Kurzbeschreibung
Das größte Kapital der edlen, aber verarmten Fürsten von Coburg waren ihre Töchter. Ihnen gelangen die besten Partien auf dem europäischen Heiratsmarkt: Juliane von Sachsen-Coburg-Saalfeld, spätere Großfürstin Anna Feodorowna von Russland, leitete 1796 den fulminanten Aufstieg ihres Hauses ein. Bald schon saßen auf zahlreichen Thronen Europas Angehörige der Familie Coburg und waren eng mit den berühmtesten Adelshäusern verwandt. Kronprinzessin Stephanie von Österreich war ebenso eine Coburgerin wie Charlotte von Belgien, die spätere Kaiserin von Mexiko. Keine allerdings wusste so geschickt ihren Machtbereich durch Heiratspolitik zu vergrößern wie die Coburgerin Viktoria, die 1837 den Thron von England bestieg und zur »Großmutter Europas« avancierte.
Über den Autor
Erika Bestenreiner, geboren 1926 in Wien, schloss ihr Studium der Germanistik und Romanistik mit der Promotion ab. Danach war sie als freiberufliche Journalistin und Autorin tätig. Sie lebt in Grünwald bei München. Auf ihr sehr erfolgreiches Buch »Luise von Toscana. Skandal am Königshof« folgten »Sisi und ihre Geschwister«, »Franz Ferdinand und Sophie von Hohenberg« sowie »Charlotte von Mexiko« und zuletzt »Die Frauen aus dem Hause Coburg«.