Nun ist es vollbracht, nun habe ich mich durch 6 Bände gelesen, die, dass muss ich sagen, mich dann doch noch gefesselt haben. Die Geschichte ist sehr vielseitig beschrieben, die farbenprächtigen und einfühlsamen Beschreibungen der Natur haben was, man fühlt sich versetzt in ein anderes Land. Leider gibt es in jedem Band immer wieder Peinlichkeiten, Dinge, die man so einfach und eindimensional nicht schreiben sollte, wenn man Qualität abliefern will oder sich als erfolgreichste australische Schriftstellerin bewegt, das ist schliesslich auch eine Verpflichtung. Allein das Frauenbild, was Sara Douglass uns hier verkaufen will ist hoffentlich schon seit Jahrhunderten passé.
Also:
Dies finale Buch nun, wo sich alles auflösen soll, vermag nicht die Spannung, die sich in den vorherigen Büchern aufgestaut hat, zu halten. Es wirkt als sei Fr. Douglass erleichtert gewesen, dies alles nun zu einem Ende kommen zu lassen, dabei beeilt sie sich und alles läuft mehr als glatt ab. Alle Schwierigkeiten und Ausweglosigkeiten von vorher sind verschwunden... alles löst sich wie von selbst. So ein grosser Epos verdient aber ein glorreicheres Ende, ein bisschen filigraner hätte es schon noch sein können.
Ein Fantasie-Epos, den man wohl nur 1x liest, deshalb rate ich zum Ausleihen dieser 6 Bände, man muss sie nicht besitzen. Also... umgucken, leihen, geniessen und sich über das gesparte Geld freuen!
Schleierhaft ist mir auch, wieso es schon eine Fortsetzung gibt, für mich ist die Geschichte abgeschlossen.