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Die Frau in Rot: Roman [Taschenbuch]

Margot S. Baumann
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. August 2012
Anouk, einst ein gefragtes Model, weiß nach einem Unfall, der ihre beste Freundin das Leben kostete, nicht mehr ein noch aus. Sie zieht zu ihrer Großtante in ein beschauliches Schweizer Dorf. Doch bald hat Anouk das Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn sie hört Stimmen, sieht Personen, die schon lange verstorben sind – und jene geheimnisvolle Frau im roten Kleid, die ihr offenbar etwas Bedeutendes mitteilen möchte …

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Die Frau in Rot: Roman + Der geheimnisvolle Garten: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426509504
  • ISBN-13: 978-3426509500
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 278.191 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Spannend zu lesen (...) Schön fand ich, dass in der Geschichte Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft sind, man bekommt also auch viel Historisches geboten." Radio Euroherz, 27.03.2013

Über den Autor

Margot S. Bauman wurde 1964 – unweit des Handlungsschauplatzes dieses Buches – im Kanton Aargau in der Schweiz geboren. Nach zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Lyrik wechselte sie 2008 zum Romanschreiben. Sie reist gerne, mag raue Küsten und träumt von einem Cottage am Meer. Sie ist Mitglied des Berner Schriftstellervereins und lebt heute mit ihrer Tochter zusammen im Kanton Bern. Mit Die Frau in Rot erscheint ihr erster Mystery-Roman bei Droemer Knaur. Weitere Informationen über die Autorin finden Sie auf: www.margotsbaumann.com


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Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Anouk hatte eine erfolgreiche Karriere als Fotomodel und eine beste Freundin der sie alle Sorgen und Nöte anvertrauen konnte. Doch dann geschah ein schrecklicher Autounfall, bei dem Anouks beste Freundin Julia ums Leben kam. Anouk wird als Überlebende seitdem von Schuldgefühlen geplagt und ist seelisch nicht mehr in der Lage ein Auto zu steuern.

Ihre Großtante Valerie, die in einem Schweizer Dorf lebt, leidet an schleichender Demenz und soll in ein Heim. Bis der Platz dort frei ist, sind es allerdings noch 6 Monate hin und so beschließt die Familie einstimmig, dass Anouk sich bei ihrer Tante erholen soll und dieser bis der Heimplatz frei ist, zur Hand gehen soll. Im Zug fällt Anouk ein junger Mann auf der ihr zwar sympathisch ist, aber eine Station bevor auch sie am Ziel ihrer Reise ist, aussteigt. Nur wenige Tage später, begegnet sie ihm erneut, denn er entpuppt sich als der Hausarzt ihrer Tante, Dr. Max Sandmeier und sucht immer wieder Anouks Nähe, was sie verwirrt. Sie fürchtet, dass er nur um ihr körperliches und seelisches Wohl besorgt ist, seitdem sie ihm von den rätselhaften und unheimlichen Begegnungen erzählt hat, die ihr, seit sie bei ihrer Tante angekommen ist, widerfahren sind. Warum nur sieht sie nur immer wieder ein kleines Kind, das nach ihrer Mutter ruft und was hat es mit den seltsamen Gedichtversen auf sich, die die Menschen in Anouks Nähe zum Besten geben, ohne sich später daran erinnern zu können?

Während eine junge adelige Dame im 18. Jahrhundert in einer Vernunftehe verzweifelt versucht, ein wenig Glück zu finden, will Anouk im Jahre 2010 herausfinden, ob sie tatsächlich Geister sieht, oder ob sie doch nur unter den Folgeerscheinungen ihres Unfalls leidet…

Meine Einschätzung:

Ich habe von jeher ein Faible für so genannte Schauerromane und so konnte ich natürlich auch nicht an Margot S. Baumanns Roman „Die Frau in Rot“ vorbeigehen. Der Schreib und Erzählstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist sehr eingängig und durch die bildhaften Beschreibungen des Schweizer Dorfes und die gut durchdachte, rätselhafte Story und nicht zu vergessen den zwei Handlungssträngen die auf zwei Zeitebenen immer abwechselnd erzählt werden, verging die Lesezeit wie im Fluge und ich mochte den Roman auch nicht eher weglegen, bis ich über alle Geschehnisse und Zusammenhänge im Bilde war.

„Die Frau in Rot“ ist eine Mischung aus historischem und zeitgenössischem Roman, Liebesroman, verfeinert mit einer gehörigen Prise an paranormalen Vorkommnissen, die sowohl für reichlich Gänsehautfaktor, als auch für viele Spannungselemente innerhalb der Geschichte sorgen. Man ahnt zwar schnell, was Anouk und Bernhardine verbindet, doch die Auflösung des Ganzen war dann doch so dramatisch inszeniert, dass ich die Geschichte gebannt bis zum Ende verfolgt habe. Die weiblichen Hauptfiguren begegnen im Laufe des Buches ihrer großen Liebe, doch die Liebesgeschichten sind hier eigentlich völlig zweitrangig. Für Leser die sich gerne gruseln und Fans von gepflegten Schauerromanen im besten Sinne sind, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Bei diesem Buch stimmt eigentlich (fast) alles. Einziges persönliches Manko war für mich, dass die beiden Romanheldinnen ein wenig unsympathische Züge trugen, wobei sowohl Anouk als auch Bernhardine im Laufe der Geschichte dazulernen und sich dann auf die wesentlichen Dinge des Lebens konzentrieren. Auf Anhieb ins Herz geschlossen habe ich dagegen Anouks exzentrische alte Tante, die immer die richtigen Worte fand um ihrer Nichte in der Not beizustehen, es aber doch auch in gewissen Situationen verstand, Anouk den Kopf wieder gerade zu rücken.

4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 Frauen , 2 Zeiten und doch miteinander verbunden 14. Januar 2013
Von Kleeblatt TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Anouk, einst ein gefragtes und gut beschäftigtes Model hat schwer mit dem Unfalltod ihrer Freundin Julia zu tun. Sie selbst gibt sich die Schuld, denn eigentlich sollte sie das Auto fahren.
Um ihr Trauma zu bewältigen und ihre Wunden abheilen zu lassen, hat sie sich eine Auszeit vom Modeljob genommen.
Ihre Eltern schicken sie für ein halbes Jahr zu ihrer Großtante Valerie, die unter Altersdemenz leidet und die Zeit braucht bis zur Überbrückung in ein Altersheim. Solange soll Anouk sich um sie kümmern.
Schon bald nach ihrer Ankunft trifft sie auf ein kleines Mädchen, das nur sie sehen kann. Auch eine Frau in einem roten Kleid erscheint ihr. Beide scheinen irgendetwas von ihr zu wollen, doch nur was?
Gemeinsam mit dem Arzt ihrer Tante, Max Sandmeier, versucht sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Aber es gibt auch einen Gegenspieler, der nicht möchte, dass sie die Wahrheit aufdecken ...

Die Autorin Margot S. Baumann lockt den Leser mit einem gut durchdachten Plot in diese Geschichte.
Der Roman spielt in 2 Zeitebenen, Mitte des 18. Jh. sowie in der heutigen Zeit. Der Handlungsort spielt in der Schweiz im Schloss Hallwyl und Umgebung.

Die Autorin hat in ihrem Roman 2 Frauenschicksale über die Jahrhunderte hinweg gekonnt miteinander verknüpft.
Bernhardine, die 16 Jahre alt ist und im 18. Jh. lebt, wird mit dem bedeutend älteren Burgherrn Johannes von Hallwyl verheiratet. Sie hat keinen guten Stand auf der Burg. Ihr Schwager Gerold hasst sie, hat sie doch dem Burgherrn 3 Kinder geboren und somit sein Erbe verhindert. Als ihre 3-jährige Tochter spurlos verschwindet, macht sie Gerold dafür verantwortlich, weiß sie doch, dass er mit bösen Machenschaften im Bunde ist. Gemeinsam mit ihrem Geliebten macht sie sich auf die Suche, nicht wissend, dass sie und ihre Zwillingssöhne ebenfalls in Gefahr sind.

Sehr gut recherchiert hat die Autorin das Leben im 18. Jh., so dass es dem Leser nicht schwer fällt, sich in die dortige Zeit und deren Geflogenheiten hineinzuversetzen. Sei es das "Verschachern" der Töchter an heiratswillige alte Männer oder dem Leben auf einer Burg.

Anouk dagegen lebt im 21. Jh. und hat mit den Gespenstern ihres eigenen Traumas zu kämpfen.
Seit sie bei ihrer Großtante ankam, hat sie nicht nur mit ihren eigenen Geistern zu tun. Es geschehen eigenartige, nicht erklärbare Dinge. Sie hört Gedichte von Personen, die nur sie hört und die Personen können sich nicht erinnern, diese gesprochen zu haben. Sie sieht ein Kind und eine Frau, die ebenfalls nur ihr erscheinen. Wird sie paranoid oder gibt es eine Verbindung zu ihr.
Als Leser ist man mittendrin. Man freundet sich mit Anouk an und geht gemeinsam mit ihr die Wege, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Diese erscheinen völlig glaubhaft.

Die beiden Protagonistinnen Anouk und Bernhardine sind zwei starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen.
Aber auch mit der Darstellung der weiteren Protagonisten hat die Autorin ein glückliches Händchen gehabt, sei es Marie, die Amme, Valerie, die Großtante der Maler oder der Arzt. Alle konnten mich vollends überzeugen. Selbst die Bösewichter in Vergangenheit und Gegenwart waren interessante Gestalten.

Die Geschichte ist spannend geschrieben, der Schreibstil der Autorin flüssig und leicht lesbar.
Von Beginn an wird Spannung aufgebaut, die immer wieder angezogen wird.

Ein fesselndes Buch voll Spannung, Tragik, Liebe und Trauer, ergänzt mit einer Prise Mystik, welches ich gern weiterempfehle.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicksalhafte Begegnungen 27. Oktober 2012
Von BlueNa
Format:Taschenbuch
Anouk war vor ihrem schweren Autounfall ein angesagtes Schweizer Modell. Doch jetzt hat sie schwer mit sich und dem traumatischen Erlebnis, bei dem ihre beste Freundin ums Leben kam, zu kämpfen. Ein Tapetenwechsel würde ihr gut tun, rät ihre Mutter und schickt sie kurzerhand zu Anouks Großtante Valerie in ein beschauliches Schweizer Dorf. Dort soll sie sich um Valerie kümmern, die an Alzheimer erkrankt ist. Valeries Hausarzt Max Sandmeier ist gleich von Anouk angetan. Das ehemalige Modell will aber nichts von Max wissen, da sie immer noch um ihre beste Freundin trauert. Doch kurz nach ihrer Ankunft hört Anouk Stimmen und sie sieht ein kleines Mädchen und eine geheimnisvolle Frau in einem roten Kleid. Etwas Ungewöhnliches geht hier vor und Anouk versucht mit Max` Hilfe herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Die Frau in Rot" ist Margot S. Baumanns erster belletristischer Roman und sie hat sich gleich in mein Herz geschrieben. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von Anouks Geschichte und ihrem Weg zurück ins Leben, nachdem sie sich die Schuld am Tod ihrer Freundin gegeben und sich daraufhin vor der Welt verkrochen hat.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Der zweite Erzählstrang ist im 18. Jahrhundert angesiedelt und handelt von der jungen Bernhardine, die einem viel älteren Mann zur Frau gegeben wird und in ihrem eher unglücklichen Dasein in einem kalten, zugigen Schloss ein wenig Liebe und Zuneigung sucht. Beide Erzählstränge konnten mich völlig überzeugen, der von Anouk besticht durch ihr temperamentvolles Wesen und den unheimlichen Vorkommnissen. Der von Bernhardine haucht dem Buch historische Spannung ein, denn nie ist so richtig klar, was als nächstes geschehen wird. Die Gepflogenheiten des 18. Jahrhunderts werden äußerst glaubwürdig dargestellt und ich konnte mir alles sehr realistisch vorstellen. Vor allem mit Bernhardine habe ich gelitten.

Der Schreibstil selbst hat mir auch richtig gut gefallen. Er lässt sich wunderbar flüssig und angenehm lesen und besticht durch seine Leichtigkeit und Bildhaftigkeit. In jedem Kapitel findet jeweils ein Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen Jetztzeit und Vergangenheit statt. Ich mochte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen!

Die Protagonisten konnten mich auch überzeugen. Anouks Gemütszustand wird sehr glaubhaft dargestellt und ich konnte ihre Trauer und ihre Schuldgefühle gut nachempfinden. Abgesehen davon, ist Anouk eine sehr sympathische und zauberhafte junge Frau, die ab und an mal in ein Fettnäpfchen tritt und sich kräftig blamiert. Sie ist auch willensstark und mutig. Max Sandmeier, Tante Valeris Hausarzt und Anouks anfänglich verschmähtes Objekt der Begierde, konnte mich auch ziemlich schnell für sich einnehmen. Tante Valerie ist eine charismatische alte Dame, die schönen Dinge im Leben zu schätzen weiß. Bernhardine ist die einzige richtig herausgearbeitet Persönlichkeit im historischen Handlungsstrang. Auch sie ist stark und wird nur schwach, weil sie in Liebe entflammt. Ansonsten ein tolles Mädel für ihre Zeit! Die Nebencharaktere sind aber auch nicht zu verachten und machen das Buch zu etwas Lebendigem!

Das Cover finde ich wunderbar! Man sieht den entzückenden Rücken einer Frau in einem roten Kleid, die auf ein altes herrschaftliches Haus inmitten einer grünen Landschaft zugeht. Nur der Himmel verdunkelt sich gerade unheilvoll. Das Bild ist sehr passend gewählt.

Fazit: Die Frau in Rot" von Margot S. Baumann ist wohl einer meiner Überraschungshits in diesem Herbst. Die Geschichte hat mich durch die unheimlichen Begegnungen und wunderbaren zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie einer spannenden und interessanten Handlung, in ihren Bann gezogen. Wer unheimlich angehauchte Bücher mit sich abwechselnden Zeitebenen und starken Charakteren mag, ist hier goldrichtig! Für mich hat das Gesamtpaket gestimmt: Mein Geheimtipp für diesen Herbst!
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