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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich bin begeistert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Göttin im Federkleid: Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen (Gebundene Ausgabe)
Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, uns im Frühjahr und im Herbst mit einer Neuerscheinung zu erfreuen, hat sich Luisa Francia für dieses Buch sogar ein ganzes Jahr Zeit genommen, um es auszureifen" und es ist ihr trefflich gelungen.In einem ausführlichen Vorwort weißt sie auf die Diskrepanzen zwischen den Geschichtsaufzeichnungen und dem nachgewiesenen Frauenleben bei Germanen, Kelten und anderen Stämmen hin. Diese Völker waren auch eher ein multikulti-Verband aus den verschiedenen Stammeszweigen, als eine homogen-gewachsene Spezies. Leider wurde von der Historie meist alles in einen Mischmaschtopf geworfen und so entstand z.B. der Begriff Germanen", die es als Volk so überhaupt nicht gab, sondern die sich aus Teutonen, Kimbern, Bajuwaren, Sachsen, Alemannen, Vandalen, Friesen, Chatten, Jüten u.v.a. zusammensetzte. Zwischen den Kapiteln hat die Autorin Märchen gesetzt, die mir nach ein paar Sätzen bekannt vorgekommen sind aber immer ein wundersameres, frauenfreundlicheres Ende haben (z.B. Tschiklemfusa" hat mich gleich an Aschenbrödel erinnert, findet aber eine viel bessere Lösung, als den Prinzen zu heiraten oder Die drei Spinnerinnen", die das Märchen vom Rumpelstilzchen" in einem viel intensiveren Licht zeigt). Die wichtigsten Göttinnen-Charakterbilder beschreibt sie in Verbindung eines traditionellen Blickwinkels, also wie der Mythos der Göttin überhaupt entstanden sein könnte. Das hat mir die entsprechende Göttin sehr nahe gebracht, weil sie den Grund der Verehrung in der darin wohnenden Natur aufzeigt. In anderen Kapiteln zeigt sie z.B. den Mythos des Kessels" auf, der besonders für den kommunikativen Bereich zuständig war: Bei Festen versammelte man sich um den Mittelpunkt des Feuers und darüber hing der Kessel - nicht, weil er eine heilige Gerätschaft war, sondern sein Inhalt die Feiernden satt machte. Also eine ganz bodenständige Nutzung, der wenig mit dem Gedankengut der New Age"-Bewegung zu tun hat. Auch die Tiere aus dem germanisch-keltischen Kulturkreis hat sie aus dem Blickwinkel des Alltagsleben erwähnt, was den Umgang bzw. die Wichtigkeit für die Frauen ausmachte. In diesem Bezug sind auch die Verehrung der verschiedenen Tier-Göttinnen bzw. ihrer Attribute offensichtlich. Abgerundet wird das Buch noch mit Einblicken in den heiligen Hain" und den magischen Jahreskreis". Die Autorin erwähnt auch, dass beim Feiern oder bei Ritualen kein Rückschritt" in die alte Welt nötig ist, um die Naturverbundenheit der Jahresfeste zu spüren. Eine Anpassung der alten Weisheiten in unsere Zeit sollten wir berücksichtigen, um im Hier & Jetzt zu leben und trotzdem die Natur zu Ehren und im Herzen zu tragen. Es ist ihr auch ein Anliegen, dass die alten Rituale nicht einfach sklavisch" nachgefeiert werden, sondern diese an unsere jetzigen Lebensumstände anzupassen und sie auch aus eigener Freude heraus entstehen lassen - das ist der Grundgedanke von erlebten Ritualen. Wieder einmal hat mir Luisa Francia mit diesem Buch viel Informationen gegeben und wunderschöne Lesestunden beschert. Für Frauen, die sich über Frauenkraft aus unserem Ahnenkulturkreis informieren wollen, ist dieses Buch ein Highlight. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Göttin im Federkleid: Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen (Gebundene Ausgabe)
Niemanden wird es überraschen, dass das urweibliche in der germanischen wie auch keltischen Mythologie Spuren hinterlassen hat und das die Frau dort einen hohen Stellenwert besaß. Noch bis ins Römerzeitalter hinein war bekannt das einige Stämme tatsächlich von Frauen geführt wurden, was den Römern nicht nur Kopfschütteln verursachte, sondern dort auch auf komplettes Unverständnis stieß. Luisa Francia bringt mit ihrem neuesten Buch DIE GÖTTIN IM FEDERKLEID genau das zur Sprache, das Urweibliche in den nordischen Kulturen der Kelten und Germanen.Soweit bekannt, beschreibt Luisa Francia das Leben der Frau in den damaligen Gemeinschaften und zeigt auf wie Rituale & Handlungen das Urweibliche verehrten und selbst uns heutzutage noch in Göttinnen, weisen Frauen und Schicksalsweberinnen wieder begegnet. Aus dem Dunkel der Zeit erhebt sich eine Kultur die verbundener mit der Natur war als wir es heute sind und die sich ihrer Urkraft durchaus bewusst war. Das Buch DIE GÖTTIN IM FEDERKLEID von Luisa Francia ist interessant, man muss es der Autorin Luisa Francia lassen sie schafft es das wir unseren Blick in eine andere, nicht patriarchale Richtung, wenden. Allerdings darf man bemerken und das sage ich nicht als Mann, das sie in ihrem Buch DIE GÖTTIN IM FEDERKLEID tendenziös ist, auch sie wendet und dreht die Informationen, Argumente und Thesen so das es für ihre Zwecke passt. Genau so wie die Männer und ihre patriarchale Struktur, welche sie so sehr verabscheut. Doch es gibt viel Positives in diesem Buch, die weisen Frauen, die Nornen, die Überlieferungen von Querverbindungen zwischen Römern, Kelten und Germanen, ich meine weibliche Querverbindungen. Das große I könnte sich Luisa Francia allerdings schenken, ich denke alle Leser und Leserinnen wissen, dass sie die Frau und die weibliche Form herausstellen möchte. Luisa Francia gibt den germanischen und keltischen Überlieferungen eine neue Bedeutung oder sie gibt ihnen vielmehr vielleicht ihre alte Bedeutung zurück? Wo ich wirklich aufgehorcht habe, war die Stelle wo sie selbst bei afrikanischen Frauen saß und Forscher im Dorf nur die Männer interviewten und der Ansicht waren sonst gäbe es nichts von wert... Die Frauen gaben ihr Wissen und ihre Überlieferungen nicht so bereitwillig preis. Trotz allem, trotz Positivem am Buch und auch trotz der geübten notwendigen Kritik empfinde ich das Buch DIE GÖTTIN IM FEDERKLEID als durchaus interessant und lesenswert - Luisa Francia hat es wieder einmal geschafft den Finger in die männliche Wunde zu legen und darauf hinzuweisen das nicht alles von Männern bestimmt wurde oder durch Männer geschehen ist, die Frauen haben und hatten maßgeblichen Anteil an der Geschichte. Der letzte Satz auf Seite 207 sei bestimmend für das ganze Buch: Nichts ist so wie du denkst - dann könnte ja alles ganz anders sein, aber dann gibt es überhaupt keine Sicherheit. In diesem Sinne... Empfehlenswert Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wichtiges Buch....,
Rezension bezieht sich auf: Die Göttin im Federkleid: Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen (Gebundene Ausgabe)
um zu erkennen wie männlich die Geschichtsschreibung doch eingefärbt ist und wie sehr die weibliche Kraft durch diese Sichtweise ausgeblendet wurde und noch wird. Die Kraft der Göttin, der Weiblichkeit, wurde verteufelt und unterdrückt und gerade deshalb finde ich das grosse I sehr wichtig. Beim Lesen prägt es sich ein ob ein männlicher oder weiblicher Artikel benutzt wird. Deshalb auch die Wortwahl z.B. GermanInnen.Mag sein dass Luisa alles aus einer extrem weiblichen Sicht sieht, aber das ist nötig um die Menschen, egal ob Mann oder Frau, aufzurütteln und die Macht der Frauen wieder aufzuwecken, neu zu entdecken und in`s Bewusstsein zu bringen. Das Resultat der Unterdrückung der weiblichen, schöpferischen Kraft spüren wir heute alle, Umweltzerstörung, Kriege, Gewalt, verlorene Intuition und nur das anzuerkennen was "beweisbar" ist. Es wird Zeit dass die Frauen ihr Potential wieder leben und verwirklichen: Liebe, Kreativität, "Bauchgefühl", Zusammenhalt..... Danke Luisa für Deine Bücher! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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