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Die Frau mit den Regenhänden: Roman
 
 
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Die Frau mit den Regenhänden: Roman [Gebundene Ausgabe]

Wolfram Fleischhauer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Droemer (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197847
  • ISBN-13: 978-3426197844
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfram Fleischhauer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine geheimnisvolle junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren. Was verbindet sie mit dem Fall? „Spannende Fiktion mit detaillierten Fakten vermischt." Focus

Über den Autor

Wolfram Fleischhauer, geboren 1961 in Karlsruhe, ist einer der wenigen deutschen Autoren, denen es gelingt, Anspruch und Spannung für ein großes Publikum zu verbinden. Nach vier Romanen über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den Regenhänden", "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", "Das Buch, in dem die Welt verschwand"), dem Familienroman "Die Inderin" und dem Universitätsroman "Der gestohlene Abend" ist "Torso" sein erster literarischer Thriller. Mehr Informationen zum Autor unter: www.wolfram-fleischhauer.de

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unbedingt lesenswert 15. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wolfram Fleischhauer hat mit seinem Roman „Die Frau mit den Regenhänden" zwei Geschichten in geschickter Weise miteinander verschweißt, in dem er eine Kriminalgeschichte, die auf einen ungelösten Fall von Kindesmord aus dem Jahre 1867 beruht, kunstvoll in eine Liebesgeschichte aus dem Jahre 1992 einbettet. Bruno, ein junger Architekt aus Deutschland, kommt für ein paar Monate nach Paris, um eine Arbeit über die Architektur des 2. Kaiserreiches vor dem Hintergrund der Weltausstellung 1867 zu verfassen. Zu seiner Überraschung sind von ihm benötigte Werke z.B. über Napoleon III., oder über die Weltausstellung in der Bibliothek ständig ausgeliehen. Schließlich stößt er im Lesesaal auf eine völlig in ihre Arbeit vertiefte, junge Frau, die die Bücher seit geraumer Zeit benutzt. Gaetane, eine wunderschöne Frau, schiebt ihm auf seine Bitte hin, das gewünschte Buch zu, ohne ihn auch nur anzusehen. Natürlich beginnt er sich für sie zu interessieren und versucht, sich ihr zu nähern. Sie ist immer sehr freundlich, bleibt aber distanziert. Bei einem weit über seine finanziellen Möglichkeiten gehenden Essen, gibt sie ihm zu verstehen, dass sie nicht an ihm interessiert sei. Zunächst ist er am Boden zerstört, aber völlig überrascht, als er am nächsten Morgen in seinem Briefkasten, das unfertige Manuskript findet, an dem sie, wie er später erfährt, seit zwei Jahren wie besessen schreibt. Es ist die Geschichte von Marie Lazes, die ihren acht Monate alten Sohn kurz vor der Weltausstellung 1867 in Paris getötet und in den Kanal geworfen haben soll. Sie bestreitet die Tat hartnäckig, und ihr Anwalt, unterstützt von einer jungen Engländerin, die zur Weltausstellung bei ihrem in Paris lebenden Bruder weilt, stößt auf viele Ungereimtheiten. Schließlich interessieren sich sogar mächtige Regierungskreise für den Fall. Warum, das erzählt Gaetane Bruno, der inzwischen doch ihr Liebhaber und Lektor geworden ist. Im Laufe des Roman zeigen sich mehr und mehr Parallelen zwischen der Geschichte von Marie Lazes und dem Schicksal der jungen Gaetane und schließlich versteht Bruno auch die anfängliche ablehnende Haltung Gaetanes.

Zugegeben, der Titel von Wolfram Fleischhauer „Die Frau mit den Regenhänden" hat anfangs nicht gerade auf einen interessanten Roman schließen lassen, doch ich mußte schnell feststellen, dass ich mich geirrt hatte. Denn die Art und Weise wie Wolfram Fleischhauer im Laufe des Romans das Schicksal der angeblichen Kindsmörderin mit dem der jungen Frau verbindet, hat mich sehr beeindruckt. Außerdem hat Fleischhauer sowohl mit dem kapitelweise abwechselnden Erzählen der beiden Geschichten als auch die unterschiedlichen Erzählpositionen zusätzlich Spannung aufgebaut und so zum Weiterlesen angeregt. Darüber hinaus war es sehr interessant durch Fleischhauers detaillierten Beschreibungen sehr viel, sehr genaues über die französische Geschichte und das Leben Napoleons III. zu erfahren, was vielleicht sogar einprägsamer war als der Geschichtsunterricht in der Schule. Dieser Roman, bestehend aus einer Liebes- und einer Kriminalgeschichte, ist unbedingt lesenswert.

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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Volker111
Format:Taschenbuch
Die Frau mit den Regenhänden Wolfram Fleischhauer

Auf der Suche nach dem Warum

Ich werde nur sehr wenig vom Inhalt verraten, um weder Spannung noch Überraschungsmomente vorwegzunehmen.

Daher zum Inhalt nur so viel: Zwei Geschichten, die Untersuchung eines mutmaßlichen Kindermordes während der Zeit des letzten französischen Kaiserreiches unter Napoleon III zum Zeitpunkt der bevorstehenden Weltausstellung in Paris und die Liebesbeziehung eines deutschen Studenten zu einer Französin zu Beginn der Neunziger Jahre unseres 20. Jahrhunderts sind kunstvoll und doch schlüssig miteinander verbunden.

Die Schilderung der Aufklärung des damaligen Kriminalfalles, der Kampf des Pflichtverteidigers, um die angeklagte Mutter noch rechtzeitig zu entlasten und einen drohenden Justizmord zu verhindern, dient letztlich jedoch nur dazu, die zweite Geschichte, die Liebesgeschichte mit ihrem Ausgang verständlich werden zu lassen.

Gleichzeitig macht der historisch orientierte Schicksals- Kriminalroman deutlich, wie wenig sich doch in der Vorgehensweise politisch Verantwortlicher von der Monarchie Napoleon III bis hin zur französischen Republik um 1990 geändert hat.

Das menschliche, individuelle Schicksal wurde und wird nach wie vor dem Macht- und Gewinnstreben der Herrschenden untergeordnet mit häufig schrecklichen Folgen für Tausende von Einzelschicksalen.

Trotz der enthaltenen politischen Aussagen wirkt dieser Roman nicht nur wunderschön durch die Sprache, aktuell und doch gleichzeitig historisches Hintergrundwissen vermittelnd, auffrischend, sondern vor allem auch wegen der ergreifenden Liebesgeschichte.

Die Lösung des vermuteten Kindermordes allein wäre schon des Lesens wert. Antriebsfeder, die Unschuld der angeklagten Mutter zu beweisen, ist zunächst weniger der Pflichtverteidiger sondern eine für damalige Verhältnisse erstaunlich emanzipatorische Exilfranzösin, aus England herbeigereist zur besseren medizinischen Versorgung ihres einem Überfall zum Opfer gefallenen Bruders. Die gelungene Verknüpfung des Kriminalfalles jedoch mit der tragischen, intensiven Liebesbeziehung des deutschen Studenten mit der den damaligen Kriminalfall recherchierenden Französin, der Frau mit den Regenhänden, macht den Roman zu einem Meisterwerk.

Ich selber empfand diesen Roman als kunstvoll, spannend, dramatisch, erschütternd und doch voll positiver Lebensbejahung mit der romantischen Idee einer unsterblichen Liebe. Jeder Leserin, jedem Leser mit Niveau und Anspruch kann ich diesen gleichzeitig hochspannenden als auch erotisch freizügigen Roman nur empfehlen. Bei Amazon.de erhielt der Titel 4  Sterne von 5. Ich meine, ein Halber zu wenig.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... ideal für den langen Flug oder die Reise nach Paris. Auf jeden Fall ist mit einer langen Lesenacht zu rechnen.

Es gibt ihn doch, den deutschen Kriminalautor, der erstklassig recherchierte Arbeit mit spannendem Plot abliefert, so daß man förmlich eingesogen wird in sein Buch.

Diesmal wird eine romantisch-geheimnisvolle Handlung in den späten Achtziger Jahren kunstvoll verflochten mit einem packenden Mordfall in Paris zur Zeit der Weltausstellung unter Napoléon III. Die besondere Qualität des Kriminalromanes kommt dadurch zustande, daß Autor Wolfgang Fleischhauer die Spannung geschickt aufbaut und stets psychologisch glaubwürdig schreibt. Das Ganze ist so raffiniert konstruiert, man kommt bis zuletzt nicht darauf, wer der Täter und was das Motiv ist.

Diesem Roman ist zusätzlich eine Portion Sozialkritik am französischen Staat und seiner Verwaltung beigemischt. Fleischhauer weist eine durch die Geschichte gehende Kontinuität von sozialem Desinteresse der französischen Regierung nach. Sein historischer Kriminalroman hat beängstigende Parallelen zu den aktuellen Jugendrevolten und ist daher plötzlich hochaktuell.

Fleischhauers Bücher sind eine Klasse für sich und ich bin noch nie enttäuscht worden.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannend und lehrreich
"Die Frau mit den Regenhänden" ist nun das 2. Buch, dass ich von Wolfram Fleischauer lese. Schon das 1. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Gerda veröffentlicht
Kein langatmiges oder belehrendes Aufzaehlen historischer Fakten
Dass dieses Buch kein historischer Roman im klassischen Sinne ist, sondern in hervorragender Weise zwei Handlungsstraenge verknuepft, wovon der eine im 19. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2010 von Tulpenzwiebel
technisch gut
Ich habe schon so einiges von Wolfram Fleischhauer gelesen und nach 'Die Frau mit den Regenhänden' komme ich zu dem Schluß, dass der Autor sein Handwerk versteht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Sam1972
absolut ekelerregend
Anfänglich hatte ich den Eindruck, daß es sich um einen guten Schreibstil handeln könnte, obwohl die Langatmigkeit als auch die Genauigkeit, mit der der optische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2009 von a.hemper
Gelangweilt!
Ich habe das Buch mit in den Urlaub genommen,
ich habe schon lange nicht mehr so ein furchtbar schrecklich langweiliges Buch gelesen,
es war nicht im geringsten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von Schluenz Liane
Amnesie kurz nachdem man das Buch gelesen hat - nicht bei diesem...
Der Titel des Buches ist so ungewöhnlich wie seine Geschichte. Für mich ist es neben DREI MINUTEN MIT DER WIRKLICHKEIT Fleischhauers bester Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von Ela Flury
100% empfehlenswert
Zwei fremde Geschichten, eine im XVII Jahrhundert und die andere im XX, die nach und nach eine werden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007 von LeseLöwe
zu unruhig
Die Handlung ist spannend die Liebesgeschichte schön und überzeugend . Die historischen Daten sind gut recherchiert und der Lerneffekt ist hoch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2007 von tanjuscha
Toll....
Ich habe so lange für dieses Buch gebraucht, aber nicht, weil es mich nicht fesseln konnte, sondern weil ich einfach so lange genießen wollte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2006 von Janie
Asolut lesenswert!
Auf eine faszinierende Weise gelingt es Wolfram Fleischhauer, zwei dramatische und ergreifende Schicksal in zwei verschiedenen Jahrhunderten miteinander zu verbinden! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2006 von Silvia
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