Ich bin ein Kriegteilnehmer (JG 1923) und habe auch an den Kämpfen um Monte Cassino teilgenommen, zuvor war ich von April 1941 bis März 1943 beim Afrikakorps und kenne daher auch die 164. Inf. Div. bei welcher Mathias Wallenda im Einsatz war. Schade, daß ich ihn nicht persönlich gekannt habe, wir hätten uns viel zu erzählen gehabt. Sein Sohn Wolfgang hat das Buch nach dem Tod seines Vaters nach dessen Berichten und Erzählungen und auf Grund von Recherchen geschrieben und auch ich bin nicht davon losgekommen, nachdem ich einmal angefangen hatte. Abgesehen von einigen kleinen, aber sehr unbedeutenden formalen Verwechslungen ist das Buch in einem wunderbar einfachen, aber dramatischen Stil geschrieben. Die Beschreibung der Örtlichkeiten, die Ängste der Soldaten, deren Sprache sind sehr gut getroffen und ich habe mich in diese Zeit zurückversetzt gefühlt, viele eigene Erlebnisse sind in meine Erinnerung zurückgekehrt. Ich war dabei und kann das beurteilen. Vergessen Sie gegenteilige, besserwisserische Beurteilungen! Das Buch ist keine trockene historische Abhandlung - davon gibt es einige - sondern ein packender Erlebnisbericht eines tapferen, einfachen Soldaten, der nur seine Pflicht erfüllte und Glück hatte, daß er dabei nicht umkam wie Millionen seiner Kameraden. WW hat seinem Vater und auch seinen Kameraden ein ergreifendes Denkmal gesetzt. Ich kann die Lektüre des Buches vorbehaltlos empfehlen.