Ergreifend, sensibel und eine zeitlose Erzählung von Brigitte Reimann, die jeder gelesen haben sollte, der an die Liebe und das Gute im Menschen glaubt.
Die junge, zarte Kathrin lebt in einer unglücklichen Ehe auf dem Hof ihres Mannes Heinrich nebst dessen unerfüllten und frustrierten Schwester Frieda. Heinrich ist Frontkämpfer in der Ukraine, ausgezeichnet mit dem EK 1 und kommt immer wieder einmal auf Heimatbesuch, der für Kathrin die Hölle darstellt. Eines Tages, da den allein gelassenen beiden Frauen die Arbeit über den Kopf wächst, wird Alexej, ein russischer Fremdarbeiter zur Verstärkung auf den Hof gebracht. Er, der scheinbar kein Wort deutsch spricht wird allen zum Verhängnis. Alle gut gemeinten Warnungen der Dorfschwester können Kathrin nicht davon abhalten ihrem Schicksal in die Arme zu laufen. Ein Schicksal das im KZ endet...
Lesenswert bis zur letzten Seite - grossartige Literatur!