Antoine ist ein junger Pariser Buchhändler. Als "hoffnungsloser Romantiker", wie er sich selbst bezeichnet, glaubt er daran, dass Geschichten aus Büchern sehr wohl auch in Wirklichkeit passieren können. Und so ist "Die Frau seines Lebens" ein modernes Großstadtmärchen.
Antoine trifft in seinem Lieblingscafé auf seine absolute Traumfrau. Während er sich noch das Hirn zermartert, wie er sie ansprechen soll, wirft sie ihm ein Kärtchen mit Vornamen und Telefonnummer hin samt der Aufforderung, in einer Stunde anzurufen. Damit beginnt für Antoine eine 24stündige Achterbahnfahrt der Gefühle, denn so einfach klappt es natürlich nicht. Die letzte Ziffer der Telefonnummer wird durch einen Zwischenfall unleserlich, er muss also zehn Nummern probieren. Und hetzt durch Paris, um die Eine zu finden, die ihm komplett den Kopf verdreht hat. Werden seine Anstrengungen am Ende belohnt?
Eigentlich eine nette Geschichte, schwungvoll und ansprechend geschrieben zudem, aber... Muss eine Frau dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, damit ein Mann sich Hals-über-Kopf in sie verliebt und alle Hebel in Bewegung setzt, um sie wiederzusehen? Der Roman wimmelt geradezu von gutaussehenden Menschen, was mich persönlich nervt - darum gibt es nur 3 statt 4 Sterne.