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Produktinformation
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Kompromisslos wird alles hinweggefegt, auf dass wir fähig werden, zu jener grenzenlosen Freiheit des Geistes zu gelangen, die jenseits all dessen liegt, was Sinne und Verstand zu fassen vermögen. Zenshos humorvolle Herzlichkeit und seine freie, unkonventionelle Art der Vermittlung verleihen dieser Auswahl an Vorträgen eine ungeheure Lebendigkeit. Seine klaren Worte off enbaren anschaulich und direkt die große Einfachheit und Freiheit des Zen.
Ein außergewöhnliches Buch eines außergewöhnlichen Zen-Meisters.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ihr müsst nur lernen, wie ihr es vermeidet, nach etwas zu suchen und euch an irgendetwas zu klammern. (Huang-Po),
Von Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Freiheit des Zen - Das Zen-Buch, das alle Begrenzungen sprengt - (alte Ausgabe) (Taschenbuch)
Manche von uns leiden unter dem Drang zu zwanghaftem Handeln. Das Gehirn ist außer Kontrolle geraten. Ein solcher Zustand gilt als krankhaft und wird mit allerlei Methoden behandelt. Doch die meisten von uns kennen diesen Zustand wenigstens partiell aus eigenem Erleben. Manchmal liegen wir nachts wach und wälzen Probleme. Und je länger wir das tun, umso schwerer wird uns ums Herz. Das gilt nicht als krankhaft. Und doch hat es genau dieselbe Ursache: Wir sind nicht mehr Herr im eigenen Haus. Unser Verstand hat sich verselbständigt und schleichend die Befehlsgewalt übernommen. Wir merken das schon gar nicht mehr. Und was alle haben, kann nicht krank sein. Oder doch? Versuchen wir doch einfach einmal drei Minuten nichts zu denken. Befehlen wir das unserem Gehirn. Bei den meisten von uns wird es den Befehl verweigern.Dieses Problem ist keineswegs neu oder ein Produkt der modernen Welt. Einst empfahlen alle Weltreligionen den Weg zu innerem Frieden durch ein Leben im Jetzt. In den institutionisierten Religionen ist dieses Streben fast vergessen worden. Pomp, leere Rituale und Massenveranstaltungen haben leider die Oberhand gewonnen. Lediglich im Zen-Buddhismus spielt dieses "Jetzt!" heute noch die zentrale Rolle. Es hat dabei wenig gemein mit der griffigen, aber in Wirklichkeit leeren esoterischen Formel vom Leben im Hier und Jetzt. "Esoterik ist etwas für Dummköpfe." Das steht auf Seite 42 dieses Buches, das 16 Vorträge des Zen-Meisters Kopp enthält. Obwohl ihre Überschriften sehr verschieden klingen, ähneln sich die Reden des Meisters sehr. Das ist kein Wunder, denn im Grunde geht es um eine ganz einfache Geschichte, die man aber nicht wirklich erklären kann. Das ist immer wieder das kurios Paradoxe an allen Zen-Büchern. Sie können uns nur einen Weg weisen. Verstehen werden wir es erst, wenn wir es erleben. Zen kann man nicht erreichen oder gar erzwingen. Alle Versuche in diese Richtung erzeugen das Gegenteil. Und doch kennen wir Zen fast alle bereits aus eigenem Erleben. Vielleicht waren wir irgendwann nach einer schweren körperlichen Belastung völlig ausgepowert. Der Kopf war leer, wir lagen einfach nur gedankenlos da. Oder wir beschäftigten uns so intensiv mit einer Tätigkeit, dass wir alles um uns vergaßen. Um diesen Zustand geht es. Jedem, der ihn schon einmal erlebt hat, ist klar, dass er nicht erzwingbar ist. Andererseits sind wir unbewusst in der Lage ihn ohne fremde Hilfe zu erreichen, denn er ist der Urzustand unseres Geistes, den wir als kleine Kinder hatten, als wir noch nicht zwanghaft denken mussten. In diesem Zustand sind wir wieder eins mit der Welt. Kopp beginnt jeden seiner Vorträge mit einem Zitat eines alten Zen-Meisters und erläutert es danach. Jeder seiner Vorträge ist eine Variation desselben Themas. Er versucht uns auf den Weg zu führen und uns das Einfache, das doch wiederum nicht einfach zu erreichen ist, zu erklären. Wie schon die alten Zen-Meister sagt uns Kopp immer wieder, dass es in Wirklichkeit nichts zu vermitteln und zu erklären gibt, dass wir alles schon in uns haben und es nur abrufen müssen. Aber wir können dies nicht mit unserem Verstand begreifen, weil es doch gerade darum geht, das begriffliche Denken mit seinen ständigen Gegenüberstellungen wieder in seine Schranken zu verweisen. Natürlich müssen wir täglich begrifflich denken. Aber das ist ein Vorgang wie Laufen oder Sprechen. Laufen oder Sprechen wir ununterbrochen? In seiner Eindringlichkeit und Klarheit ist dies sicher ein sehr gutes Zen-Buch. Ob es alle Begrenzungen sprengt, wie es so schön auf der Rückseite des Buchdeckels heißt, wird jeder bei sich selbst sehen. Nicht jeder wird gleich Erfolg haben, denn wir sind es nicht gewohnt, nicht zielorientiert zu handeln. Wir müssen überhaupt nichts wirklich tun, sondern einfach nur immer bei der Sache sein, die wir gerade machen und alles andere loslassen. Das ist alles. Der Rest ergibt sich wie von selbst. Fazit. Die Eindringlichkeit des Autors wird nicht jedem gefallen. Aber Kopp kommt immer wieder genau und hart auf den Punkt. Zen-Meister prügeln gerne die Erleuchtung in einen hinein. Vielleicht ist dieses Werk ja eine Art Buch gewordener Zen-Stock. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Dampfplauderer,
Von qilin (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Freiheit des Zen - Das Zen-Buch, das alle Begrenzungen sprengt - (alte Ausgabe) (Taschenbuch)
Das Buch *wäre* eine recht interessante Sammlung von bekannten und weniger bekannten klassischen Zitaten alter und weniger alter Zen-Meister - wenn nicht in dem verbindenden 'alle Grenzen sprengenden' Text 200 Seiten lang immer wieder die gleiche Aussage neu permutiert würde - "vertraue auf deinen ursprünglichen Geist, hör' auf zu denken", die daneben sich selbst noch andauernd widerspricht - die ganze Zeit heißt es 'dies ist schlecht, jenes ist gut' - und gleichzeitig, dass jede Unterscheidung von Gut und Schlecht *der Wirklichkeit* nicht gerecht würde. Allem Anschein nach handelt es sich um eine Sammlung von teisho, die ohne viel Zutun des Autors kompiliert worden sind. An wem es letztendlich liegt weiß ich nicht - aber als 'aufrüttelnd' und 'in die Freiheit führend' kann ich diese [hoffentlich] zufällige Vortragssammlung beim besten Willen nicht sehen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
absolut empfehlenswert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Freiheit des Zen - Das Zen-Buch, das alle Begrenzungen sprengt - (alte Ausgabe) (Taschenbuch)
Also ich dachte zuerst auch, daß die Eigenwerbung anmaßend und größenwahnsinnig wäre. Es stimmt aber: Dieses Buch ist das beste, das ich seit langem 1. überhaupt und 2. über den Zenbuddhismus gelesen habe! Zensho Kopp verwendet eine klare Sprache und eine klare Gliederung. Er beginnt seine Kapitel immer mit einem Spruch eines der großen alten Zenmeister. Dann erklärt er anhand von diesen den Zenbuddhismus. Danach kommen auch mal Beispiele aus dem heutigen Leben.Bemerkenswert ist auch, daß er sich abgrenzt. Abgrenzt von dem japanischen "Kadaverzen", wo die Schüler nur dumpf gegen eine Wand starren. Abgrenzt aber auch von den Esoterikern, die seiner Meinung nach das mit dem "Hier und jetzt leben" auch nicht verstehen. Dafür aber bringt er auch Beispiele aus dem Christentum und läßt auch Jesus in einem besseren Licht erscheinen. Am Schluß des Buches findet man dann noch ein Glossar, bei dem alle wichtigen Begriffe des Buddhismus erklärt werden. Also: Alles in allem ein geleungenes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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