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Die Frauen: Roman Kindle Edition

3.1 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 560 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

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Tadashi Sato ist enttäuscht. In einem acht Jahre alten Stutz ist der junge Japaner zum Anwesen des weltberühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright gefahren, um dort von seinem Vorbild gegen Bezahlung in die Geheimnisse des ästhetischen Hausbaus eingewiesen zu werden – um muss erst einmal zum Kohlschneiden, Maisblättern und Kartoffelschälen in die Küche. Überhaupt ist sein Idol ganz anders, als er es sich erträumt hat: geizig ist er, egoistisch, mit allerlei Allüren. Aber: ist er das wirklich, oder; ist er vielmehr nicht gerade alles? Hat er einfach alle Facetten zwischen Genie und Biedermann?

In Die Frauen stürzt der US-amerikanische Autor T.C. Boyle, der in Santa Barbara gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern selbst ein Wright-Haus bewohnt, ein weiteres Mal eine Ikone der US-Kulturgeschichte vom Sockel. In Dr. Sex hatte es den als voyeuristisch und paranoid geschilderten Sexualforscher Alfred Kinsey getroffen, in Willkommen in Welville wurde der Gesundheits- und Zerealienfanatiker John Harvey Kellogg (einem Miterfinder der Cornflakes) aufs Korn genommen.

In Die Frauen wird Wrights Leben aus der Sicht Tadashi Sato geschildert, vor allem aber aus der Perspektive jener drei Ehefrauen, die im Leben des Architekten eine herausragende Rolle spielten. Dabei nähert sich Boyle seinem Opfer und dessen skurrilen Eigenheiten einmal mehr durchaus mit Sympathie, zeichnet den emotionalen Bogen beim Leser über Verwunderung bis hin zu strikter Ablehnung: dem genialen Schachzug geschuldet, dass ja auch die Frauen Wright mit Liebe, aber auch Hass gegenüber gestanden haben.

Seit jeher gilt Boyle als Enfant terrible und Punk-Autor des Literaturbetriebs. Dabei schreibt er eine gemessene, geschliffene, fast schon klassische Prosa, die in ihrer Architektur – zumindest in der großartigen Übersetzung durch Kathrin Razum und Dirk van Gunsteren – in vielen Aspekten an die Texte Thomas Manns erinnert. Die Frauen ist da nicht anders. Großartige Literatur, unterhaltsam auf höchstem Niveau. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

T. C. Boyle kann schreiben - so poetisch wie ein Engel und so zynisch wie der Teufel. (Süddeutsche Zeitung)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1439 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 560 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0081ZMOIM
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #18.450 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von MMMichael am 7. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
'Was? Ein Buch über Frank Lloyd Wright, geschrieben von jemandem, der in einem von Wright gebauten Haus lebt? Her damit!' - dachte ich mir und musste feststellen, dass der Meister selbst nur die Klammer ist, die den Roman zusammenhält.
Es dreht sich zwar alles um ihn, den von Geldnot und innerem Zwang getriebenen, genialen Architekten, aber hier ist er sozusagen nur die Bühne für die Frauen, die sich an seiner Seite ablösten.

Das allerdings ist gut gemacht. Die vier Kapitel (jedes einer seiner vier Frauen gewidmet) sind so unterschiedlich geschrieben, dass die Lektüre Spaß macht. Der Leser erlebt F. L. Wright, dessen Projekte und die immer komplizierten Umstände der jeweiligen Beziehung aus Sicht der aktuellen Frau. Besonders Maude, die schillerndste, exaltierteste in dieser Riege ist interessant. Sie ist wohl der Alptraum jedes Mannes, hysterisch und irrational, trotzdem haben ihre Handlungen, so wie Boyle sie erzählt, eine innere Logik.

Die größte Katastrophe in Wrights Leben, die zeitlich eher am Beginn der beschriebenen Epoche liegt (erste Hälfte des 20. Jh.), wird ab und zu angedeutet, doch erst am Ende des Buches beschrieben. Das hält die Spannung aufrecht.

"Die Frauen" ist ein originelles, interessantes und unterhaltsames Buch. Für meinen Geschmack hat es einige Längen; ein paar Seiten weniger wären mehr gewesen, deshalb nur 4 Punkte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit seinem Roman "Die Frauen" widmet sich T.C. Boyle dem Leben des US-amerikanischen Star-Architekten Frank Lloyd Wright (1867 - 1959) im Zeitraum von 1909 bis zu Beginn des 2. Weltkriegs.

Wright war nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern auch eine Person des öffentlichen Lebens, die sich aufgrund ihres "unmoralischen Lebenswandels" immer wieder in die Schlagzeilen brachte. Als "unmoralisch" ist zu verstehen, dass Wright dreimal verheiratet war und auch während seiner Ehen Beziehungen zu anderen Frauen unterhielt.

T.C. Boyle schildert in seinem Roman drei dieser Beziehungen/Ehen, wobei es jeweils darum geht, wie sie entstehen, wie die Reaktion der jeweiligen (noch-)Ehefrau ist, wie die Presse (und die öffentliche Meinung) darauf reagiert, wie sie sich entwickeln und wie sie enden.

Was mir an "Die Frauen" gefällt:

* Die Erzählperspektive.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines (fiktiven) japanischen Architekten, der in den dreißiger Jahren mehrere Jahre als Schüler bei Wright lebte, lernte und arbeitete und trotz der vielen charakterlichen Schwächen Wrights auch im hohen Alter noch loyal gegenüber seinem ehemaligen Meister ist.

* Die gut durchdachte Struktur.
Der Roman ist klar in drei Teile gegliedert. Jeder Teil widmet sich einer "Beziehung", wobei chronologisch rückwärts erzählt wird. Begonnen wird also mit der dritten Ehefrau, der montenegrinischen Olga und dem Drama der Scheidung von der zweiten Ehefrau Miriam, einer morphiumsüchtigen Psychopatin. Im zweiten Teil wird geschildert, wie Wright eben diese Miriam kennen lernt und wie sich die Beziehung entwickelt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zwei seiner typischen Merkmale bringt T.C. Boyle in diesem Roman von 2009 zusammen:
- teils fiktive Biographie eines wohlhabenden Exzentrikers, den es tatsächlich gab, gern etwas egomanisch
- wortreiche, detailgenaue Beschreibung, die sehr lebhafte Eindrücke vermittelt

So schrieb Boyle bereits über einen historischen Afrika-Forscher (Water Music), den Corn Flakes-Erfinder Kellogg (Road to Wellville), einen seelenkranken Millionär (Riven Rock) und Sexforscher Kinsey (Dr. Sex). In The Women geht es um Frank Lloyd Wright, den amerikanischsten aller Architekten, und um seine Frauen.

Die meisten Boylebücher fand ich hinreißend (darunter auch Grün ist die Hoffnung, América, Samurai von Savanah), von allen Romanen sagte mir nur World's End nicht zu. Die Beschreibungen in The Women erscheinen mir diesmal jedoch zu genau, zu wortreich, mitunter zu bombastisch effektheischend formuliert, einfach teils überflüssig, all diese Details braucht kein Mensch, und ich vermisste jene makrofotografische Präzision, die etwa in T.C. Boyles América so exakte Vorstellungen erzeugt.

Weil ihm der Lauftext nicht ausreicht, packt Boyle weitere Beschreibung in Fußnoten. Und wenn ihm hier nichts einfällt, dann heißt es in einer Fußnote über eine völlig unwichtige Nebenfigur ohne Nachname auch einmal: "No surname available. No one seemed to recall anything about him, except that he was called Mel." (S. 74 im Penguin-Taschenbuch) Wird Boyle pro Wort bezahlt? In einer anderen Fußnote nennt er lediglich eine Jahreszahl - vier Ziffern. Die passten nicht in den Lauftext?

Das Buch ist nicht chronologisch.
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Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Februar 2011
Format: Hörbuch-Download
Die Handlung dreht sich um Frank Lloyd Wright, einem berühmten Architekten des 20. Jahrhunderts, der sich u.a. für die Gestaltung des Guggenheim-Museums verantwortlich zeigte. Doch der Fokus wird auf sein Verhältnis zu seinen Frauen gelegt. Dadurch ergibt sich auch der Titel des Romans.

Den Rahmen schafft ein japanischer Student und Bewunderer von Wright, der sich als Verfasser ausweist. Er lernt den Meister in den 30iger Jahren kennen und bleibt 9 Jahre in Taliesin. Die Geschichte von Wright und seinen Frauen wird zeitlich zurückgehend erzählt. Er hatte 3 Ehefrauen: Kitty, Miriam und zuletzt Olgivana. Seine größte Liebe galt aber Mamah Cheney, mit der er nach seiner ersten Ehe eine Liaison einging, die mit einer Katastrophe 1914 endete, als ein Hausangestellter sie und weitere 6 Bewohner von Taliesin ermordetet und das Anwesen in Brand steckte.

Taliesin war ein großes Lebensprojekt von Wright. Hier lebte und wirkte er über lange Jahre. Zweimal wurde es durch Brand zerstört, zweimal größer und schöner neu aufgebaut.

Ich gehe davon aus, dass Boyle einen fiktiven Roman erschuf, der sich aber an historischen Eckfakten entlang hangelt. Man erhält Einblick in die Abgründe des von Obsessionen durchzogenen Verlangens und generell in die Tiefen der menschlichen Seele. Wie z. B. aus Liebe Hass wird, der nur noch Rache möchte und zerstören.
Frank Lloyd Wright spielt dabei nur die Nebenrolle, da meist die Frauen das Wort ergreifen und ihre Sichtweisen der Dinge geschildert werden und die sind höchst unterschiedlich...

Ulrich Matthes liest den Roman von T.C. Boyle mit seiner markanten Stimme über die Länge von 8 CDs spannend und fesselnd. Eine klare Aufwertung des Buch-Stoffes.
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