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Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung)

371 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Radcliffe, Ciarán Hinds, Janet McTeer
  • Regisseur(e): James Watkins
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video DVD
  • Erscheinungstermin: 9. August 2012
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (371 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007TC99NG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.629 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der junge Anwalt Kipps gilt als verzichtbar in einer großen Londoner Kanzlei, weshalb gerade er den Auftrag bekommt, den sonst niemand annehmen will. In einem von Marschland umgebenen, völlig isolierten Anwesen soll er das Erbe der verstorbenen Besitzerin klären. Dort bemerkt Kipps rasch, dass er bei den Einheimischen nicht, bei einer gespenstischen Erscheinung aber durchaus willkommen ist. Denn wer immer auch die Frau in Schwarz zu Gesicht bekommt, löst bei ihr eine Reaktion aus, die Unschuldigen das Leben kostet.

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Von seiner Firma wird der junge Anwalt Arthur Kipps in den abgelegen Ort Crythin Gifford an der englischen Ostküste geschickt, wo er sich um den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow kümmern soll, darunter ein abgelegenes Haus im Moor. Nur ungern nimmt Arthur Abschied von seinen kleinen Sohn, bei dessen Geburt seine geliebte Frau vor vier Jahren ums Leben gekommen ist. In Crythin Gifford schlägt Arthur offene Ablehnung entgegen: Die Dorfbewohner bestehen auf seiner sofortigen Abreise, niemand will, dass er das verlassene Haus aufsucht. Und in der Tat scheinen dort unheimliche Dinge vorzugehen: Arthur glaubt eine geheimnisvolle Frau in Schwarz zu sehen. Kurz kommt ein kleines Mädchen durch ein tragisches Unglück ums Leben. Die Dorfbewohner geben Arthur die Schuld, denn immer wenn die Frau in Schwarz auftaucht, muss ein Kind sterben. Einzig Samuel Daily, der selbst vor Jahren seinen kleinen Sohn verloren hat, hält zu ihm. Als ein weiteres Mädchen stirbt, beginnt Arthur um das Leben seines eigenen Sohnes zu fürchten, der bereits mit seinem Kindermädchen unterwegs ist, um das Wochenende mit ihm auf dem Land zu verbringen.

Die Frau in Schwarz ist eine klassische englische Schauergeschichte, auch wenn die literarische Vorlage von Susan Hill nicht aus dem 18. Jahrhundert, sondern aus dem Jahr 1983 stammt und auf den englischen Theaterbühnen ein wahrer Dauerbrenner ist. Keine schlechte Wahl also für Daniel Radcliffes erste Hauptrolle nach Harry Potter. Auch wenn Radcliffe vom Übernatürlichen nicht ganz lassen kann, so lässt er auf jeden Fall den berühmten Zauberlehrling vergessen: Arthur Kipps ist seit dem Tod seiner Frau der Welt entrückt, er meint ihre Gegenwart zu spüren und beginnt sich nach und nach in den dunklen Fluren des alten Hauses, das ein schreckliches Geheimnis birgt, zu verlieren. Daily, gespielt von Charakterdarsteller Ciarán Hinds, hält alles nur für törichten Aberglauben, aber als Zuschauer kann man sich bald nicht mehr sicher sein, ob und was da in den dunklen Schatten des Hauses lauert. Regisseur James Watkins spielt gekonnt mit den Konventionen des Genres und erst recht mit den Ängsten der Zuschauer. Geschickt überlässt er dabei vieles dem Dunkel der Phantasie und setzt – ganz in der Tradition der produziernden Hammer-Studios – auf klassische Schockmomente und Gänsehauteffekt. Das Haus im Moor und die düstere, nebelverhangene Landschaft entwickeln ein bedrohliches Eigenleben, in der Dunkelheit lauern Angst und Schrecken. Ganz sicher nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall für Freunde gepflegten Hammer-Horrors. -- Ellen Große

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

146 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 2. September 2012
Format: DVD
Den guten, alten Gruselfilm. Wobei ich die Betonung auf GUT legen möchte. In der Tradition von Klassikern wie -Das Geisterhaus(aus den 60er Jahren) oder -Das Waisenhaus- hat James Watkins seinen Film -Die Frau in Schwarz- in Szene gesetzt. Da fließen keine Ströme von Blut oder wird der Zuschauer mit abstoßenden Ekelszenen erschreckt. Watkins gruselt mit der "alten Schule". Knarrende Türen, Schockmomente, unterschwellig anfassende Musik, Dunkelheit und immer irgendwo ein Schatten im Bild, in dem etwas lauern kann. Das Ergebnis ist ein Gruselfilm der Extraklasse, der nichs für Zuschauer ist, die schwache Nerven haben oder anfällig für Albträume sind.

Der Anwalt Arthur Kipps(Daniel Radcliff) muss in die Provinz. Seine Kanzlei beauftragt ihn, das Erbe der Witwe Drablow zu ordnen. Drablow starb in Eels Marsh House, einer Villa, die völlig abgelegen von den Gezeiten des Meeres an der britischen Ostküste immer wieder vom Festland abgetrennt wird. Im kleinen Ort, nahe der Villa angekommen, wird Kipps äußerst kühl empfangen. Jeder Dorfbewohner möchte nur eins: Das Kipps schnell wieder verschwindet. Kipps, der seinen vierjährigen Sohn Joseph und die Kinderfrau nachholen will(seine Ehefrau Stella starb bei der Geburt des Kindes) lässt sich jedoch nicht abschrecken. Er freundet sich mit dem wohlhabenden Mr. Daily(Claran Hinds) und seiner psychisch angeschlagenen Frau Elizabeth(Janet McTeer) an. Er sucht Eels Marsh House auf und findet eine dunkle, mysteriöse Atmosphäre vor. Als Arthur die Papiere der Witwe sichten will, passieren merkwürdige Dinge. Arthur hört Stimmen, sieht im Nebel Geschehnisse, die er sich nicht erklären kann und hat plötzlich das Gefühl, nicht allein zu sein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antonio am 4. April 2014
Format: Amazon Instant Video
Der Film ist einfach sehr gut gemacht, gruselig aber elegant, mit wunderbaren Szenenbildner, Kostüme und Darstellungen. Besonders gut hat mich Daniel Radcliffe überrascht, er hat eine ausgezeichnete Leistung geboten. Kein Harry Potter oder Scream/Saw mambo jambo hier, einfach ein alter guter Thriller-/Horrorfilm. Viel Spaß!
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102 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von The JH2M am 27. Mai 2012
Format: DVD
Eigentlich bin ich kein Fan von Horrorfilmen, da ich relativ leicht zu erschrecken bin. Als ich jedoch den Trailer zu der Buchvorfilmung von "Die Frau in Schwarz" gesehen hatte gab es für mich zwei Gründe, mir diesen Film im Kino anzusehen:
1. Der Trailer war sehr verlockend, außerdem bekleidete dieser Daniel Radcliffe, der schon viele große Rollen ( Harry Potter und...Ok, das wars schon ) überzeugend gespielt hatte die Hauptrolle.
2. So schlimm konnte der Film ja nicht sein, schließlich war er ja im Kino ab 12 ( ich bin 15) und, wie gesagt, Harry Potter war ja dabei.
Die Bewertungen im Internet die ich kurz nach Filmstart durchlas sprachen alle von einem Film mit vielen Schockeffekten der keine leichte Kost sei... aber er war doch ab 12 oder...schluck. Wird schon nicht so schlimm redete ich mir ein. Und so marschierte ich mit einem Kumpel, der schon mehr Horrorerfahrung hatte als ich, mehr oder weniger sorglos in den Kinosaal um mir diesen "Kinderschocker" reinzuziehen. 30 Sekunden nach Filmstart war dieser Spitzname schon Vergangenheit.
Zur Story:
Daniel Radcliffe spielt den jungen Anwalt Kipps, der in seiner Kanzlei nicht gerade wichtig ist. So bekommt er auch den undankbaren Job zugeteilt, das Erbe einer verstorbenen Frau klären, die mitten in einem Moor in einer einsamen Villa wohnte. Dort angekommen stößt er auf Widerstand der Bewohner des kleinen angrenzenden Dorfes, die ihn zwingen wollen zu verschwinden. Kipps merkt bald weshalb: Im Anwesen bekommt er den Geist der verstorbenen Frau zu Gesicht-und immer wenn jemand den Geist sieht sterben kurz darauf unschuldige Kinder. Das ist nur der Anfang zu einem echten Horrortrips für Kipps...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Blagger TOP 500 REZENSENT am 2. April 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer auf den naheliegenden Gedanken kommt, ein Horrorfilm - die Bezeichnung "Gruselfilm" passt hier allerdings deutlich besser - mit FSK 12 kann nicht wirklich furchteinflößend sein, der wird mit der "Frau in Schwarz" möglicherweise eines Besseren belehrt. Sicher hat dieser zeitlich vor etwa 100 Jahren angesiedelte Streifen nichts von einem modernen Horrorschocker, er verzichtet auf Brutalität und blutige Szenen, doch mit den klassischen Elementen filmischen Gruselns weiß Regisseur James Watkins trefflich umzugehen. Das ist natürlich older als oldschool: blasse Gestalten, neblige Szenerien, finsteres Wattland und ein düsteres, verlassenes Haus mit den obligatorisch knarrenden Türen und dem wie von Geisterhand bewegten Schaukelstuhl. Aber - es funktioniert, die Atmosphäre ist definitiv schaurig und gespenstisch, die Figuren sind düster und morbid, kurz: die Stimmung passt.

Für zwei Drittel des Films gelingt es mit den beschriebenen Mitteln auch, den Zuschauer bei der Stange zu halten, doch dann wird es für mein Empfinden ärgerlich. Wenn der Antiheld im besten Zwirn fröhlich im Schlick herumtaucht, wenn jahrelang Tote aussehen wie frisch gebadete Babies, wenn die schwarze Frau durch ihr Haus "fährt" wie eine ruckelige Geisterbahnpuppe - dann ist alle Atmosphäre dahin, dann kippt die Handlung ins Groteske und der Streifen kommt einem vor wie ein abgefilmter Groschenroman. Man sehnt förmlich das Ende herbei, und das ist dann leider vollkommen vorhersehbar und enttäuschend, zudem kitschig fotografiert. Und es fehlt eine Auflösung, die vorherige Geschehnisse nachvollziehbarer und verständlicher macht.
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