Ein Sittengemälde, begrenzt auf die Elendsviertel des frühen New Yorks. Vor 150 Jahren lebte in diesen Vierteln eine Gesellschaft ohne jegliches Sittlichkeitsempfinden, ohne Ethik und Moral. Eine Darstellung der absoluten Verrohtheit, rücksichtsloser Grausamkeit, des unglaublichen Elends und der Menschen, die ein solches Umfeld hervorbringt. Von den damaligen Bewohnern, die großteils in Kellerlöchern vegetierten, zu übermenschlichen Helden stilisiert (erkennbar ironisch dargestellt sind die Geschichten über Hünen, die über den Hudson springen konnten und mit einem Atemzug die Segel eines Schiffs blähen konnten, die mit Laternenmasten kämpften und Pferdegespanne einfach in die Luft hoben, ...) werden Verbrecher wie "Bill the Butcher" skizziert, die mit solch unglaublicher Brutalität vorgingen, dass sie nach heutigem Maßstab nur Monster genannt würden. Ein erschreckendes Buch, ein fesselndes Buch, ein Buch, dass einen kurzen Blick in die Hölle gewährt.