Produktinformation
|
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Gut, über die Griechen, über Apollon und Dionysos. Aber der Bezug war Richard Wagner und seine Musik.
Richard Wagner, dessen Musik er als erstaunlich musisch, also von den Musen inspiriert entdekte und diese Musik hatte es ihm angetan, weil sie, wie er meinte "dionysisch" klang.
Was ist eigentlich dionysisch, so könnte man fragen, und die Antwort lautete: das Gegenteilige von dem, was man unter dem versteht, was Apollon vermittelte, also das saubere, disziplinierte Musizieren, Dichten, eben das, was wir auch unter religiöser Musik, Kunst, Dichtung usw. bis heute zu verstehen glauben.
Wagner also ist es seiner Meinung nach, der das "Dionysische", das Zauberhafte, das Verführerische mit der Musik, ja sogar mit dem Gesamtkunstwerk der Oper wieder quasi in die Ursprungsform der griechischen Tragödie mit dem Aufbau (Chor, Einzelpersonen, Gesamtbild und Zweck, also Hinführung zur Empfindung, zu Mitleiden, Mitfühlen, Teilnehmen am Ganzen zusammen mit Text und Musik) uns zuführen will.
Daß Nietzsche später davon Abstand nahm und Wagner der Nähe zur Religion bezichtigte, der also die Kunst wieder der Gestalt des Apollon unterwarf, ist ein anderes Kapitel und steht auch in einem anderen Buch.
Hier aber schreibt sich Fridrich Nietzsche seine Bewunderung für Wagner von der Seele. In ihm hatte er einen Freund gefunden, der seiner würdig war und der ihm in mancher Hinsicht endlich Halt gab für einige Zeit.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|