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Die Frau, für die ich den Computer erfand Taschenbuch – 3. Januar 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (3. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499252392
  • ISBN-13: 978-3499252396
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 186.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Delius ist die Exzellenz des kühlen Humors unter den gesellschaftskritischen Schriftstellern, der elegante Stilist und dezente Moralist. (Neue Zürcher Zeitung)

Nie war Delius so heiter, entspannt und politisch unkorrekt. (Berliner Zeitung)

Der Verlag über das Buch

Interview mit Friedrich Christian Delius

Konrad Zuse baute nicht nur den ersten Computer der Welt, sondern lebte auch eine ganz besondere Liebe – die zu einer Frau aus einem anderen Jahrhundert. In seinem Roman lässt Friedrich Christian Delius beide vor dem Auge des Lesers erstehen, den Erfinder und den Liebenden Konrad Zuse. In un¬se¬rem Interview erläutert der Autor nicht nur die Verbindung von Eros und Erfindergeist, sondern erklärt auch, welche besondere Verbindung zwischen Konrad Zuse und Amazon.de besteht!

Frage: Auf dem Stoppelsberg in der Vorderrhön erzählt Konrad Zuse, der Erfinder des Computers, seine Lebensgeschichte – launig, assoziativ, meinungsstark. Was macht diese Situation so besonders, dass er sich ausgerechnet dort und zu diesem Zeitpunkt offenbart?

Friedrich Christian Delius: Unter dem Stoppelsberg hatte Zuse seine Werkstatt in den fünfziger Jahren, unter dem Stoppelsberg, fünf Kilometer entfernt, bin ich aufgewachsen. Er liegt in der „logistischen Mitte Deutschlands“, wie man heute sagt, keine zwölf Kilometer Luftlinie von Amazon.de und Libri in Bad Hersfeld. Das sind schon vier gute Gründe...

Frage: Sie lassen Konrad Zuse in Ihrem Band erstmals von seiner abenteuerlichen Affäre zu Ada Lovelace erzählen – die ja bereits im 19. Jahrhundert lebte. Was hat es auf sich mit dieser speziellen Beziehung?

Friedrich Christian Delius: Ja, wenn ich das in einem Satz sagen könnte, hätte ich den Roman nicht geschrieben. Liebe, auch bei größeren Altersunterschieden, will erzählt werden – und nicht erklärt.

Frage: Musen haben im Leben und Wirken von Künstlern ihren festen Platz. Warum ist der Eros bei technisch Kreativen in der Regel weniger präsent?

Friedrich Christian Delius: Die griechische Mythologie hat vor 3.000 Jahren die Musen erfunden. Vielleicht sollten wir heute endlich auch den Erfindern und Technikern Musen gönnen. „Ohne Eros“, heißt es im Text, „entwickelt sich nichts im Leben, nicht einmal der Bau von Rechenmaschinen.“ – Ich nehme an, dass die technisch Kreativen da nicht widersprechen werden.

Frage: Ihr Zuse ist nicht der nette „Erfindergeist“ und „Formelfummler“, sondern ein durchaus eitler, aber offener und analytisch brillanter Forscher, der auch in hohem Alter diese unbändige Lust an Gedankenexperimenten verspürt. Ist das der Zuse, den sie auch persönlich kennengelernt haben?

Friedrich Christian Delius: Meine Begegnung mit ihm war zu kurz, um hier eindeutig „Ja“ zu sagen. Aber Leute, die ihn besser kannten als ich, bestätigen mir, den Mann ganz gut getroffen zu haben.

Frage: „Angestiftet“ zu diesem Band hat Sie u. a. der Vortrag von Konrad Zuse „Faust, Mephisto und der Computer.“ Wie viel Faustisches steckte in Konrad Zuse? Er selbst geht ja durchaus auf Distanz zu Goethes Forscher…

Friedrich Christian Delius: Die Distanz gehört dazu. Aber das Faustische hat Zuse immer wieder beschäftigt. Und weil das in verschiedenen Lebensphasen immer wieder anders durchschlägt – mal mehr, mal weniger, mal direkt, mal widersprüchlich –, kann auch diese Frage nur die Lektüre des Romans beantworten.

Frage: An Konrad Zuse erinnert zwar eine Messingtafel in der Methfesselstraße in Berlin-Kreuzberg, bekannt ist er aber eher nur in Fachkreisen. Ist es ein Anliegen Ihres Buches, auch daran etwas zu ändern?

Friedrich Christian Delius: Die Grundidee zu diesem Roman (auch mit der Verbindung zu Ada Lovelace) hatte ich vor 24 Jahren, als Zuse noch viel unbekannter war als heute. Mich interessierte die komplexe Erfinderpersönlichkeit. Es wäre vermessen gewesen, wenn ein Romanautor die Absicht gehabt hätte, einen großen Erfinder „bekannter“ zu machen. Wenn das Buch jetzt den Nebeneffekt hat, dass Zuse über die Fachkreise hinaus bekannt wird, dann ist das natürlich in meinem Sinn. Außerdem: Viele kennen heute den Namen Zuse. Aber seine wirklich abenteuerliche Geschichte kennt bislang kaum jemand. Daran wird das Buch hoffentlich einiges ändern.

Die Fragen stellte Henrik Flor, Literaturtest. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lectorianus am 6. August 2012
Format: Taschenbuch
Das Bedeutsame am Roman "Die Frau für die ich den Computer erfand" von F. C. Delius ist nicht so sehr die Lebensgeschichte von Konrad Zuse, dem Erfinder des Computers, noch dessen platonisch-historische Liebschaft zu Ada Lovelace, sondern vielmehr ganz allgemein der Einblick in den inneren Geisteshaushalt eines Genies. Es könnte irgend ein Genie sein.

Wie sieht es aus im Kopf eines genialen Menschen? Was treibt ihn an? Was denkt er über seine nichtgenialen Mitmenschen? Die Fiktion des Romans ist, dass Konrad Zuse seine Gedanken einen ganzen Abend und eine ganze Nacht lang frei fließend und assoziierend auf das Tonband eines Journalisten spricht. Dabei kommt man der wirklichen Denkökonomie eines Genies sehr nahe.

Folgende Elemente finden sich in den geäußerten Gedanken: Eine Angetriebenheit durch die Defintion des Dichters nach Rilke, das "Ich muss" des echten Dichters umgemünzt auf den echten Erfinder. Ständige höchst eigenwillige aber durchaus treffende Selbstvergleiche zu Goethes Faust und den zugehörigen Mephisto. Eine autosuggestive, "hinan" ziehende platonisch-historische Liebe zur mutmaßlich ersten Programmierin Ada Lovelace, die 150 Jahre vor Zuses Zeit lebte. Dann Deutschsein in Form von Pflicht, Verwurzeltheit, Ordnung, Bescheidenheit, Zurückhaltung. Außerdem ein überlegenes Herabsehen insbesondere auf den beschränkten Verstand von Journalisten und Politikern. Eine realistische Amerikafreundlichkeit. Vergleiche, wie schwer man es damals hatte, wie leicht es andere heute haben. Stolz auf das Erreichte, Schöpfen von Lebenskraft aus Anerkennung, Enttäuschung über fehlende Anerkennung.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jochen Seidel am 29. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch erzählt vom schier aussichtslosen Unterfangen, wie Zuse in den 1930ern und v.a. während des Zweiten Weltkriegs den ersten echten Computer in der Wohnung seiner Eltern bastelt. Wie ein ums andere mal Materialknappheit, Bomben und der Militärdienst beinahe den Erfolg zunichte machte. Wie Zuse in den Wirren der letzten Kriegstage seinen Rechner durch das zerstörte Deutschland bugsiert, um nach endlosen Irrfahrten im Hessischen zu landen, wo er seine Firma gründen sollte. Schließlich von der Enttäuschung, immer irgendwie zu früh (!) mit seinen Ideen da gewesen zu sein, und Jahrzehnten um Patente und Anerkennung gekämpft zu haben. Während all dieser Zeit treu an seiner Seite: Ada Lovelace.

Zwar ist es schon ermüdend, Herrn Zuses stundenlangem Monolog zuzuhören (also zu lesen). Und man kann es dem Zuhörer (Delius) auch nicht verdenken, wenn er gegen Ende des Gesprächs doch kurz einnickt, aber dennoch ist der Inhalt dieses Buches lesenswert und nicht nur für Informatiker interessant. Wie dem auch sei, Zuse und Ada haben mich gepackt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J.B. am 5. Oktober 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Kurz:
ich finde es unglaublich schlecht

Lang:
Ich bin absoluter Fan von Geschichten über Erfinder. Zuse selbst und die Geschichte der Erfindung des Computers finde ich höchst bewundernswert. Ich habe Zuses Biografie "Der Computer - Mein Lebenswerk" mehrfach gelesen (und genossen) und war jetzt gespannt einen tieferen, vielleicht persönlicheren Einblick zu bekommen und wurde heftigst enttäuscht.
Auf dem Buchrücken steht sowas wie '...in diesem raffinierten und höchst unterhaltsamen Roman...' doch in meinen Augen ist dies kein Roman. Der Autor geht mit Zuse essen, nimmt alles auf Band auf und versucht den Leser mit abgehackten Monologen von Zuse abzuspeisen. Immer wieder Gedankensprünge und Sätze die halbfertig mit '....' enden.
Ich hab nach 30 Seiten aufgegeben. Vielleicht werde ich es irgendwann wieder probieren und mich dann durchquälen, aber Spaß oder Spannung erwarte ich dabei nicht...
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Von NoFake am 5. Februar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein leicht zu lesendes Buch - spannend und informativ. Auch für Zwischendurch sehr empfehlenswert.
Meine Frau hat das Buch direkt nach mir gelesen und war auch begeistert.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es dauert ein bisschen bis die Geschichte, erzählt durch den Author als Interviewer, Fahrt aufnimmt.
Aber ist diese Hürde genommen liest sich das Buch sehr gut.
Allerdings muss ich sagen, dass ich die Hintergründe gut kenne und auch weiß, wie der Stand der Technik zur gleichen Zeit in den USA und England war ... und gerade in diesen Vergleich ist diese Geschichte interessant.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In der Süddeutschen war 2009 zu lesen:
"Eigentlich ist uns jede Romankonstruktion recht, auch die Erfindung einer Frau." Auf jeden Fall macht es dem Rezensenten Spaß, die "Nacht-Seite des Computers" zu entdecken.
Dem möchte ich mich anschließen!
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Format: Gebundene Ausgabe
Also ICH habe das Buch in Hongkong

als Biotech-Prof

in einem Ritt in einer einzigen Nacht ausgelesen!

Total gut gemacht, Hut ab, Herr Delius!
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