Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Connellys bestes Buch, 7. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Frau im Beton (Taschenbuch)
Nachdem ich nun sein neuestes Buch "Void Moon" gelesen habe, stelle ich fest, daß "The concrete blonde/Die Frau im Beton" sein mit Abstand bestes Buch ist. Dabei sind schon alle anderen Harry Bosch - Romane vom Fünf-Sterne-Kaliber! Dieser Thriller besticht durch seine einmalige Mischung von "Gerichts-Krimi" und "Jagd nach einem Serienkiller". Wie immer sehr authentisch und detailgenau vom ehemaligen Polizeireporter Connelly erzählt. Absolut empfehlenswert!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Harry Boschs 3.Fall: viel Gerichtsverhandlung, wenig Ermittl, 23. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Frau im Beton (Taschenbuch)
Michael Connelly muss sich tatsächlich geärgert haben: der erste Top-Fall "Schwarzes Echo" erwähnt kurz Harry's tödlichem Schuss auf den den Puppenmacher, einen lang gesuchten Serienkiller, der allerdings unbewaffnet war. Harry Bosch hatte den Richtigen erwischt, hätte aber nicht schießen dürfen. Der "Dollmaker" war der Grund für Harrys Straf-Versetzung nach Hollywood, mit der das "Schwarze Echo" beginnt. Nun wäre dieser Fall eigentlich einen eigenen Band wert gewesen, doch er ist schon Vergangenheit. Dieses Versäumnis holt Connelly deshalb mehr oder weniger geschickt in diesem Band nach: in einer Gerichtsverhandlung wird der Puppenmacher rückwirkend durchgekaut, und als Steigerung gibt es eine frische tote "Puppe", so dass Harry möglicherweise sogar einen Unschuldigen getötet hat. Das verschärft die Situation. Parallel zur Verhandlung laufen deshalb die Ermittlungen auf Hochtouren, und es kommt ganz anders als man denkt. Die "Betonfrau" ist nicht wirklich schlecht, aber amerikanische Gerichtsverhandlungen lese ich einfach nicht gern - John Grisham & Co. haben uns mit dem scheinheiligen Kampf um "wahre Gerechtigkeit" schon überversorgt. Harry wird von der gegnerischen Staranwältin Honey alias "Money" Chandler auseinandergenommen, ansonsten sitzt er lange Strecken da, hört nur zu und ärgert sich. Chandler erinnert an eine der vorlauten Anwältinnen aus "Ally McBeal", nur dass es hier nicht darum geht, ob eine <Hochzeit annuliert werden darf, wenn nicht aus Liebe geheiratet wurde>. Am Ende des Buches wird es dann auch noch sehr nervös, und das ist bestimmt nicht der coole Harry. Er ist sogar fast das ganze Buch mit Sylvia Moore zusammen, seiner Affaire aus Fall 2, man könnte ihn schon fast für beziehungsfähig halten! :-) Also eine mittelschwere Identitätskrise für einsame Cowboys, doch das Ende des Westens ist noch nicht erreicht: das "Comeback" wird wieder härter (siehe meine Lieblingsliste No.5 mit Harry's Fällen). So long...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Harry Bosch auf der Anklagebank, 28. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Frau im Beton (Taschenbuch)
In seinem dritten Fall wird Harry Bosch von dem Fall eingeholt, der noch vor seinem ersten Fall angesiedelt ist und der zu seiner Versetzung vom LAPD nach Hollywood verantwortlich ist. Es handelt sich um die Tötung eines für mehrere Morde Verdächtigen, der bei seiner Verhaftung vermeintlich eine Waffe ziehen wollte und von Harry erschossen wurde. Vier Jahre sind seit dem vergangen und nun sitzt Harry auf der Anklagebank, weil die Witwe des Getöteten ihn angezeigt hat. Der Tote, der als Puppenmörder in die Kriminalitätsgeschichte von L.A. eingeht, findet just in dem Moment, als die Verhandlung beginnt, einen Nachahmungstäter. Oder hat Harry den falschen erschossen? Diese offene Frage ist die Basis für einen Krimi, den Connelly wie schon die ersten beiden Fälle mit viel Spannung und Tempo umgesetzt hat. Er legt dabei mehrere falsche Spuren und erst zum Schluß kann man ahnen, wer der Täter ist. Was sich einschleicht - und das ist bei Serienhelden wohl normal - ist eine gewisse Routine. Ich kann daher nur den Tip geben, zwischen den einzelnen Fällen sich ein bißchen Zeit zu lassen. Ansonsten ist auch dieses Buch top!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|