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Die Frau, die Gandhi liebte
 
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Die Frau, die Gandhi liebte [Taschenbuch]

Sudhir Kakar , Karl Heinz Siber
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342334461X
  • ISBN-13: 978-3423344616
  • Originaltitel: Mira and the Mahatma
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 707.418 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sudhir Kakar
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Autor Sudhir Kakar lässt Madeline Slades ehemaligen Hindi-Lehrer einfühlsam von dieser leidenschaftlichen, aber platonischen Liebe erzählen. Als Grundlage für die romanhafte Biografie dienten Madeline Slades Tagebuchaufzeichnungen und mehr als 500 Briefe, die Gandhi ihr geschrieben hatte.«
Brigitte Extra 04.06.2008

Kurzbeschreibung

Eine junge Engländerin aus bestem Hause, die zur wichtigsten Gefährtin Gandhis in der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht wird: ein weiter Weg, eine überraschende Biographie. Der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar erzählt die Geschichte der Begegnung von Gandhi und Mira-behn und das Leben dieser höchst ungewöhnlichen Frau.
Im Jahr 1925 machte sich eine 33jährige junge Lady - Tochter eines englischen Admirals - auf den Weg nach Indien. Ihr Ziel: ein 56 Jahre alter indischer Rechtsanwalt, ein ehemaliger Häftling der britischen Krone, der einige Jahre zuvor die Hoffnung Indiens auf die Befreiung vom britischen Kolonialjoch verkörpert hatte. 1925, im Jahr ihrer Ankunft, schien politisch Ruhe eingekehrt, und Gandhi war mit Spinnen beschäftigt, als die junge Engländerin in seinen Ashram - und damit in sein Leben eintrat.
Sudhir Kakar erzählt - auf einen reichen Fundus von Briefen und Dokumenten gestützt - wie sich die höchst ungleiche Beziehung entwickelte, wie Gandhi d ie junge Adeptin aufnahm, wie sie in die politische Mission Gandhis hineinwuchs und wie sich gleichsam in einer anderen Dimension Gefühle entwickelten, die nicht immer beherrschbar und teilweise unvereinbar waren mit den tiefsten Überzeugungen der eigenen Lebensaufgabe. Gandhi wollte sich von seiner Umgebung möglichst unabhängig machen, sich von Bindungen lösen, um seine Ziele zu verfolgen, Mira, wie Gandhi Madeline Slade nannte, suchte die absolute Nähe, um sich ihm, den sie zutiefst verehrte, völlig auszuliefern. Es war schließlich Mira, die einen neuen Schritt wagte, und als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nahm auch ihr Leben eine unerwartete Wende ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Kugler VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die junge Engländerin Madeleine begibt sich 1925 im Alter von 33 Jahren aus freien Stücken nach Indien, um im Ashram von Mahatma Gandhi zu leben. Ihr größter Wunsch war es, ihm nahe zu sein und ihm zu dienen. Im Buch werden die Jahre von 1925-1930 und 1939 bis 1942 geschildert und es werden Briefe zitiert, die im Museumsarchiv liegen. Der Autor mischt aber auch fiktive Stellen in die Abläufe hinein und widmet seinem persönlichen Werdegang das ein oder andere Kapitel.

Die Geschichte von Madeleine, die in Mira umgetauft wurde, begleitet das politische Leben von Gandhi. Was ich persönlich nicht gut fand, dass der Leser gegen Ende des Buches das Leben Gandhi's aus den Augen verliert. Das hat mich jedoch dazu bewogen, eine Biographie von ihm in Angriff zu nehmen.

Der erste Teil des Buches ist sicherlich sehr anschaulich geschildert und man kann sich das Leben im Ashram vorstellen. Der hohe Stellenwert, welches das Spinnen einnimmt, die verschiedenen vegetarischen Diätansätze, die Gandhi im Laufe der Zeit vorgibt, die strengen Anforderungen an Moral, Wahrheitsliebe, Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit. Mit der Zeit werden die Konflikte, die Mira beschäftigen, eintönig und der zweite Teil zieht sich hin, wird jedoch durch die vom Autor bestrittenen Kapitel wieder aufgelockert. Am Ende des Buches ist ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen.

Die Frage, die mich jetzt immer noch beschäftigt, ist, warum Gandhi Mira so einen hohen Stellenwert in seinem Leben eingeräumt hat, zumal sie nicht die einzige war, die zu der Zeit in seinen Ashram kam, um mit ihm zu leben. Vielleicht gibt mir die Biographie Aufschluss darüber.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langatmig 16. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wohl wissend, dass dieses Buch eine Mischung aus Realität und Fikton ist, so glaubte ich doch etwas mehr Einblick auf Gandhijis und Mira-behns Leben zuerhalten. Leider ist das Buch nur im ersten Viertel interessant. Nachdem sich Mira-behn erst einmal in Indien eingelebt hat, schildert der Rest des Buches nur immer wieder dem selben Zwiespalt und das leider auch noch ziemlich gleich.
Es kommt zwar gut herüber, was Mira gefühlt und gedacht haben muss. Es wird aber so gut wie nichts über ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit dem gewaltlosen Kampf Gandhijis dargestellt.
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