaus und da Laure die Gabe hat die Menschen sehr genau zu beobachten, sieht der Leser sehr interessante Leute.

Frau Schacht hat sehr geschickt, durch intensive Beschreibungen, der Handlung eine ganz besondere Tiefe gegeben. Schon nach den ersten 100 Seiten habe ich mich gefragt, ob es in diesem Buch auch einen Protagonisten gibt der nichts zu verbergen hat.

Eine Geschichte aus der Zeit der Kreuzritter, macht das Auflösen der vielen Rätsel noch schwieriger und am Ende erkennt man als Leser erst die Zusammenhänge.

Ein fein geknüpftes Netz aus menschlichen Schwächen, religiösen Scharlatanen und unstillbarer Gier nach Macht und Geld, erzeugen in der Handlung einen straff gespannten Spannungsbogen. Dabei gewinnen die Protagonisten immer mehr charakterliche Tiefe. Als Leser leidet und lacht man mit den Protagonisten und kann sich am Ende kaum von dieser äußerst lebendigen Gemeinschaft im Gasthaus verabschieden.

Die realen Persönlichkeiten der damaligen Zeit hat Frau Schacht sehr Respektvoll beschrieben und ihre menschlichen Schwächen nicht dazu benutzt um der Handlung eine besonders reißerische oder niveaulose Würze zu geben. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn im Endeffekt hat wohl keiner von uns die Menschen im 15 Jh. gekannt und ob immer alles richtig ist, was Überliefert wurde, wage ich zu bezweifeln.

So manches leckere Kochrezept lässt den Leser auch immer wieder hungrig werden und man möchte am liebsten sofort das Gericht ausprobieren. Auch beschreibt Frau Schacht sehr eindrucksvoll die harte Arbeit der Frauen damals - vom ersten Hahnenschrei bis zum späten Abend waren sie in Bewegung - keine Waschmaschine, keine Spülmaschine und für jeden Tropfen Wasser musste man erst zum Brunnen laufen. Da war es wirklich kein Zuckerschlecken in einem Gasthaus zu arbeiten.

Insgesamt erzeugt die Autorin ein sehr eindrucksvolles Bild der damaligen Zeit und eine dichte Atmosphäre in der Handlung.

Die vielen Geheimnisse der Protagonisten laden den Leser zum miträtseln ein und ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung wer die Fäden zieht in der Handlung. Geschickt hat Frau Schacht auch so manche falsche Fährte eingefügt, sodass man immer wieder mit seinen Vermutungen falsch lag.

Natürlich fehlen auch die Tiere nicht und ein kleines Kätzchen begleitet auch in diesem Buch eine Protagonistin.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zu der Handlung sagen, denn ich will niemanden den Spaß verderben, der das Buch noch lesen möchte.

Dieses Buch bietet alles was man sich nach einem anstrengenden Arbeitstag wünscht:

Unterhaltung, Humor, Spannung, Krimi und Love Story. Als Leser kann man so richtig schön eintauchen in die Welt des alten Kölns und begegnet so ganz nebenbei auch einigen alten Bekannten.

Ein rundherum gelungenes Buch und ein must have für jeden Andrea Schacht Fan.

Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Werke dieser Autorin.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungener historischer Schmöker 1. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
(Rezension für literaturschock.de)

Ein neuer historischer Roman von Andrea Schacht ist bei mir immer ein Anlass zu Freude!
Diesmal werden Fans der Beginen-Romane wieder voll auf ihre Kosten kommen, denn auch in ihrem neuesten Werk muss ein Verbrechen aufgeklärt werden. Besser gesagt: Gleich mehrere!
Alles beginnt im Jahr 1253 n. Chr. als drei junge Kreuzfahrer auf einem orientalischen Markt eine Mumie kaufen. Die bringt sie zwar wieder nach Hause, aber sie ahnen nicht, welche Probleme sie damit schaffen. Probleme, die über 150 Jahre später noch ihre Kreise ziehen werden.

Mitten in diese kreisenden Mühlsteine gerät auch Hagan, der nicht ganz so fromme Bischof von Speyer. Als eine alte Bekannte von ihm ermordet wird und er selber einem Anschlag zum Opfer fallen soll, hält er es für klüger seinen eigenen Tod zu inszenieren. Er schließt sich einer Vagantentruppe an und seine Nachforschungen bringen ihn ein Gasthaus nahe Köln, das von der verwitweten Wirtin Laure betrieben wird.
Zunächst erfahren wir kapitelweise jeweils mehr über Laures Leben und Hagans Flucht.
Bald kommen mit Melle, Hagans halbwüchsiger und vor allem kratzbürstiger Tochter und dem unbekannten Bösewicht noch weitere Perspektiven mit ins Spiel.
Wer schon mal einen Roman von Andrea Schacht gelesen hat, weiß welche Charaktere sie bevorzugt. Da diese jedoch immer ihre Ecken und Kanten haben, wird es dennoch nie langweilig von ihnen zu lesen.
Im Laufe dieses Romans machen fast alle Protagonisten eine Wandlung durch. Die einen mehr, die anderen weniger. Die Wirtin Laure weiß sich durchaus zu behaupten, aber muss erst ihre Naivität immer weiter ablegen, die junge Melle muss ihre stacheligen Vorurteile ablegen und Hagan lernt, was wirklich wichtig im Leben ist: Menschen, die einen lieben.
Aber nicht nur die Hauptprotagonisten sind interessante Charaktere, sondern auch die zahlreichen Nebenpersonen, denen viel Platz eingeräumt wird. Einzig die Bösewichter bleiben bis auf eine Ausnahme etwas eindimensional.

Kenner der Schacht-Romane werden natürlich auch diesmal etliche alte Bekannte entdecken, selbst wenn diese manchmal nur in einem kurzen Nebensatz erwähnt werden. Dennoch liebe ich genau das besonders bei den Büchern von Andrea Schacht und lese immer besonders aufmerksam, um möglichst keinen Hinweis zu verpassen.

Etwas gehadert habe ich mit den vielen Zufällen, von denen es in diesem Buch nur so wimmelt. Denn allzu viele Fäden finden im Gasthaus 'Zur Bischofsmütze' schicksalhaft zueinander: Zuhälter, Mörder, Huren (aktuelle und ehemalige), Bischöfe, Ritter, Einsiedlerinnen und büßende Freier.
Und das, wo Laure ein äußerst ehrenwertes Haus führt!

Wirklich gestört hat es mich aber nicht, denn ich hatte viel Spaß mit der Geschichte.
Diesmal findet Andrea Schacht genau die richtige Mischung aus spannenden und ruhigen Szenen. Mal geht es hoch her, das Blut spritzt! Mal geht es leise zu und es bleibt genug Platz für Alltagsszenen.
Besonders positiv sind mir diesmal erneut die liebevollen Details in der Handlung aufgefallen, besonders wenn Laure mal wieder eine ihre 'Leckereien' zubereitet.

Unschlüssig erschien mir zunächst wieso die Vaganten den plötzlich auftauchenden Hagan bei sich aufnehmen, aber das findet zum Glück im Laufe der Handlung ein gute Erklärung.

Fazit: Rundum gelungener historischer Schmöker
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasanter historischer Krimi 15. April 2012
Von Leselotte
Format:Gebundene Ausgabe
Das war mein erster historischer Roman von Andrea Schacht, aber ganz gewiss nicht der letzte!

Gleich zu Beginn gibt es zwei Tote, und im Verlauf der Geschichte kommen die Wirtshausbesitzerin Laure und Magister Hagan einer ungeheuerlichen Intrige auf die Spur, die noch weitere Leben kostet.

Die Autorin verzichtet auf blumige und ausschweifende Beschreibungen, und trotzdem gelingt es ihr, ganz viel Flair und Stimmung in die Geschichte zu transportieren. Das macht sie mit ausgesprochen viel Witz, ohne dass es jemals albern oder aufgesetzt wirkt.
Der Roman ist randvoll mit rätselhaften Vorgängen, und es lohnt sich wirklich, alles sehr genau zu lesen - dann hat man einen wirklich hohen Ratefaktor. Das mag insbesondere Krimilesern gut gefallen.

Insgesamt ist das Tempo der Geschichte sehr hoch; höher, als ich es von anderen historischen Romanen kenne. Das mag manchen vielleicht abschrecken oder oberflächlich erscheinen, aber es hat seinen eigenen Reiz.

Fazit:
Ein mit vielen Rätseln gespickter Krimi vor historischer Kulisse, mit glaubwürdigen Charakteren und viel unterschwelligem Humor. Davon hätte ich gern mehr!
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