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Die Gabe des Schmerzes
 
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Die Gabe des Schmerzes [Taschenbuch]

Andrew Miller , Nikolaus Stingl
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 1 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499224852
  • ISBN-13: 978-3499224850
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 669.928 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andrew Miller
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Was ist von größeren Nutzen für die Welt: ein guter, aber gewöhnlicher Mensch, oder ein außergewöhnlicher mit einem Herz aus Eis?" Dieser Frage spürt Andrew Miller in seinem Roman nach. Im Mittelpunkt steht James Dyer, geboren im Jahre 1739 in England. James wird ein brillanter Arzt, dem allerdings etwas Unheimliches anhaftet: Er kann keinen körperlichen Schmerz empfinden, weiß aber auch nicht, was menschliche Gefühle sind. Eine Reise nach Rußland, wo er Katharina die Große gegen die Pocken impfen soll, bringt die entscheidende Wende in sein Leben. Mit Hilfe der Magie, die er bei einer geheimnisvollen Frau erfährt, lernt er, was es heißt, Schmerz zu empfinden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Andrew Miller versteht es in seinem Buch gekonnt die sehr unterschiedlichen Charaktere der vorkommenden Personen so zu schildern und darzustellen, dass man häufig wechselnde Sympathien und Antipathien für unterschiedliche Charaktere entwickelt, je nach Situation und Blickrichtung. Dadurch wird das Buch sehr lebendig und fesselnd, spielt mit sehr unterschiedlichen Schattierungen und vielen Handlungsebenen. Tragendes Element dabei ist jedoch die tragische und fast als Folter zu erlebende Wandlung des Hauptcharakters James Dyer vom zwar erstklassigen Heiler, aber ohne empathische Regung, zum mitfühlenden weil schmerzempfindenden und somit erst verletzbaren Menschen, der somit aber erst das Leben findet oder von ihm gefunden wird.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Was für ein seltsames Buch! Da wird im ersten Kapitel die Leiche der Hauptperson in einem Pferdestall seziert, der überwiegende Teil des Buches ist im Präsens geschrieben, und auch am Ende sind nicht alle Rätsel gelöst...
Erzählt wird die Geschichte des James Dyer, der nicht nur schmerzunempfindlich, sondern auch völlig gefühlskalt im England des 18. Jahrhunderts zur Welt kommt. Der Stoff ist faszinierend, und Miller schildert ein detailreiches, realistisch anmutendes Europa der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Was ein wenig befremdlich anmutet ist die Sprache... da ist zum einen die Gegenwartsform, über die man irgendwann einfach anfängt, hinwegzulesen, weil man sie nicht gewohnt ist; da sind einige Passagen, die sich nicht so recht in den Erzählstil einfinden... wen interessiert es, ob der unter Verstopfung leidende Reverend, dessen Stuhlgang seitenlang beschrieben wird, "blechern in die emaillene Schüssel furzt"??? So genau wollte ich es eigentlich gar nicht wissen. Ebenso frage ich mich, warum der Autor in nun wirklich jedem (auch ansonsten gestelzten) Kontext das männliche Genital als "Schwanz" bezeichnen muss -- sonst sind ihm doch auch immer Synonyme für jedwede Bedeutungsnuance eingefallen.
Sobald man sich allerdings daran gewöhnt hat, nach dem ersten der insgesamt acht Teile des Buches, sieht die Geschichte einen jedoch unweigerlich in ihren Bann. Zu viele Rätsel stellen sich, zu neugierig ist man auf die Antwort, zu emotional wird die Handlung. Mir ist es richtig schwer gefallen, in der zweiten Hälfte des Buches auch nur kleine Lesepausen einzulegen. Und allzu bald hatte ich mich dann auch schon durch die knapp 400 Seiten gearbeitet.
Ich will nicht sagen, dass das Ende des Romans unbefriedigend ist -- es bleiben eben nur einige Dinge ungesagt, ein paar Fragen unbeantwortet. Was dann ganz gut tut ist, das erste Kapitel nochmal zu lesen -- zwar fällt dann wieder auf, dass es nicht mit dem Rest des Buches aus einem Guss zu sein scheint; aber einige Sachen ergeben dann mehr Sinn. Was danach noch offen bleibt, hinterlässt einen nicht mehr unbefriedigt, sondern mit genug Stoff zum Nachdenken.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mal was anderes 2. August 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Vom Anfang bis zum Ende vollkommen ungewöhnlich und unvorhersehbar. Es ist nicht einfach nur eine Geschichte, sondern auch ein philosophisches Werk, das die Frage aufwirft, ob uns nicht letztendlich der Schmerz menschlich macht. Schließlich endet die Geschichte ohne wirklich alle Fragen beantwortet zu haben, aber das ist vielleicht das Schönste an "Die Gabe des Schmerzes" :)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Will er das wirklich?
Will er die Welt der Empfindungen ertragen? Seine Mutter hat sie einfach zugelassen - oder wurde sie vergewaltigt - die Zeugung von James Dyer, zufällig irgendwo draussen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
Überraschend
Aber auch ein wenig enttäuschend.

Nach dem vielversprechenden Anfang finde ich das Ende und "den Anfang vom Ende" ziemlich unpassend, was mit ihm passiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2007 von Lucy de Verre
Packende Geschichte, mit langweiligem Ende
Ansich ist dieses Buch recht gut geschrieben. Zwar sind die Stellen, in welchen James Dyer als Junge viele Schmerzzufügungen (welche er ja nicht empfindet) erdulden muss,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von S. Werner
»Die Gabe des Schmerzes« by Andrew Miller
Was ist der Wert eines Menschen? Ist ein genialer, aber zu jeglicher Empfindung unfähiger Chirurg mehr wert als ein gewöhnlicher, von Gefühlen geplagter Mensch? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Medizinmann
Skurril Gutes für nicht allzu Zimperliche
Wer Süskinds "Parfum" mochte wird sich über dieses Buch freuen: Wieder ein Mensch mit außergewöhnlichen Sinnesempfindungen, der unsere selbstverständliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2006 von S. Weckler
Enttäuschend
Ich habe mir dieses Buch gekauft, nachdem ich die guten Rezensionen gelesen hatte. Leider bin ich wieder einmal maßlos enttäuscht. Das Buch ist schlichtweg langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2006 von S. Molgedey
England im 18. Jahrhundert
Historische Romane sind normalerweise nicht so mein Ding, und diesen hier hab ich zunächst nur gelesen, weil ich ihn geschenkt bekommen hab... und es hat sich gelohnt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2003 von kultigone
Ein empfindsames Kunstwerk
Eines der besten Werke, die die heutige Zeit wohl noch hervorbringen kann... Voller empfindsamer Gefühle, nie aufdringlich oder plakativ, doch stets intensiv, kurz: ein... Lesen Sie weiter...
Am 18. November 2002 veröffentlicht
Kein Gefühl und fehlende Zusammenhänge
Dieses Buch war so mit das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Ich konnte zu keiner der in der Handlung vorkommenden Personen eine Beziehung aufbauen. Lesen Sie weiter...
Am 27. August 2002 veröffentlicht
Dieses Buch hält leider überhaupt nicht, was es verspricht
Der "Klappentext" versprach ein außergewöhnliches und spannendes Buch. Leider konnte diese Erwartung in keiner Hinsicht erfüllt werden. Lesen Sie weiter...
Am 12. September 2000 veröffentlicht
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