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Die Gangs von New York
 
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Die Gangs von New York [Taschenbuch]

Herbert Asbury
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453186826
  • ISBN-13: 978-3453186828
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 487.933 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.05.2002
Rezensent Gerd Roellecke ist begeistert von diesem schon 1928 geschriebenen geschichtlichen Abriss über New Yorker Gangs, der, wie er betont, "keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt". Aber vermutlich ist es gerade das, was das Lesevergnügen ausmacht, denn Herbert Asbury kann "gut beobachten und glänzend erzählen". Das macht seine Abhandlung über die New Yorker Banden im 19.Jahrhundert in Roelleckes Augen sehr lebendig und vor lauter Begeisterung zählt der Rezensent auch einige von Asburys Geschichten nach. Auch ist der Rezensent von der Leistung der Übersetzerin schwer beeindruckt. Ihr gelingt es "Lakonie" und "viel Atmosphäre" ins Deutsche zu transportieren.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Der Klassiker aus dem Jahre 1928 ist eine Chronik des New Yorker Bandenwesens von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn der 20er-Jahre - der Zeit der Prohibition und des organisierten Verbrechens. Herbert Asbury, der bekannteste Kriminalhistoriker seiner Zeit, zeigt auf, wie die verheerenden Lebensbedingungen der damaligen Zeit zur Gründung der berüchtigten - meist irischen oder italienischen - Straßenbanden führten. Das Buch führt authentisch und spannend geschrieben durch die Hölle der damaligen Gewalt und lässt legendäre Banden wie die Dead Rabbits, Plug Uglies, die Five-Points-Gang oder Hells Kitchen Gophers lebendig werden. Mit zahlreichen Stichen und frühen Fotografien.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur für Liebhaber!!! 21. Februar 2002
Ein sehr spezielles Buch über die Entwicklung des New Yorker Bandenwesens von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn der 20er Jahre. Von einem Kriminalhistoriker geschrieben ist dieses Buch keine nette Nebenher-Lektüre, sondern ein recht trockenes Sachbuch. Somit nur für absolut historisch Interessierte geeignet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anders als andere Rezensenten, die dem Buch "Mythenbildung", "Schlagstockmentalität" oder "Erbsenzählerreic" vorwerfen, handelt es sich bei Gangs um New York um ein im Jahre 1928 augelegtes journalistisch angelegtes Projekt, das keinen Hehl daraus macht, dass es weder soziologische Rezepte zur Verbrechensbekämpfung parat hat noch den Ursachen von Verbrechen nachgehen will.
Es ist einzig und allein eine Darstellung der Verbrecherbanden New Yorks im 19. Jahrhundert und bezieht sich dabie auf Polizeiakten, Zeitungsartikel und - soweit möglich - Interviews. Mag sein, dass ich der Autor (und dmait auch der leser) bisweilen einer gewissen faszination für das Objekt seiner Darstellung nicht entziehen konnte - mich hat es nicht gestört.

Jedem empfohlen, der sich über die Anfänge des organisierten Verbrechens in den USA interessiert (vorzugsweise dann im Original lesen). Aber: Keine Lektüre zum nebenher vor dem Einschlafen lesen - dazu zu faktenreich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von King
Ein Sittengemälde, begrenzt auf die Elendsviertel des frühen New Yorks. Vor 150 Jahren lebte in diesen Vierteln eine Gesellschaft ohne jegliches Sittlichkeitsempfinden, ohne Ethik und Moral. Eine Darstellung der absoluten Verrohtheit, rücksichtsloser Grausamkeit, des unglaublichen Elends und der Menschen, die ein solches Umfeld hervorbringt. Von den damaligen Bewohnern, die großteils in Kellerlöchern vegetierten, zu übermenschlichen Helden stilisiert (erkennbar ironisch dargestellt sind die Geschichten über Hünen, die über den Hudson springen konnten und mit einem Atemzug die Segel eines Schiffs blähen konnten, die mit Laternenmasten kämpften und Pferdegespanne einfach in die Luft hoben, ...) werden Verbrecher wie "Bill the Butcher" skizziert, die mit solch unglaublicher Brutalität vorgingen, dass sie nach heutigem Maßstab nur Monster genannt würden. Ein erschreckendes Buch, ein fesselndes Buch, ein Buch, dass einen kurzen Blick in die Hölle gewährt.
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