Tomy Ungerers Kindheitserinnerungen kommen so völlig anders als man es gewohnt ist daher. Ohne Eitelkeit und ziemlich unkonventionell beschreibt er seine Kindheit und seine Familie vor dem Hintergrund des 3. Reiches, seinen mehrmaligen Nationalitätenwechsel und mit besonderer Liebe seine Mutter, die stets grandlinig ihren Weg gegangen ist und ihre Kinder ermutigte, es ebenso zu halten. Ihr jüngster Sohn, der ihr so ähnlich sieht, setzt nicht nur ihr, sondern auch dem Elsaß ein Denkmal. Ohne die frühen Zeichnungen wäre das Buch nicht was es ist, aber wer hätte etwas anderes von Tomy, der mal Jean und mal Hans hieß, erwartet.