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Die Frau und der Affe
 
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Die Frau und der Affe (Taschenbuch)

von Peter Hoeg (Autor), Monika Wesemann (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499223155
  • ISBN-13: 978-3499223150
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,8 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 141.022 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 5 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Unterhaltungsliteratur > Internationale Autoren > Hoeg, Peter

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Affe flieht von einem Schiff, das die Themse heraufsegelt. Seine Flucht in die Wildnis der Großstadt wird für einige Menschen zur Katastrophe, vor allem für Adam Burden, den künftigen Direktor des weltberühmten zoologischen Gartens. Nicht jedoch für Madlene, Adams schöne junge Frau. Als sie herausfindet, daß Adam im Begriff ist, dem Affen den Schädel aufzusägen, beschließt sie, das Tier zu retten.


carpe.com

Ein Menschenaffe flieht vom Segelboot des Tierhändlers Bally. Bald wird er aufgegriffen und dem Direktor des Institute of Animal Behavioural Research, Adam Burden, übergeben. Dieser bringt den Affen, den er auf den Namen Erasmus tauft, in seinem Gartenhaus unter, wo er sofort mit Versuchen an dieser neuen Art des Menschenaffen beginnt. Burdens junge, schöne, jedoch alkoholsüchtige Frau Madelene kommt allerdings hinter das Geheimnis der Experimente und befreit den Affen. Dabei erkennt sie, daß es sich bei Erasmus um keinen gewöhnlichen Affen handelt, denn er hat die Fähigkeit zu sprechen. Beide verstecken sich wochenlang in einem Wald nördlich von London, und Madelene wird Erasmus' Geliebte.

Nachdem Adam Burden zum neuen Direktor des New London Regent's Park Zoological Garden bestellt worden war, verschafft Madelene sich Zugang zum Fest anläßlich des offiziellen Amtsantritts und Erasmus gelingt es, das Rednerpult zu entern und sich vor hohen Regierungsvertretern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als die in der Evolution dem Menschen nachfolgende, also höherentwickelte Lebensform zu outen, gesteht allerdings ein, in seiner Mission, der gefährdeten Gattung Mensch hilfreich zur Seite zu stehen, an eben dem Menschen gescheitert zu sein. Zum Erstaunen der Anwesenden und der Millionen Fernsehzuschauer betreten auch mehrere erfolgreiche und angesehene Menschen aus dem Auditorium die Bühne und entkleiden, also demaskieren sich und geben ihr Geheimnis preis: nämlich jener dem Menschen nachfolgenden "Affenart" anzugehören. In dem zwangsläufig entstehenden Chaos dieser Veranstaltung gelingt es Madelene, Erasmus und den Affen zu fliehen und mit dem Segelboot des Tierhändlers Bally Themseaufwärts zu fahren, jener kleinen dänischen Insel entgegen, von welcher Erasmus zu seiner Mission aufgebrochen war...

Die Frau und der Affe vom dänischen Bestsellerautor Peter Hoeg ist ein kurzweiliges, literarisch jedoch nicht sehr anspruchsvolles Buch. --Mike Markart -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Wunderbare Evolution", 14. April 2003
Von olschewski-bi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Nach "Smilla" war ich gespannt auf das Nachfolgewerk von Peter Hoeg. War "Smilla" ein "literarischer Kriminlaroman", so gilt dies für "Die Frau und der Affe" nicht. Trotzdem ist dieses Buch nicht minder spannend und von seiner Intension und seinem Thema her noch tiefgehender als "Smilla". Und es erschließt sich dem Leser wesentlich leichter und schneller, weil der Erzählstil weniger verschachtelt sondern geradliniger ist, was aber der Qualität dieses lieterarischen Meisterstücks keinen Abbruch tut.

Der Roman handelt kurz zusammengefaßt von einer sich langsam entwickelnden Beziehung zwischen Mensch und Tier; genau genommen zwischen einer Frau und einem männlichen Affen einer bislang unbekannten Spezies. Was manchen Autor zu einer billigen und vielleicht auch perversen Story verleitet hätte, nutzt Hoeg auf unnachahmliche Weise, um eine wunderschöne Parabel über das Leben und insbesondere die Stellung des Menschens in diesem Leben auszubreiten.

Auf dem Buchrücken ist von einem "Märchen-Thriller" zu lesen. Sicherlich enthält die Geschichte märchenhafte Züge. Glücklicherweise fehlt jedoch das belehrende Element. Will man das Buch mit modernen Genres erfassen, enthält es einen großen Science-Fiction Anteil.

Peter Hoeg stellt die Frage nach der Stellung des Menschen im Gefüge der Welt oder gar im Universum, wobei das bisweilen monopolistische, selbstgefällige und als selbstverständlich über alles andere erhabene Selbstverständnis der Menschheit in Frage gestellt wird.

Er bedient sich hierbei einer schönen Liebesgeschichte zweier Wesen unterschiedlichen Ursprungs. Am Anfang dieser Liebesgeschichte steht die sich langsam entwickelnde Selbstfindung der Frau, die hierbei die ihr auferlegten standesbedingten Zwänge durchbrechen muß. Erst nachdem sie dadurch in die Lage versetzt wird, dem Leben vorurteilslos und ohne gesellschaftliche Zwänge zuzusprechen, ist es ihr möglich, die Beziehung mit diesem "Tier" einzugehen, wobei sie eigentlich doch nur vor hatte, das Leben des Affen vor den selbstsüchtigen und nach Geld, Macht und Ruhm strebenden Wissenschaftlern ihrer Gesellschaftsschicht (ihr Ehemann!) zu retten.

Bezeichnenderweise funktioniert diese Beziehung auch nur in einem besonderen Tierreservat.

Mit fortschreitender Entwicklung dieser Beziehung kommt zunehmend Zweifel an dem selbstherrlichen Selbstverständnis der Menschheit, sie sei der "Herrscher" der Erde, auf. Bis am Ende die Gewißheit steht: irren ist halt doch menschlich.

Sicherlich kann und soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Hierzu provoziert diese Buch auch geradezu, weil Peter Hoeg es wagt, an den Grundfesten des Selbstverständnisses der Menschheit zu rütteln. Fakt ist, dieses Buch kann man nachdem man es gelesen hat, nicht einfach so zur Seite legen; es zwingt einen geradezu, auch danach den dort angesprochenen Gedanken weiter nachzuhängen und sie weiter fortzuspinnen.

Sollte man eigentlich schon "Smilla" gelesen haben, so ist dies bei "Die Frau und der Affe" eindeutig ein "Muß"!!!

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bizarr und ergreifend - wie immer bei Peter Hoeg, 16. Februar 2002
Diese Rezension stammt von: Die Frau und der Affe (Gebundene Ausgabe)
Für Madeleine geht es ums nackte Überleben oder um die Suche nach der wahren, echten Liebe. Was vielleicht dasselbe ist.
Sie hat alles, einen liebenden, gutaussehenden und gutsituierten Mann, genug Geld um niemals arbeiten zu müssen, aussergewöhnliche Schönheit, ...
Doch, wie so oft ist alles nur Schein, Madeleine ist todunglücklich und schwer alkohlabhängig.
Sie weiss nicht einmal den Grund mehr für ihren Lebenshass. Aber er ist da,in Form von Kindheitserinnerungen, vom Erwachsenenstandpunkt lächerlich wirkend. Da wurde sie eben erzogen, zu einer jungen Dame von Welt, wie es sich so gehört, um eine gute Partie zu machen, um schön und geschmachvoll zu sein, um ihren Zukünftigen glücklich zu machen.
Welch tiefe Wunden, die diese Vergewaltigung ihrer Natur hinterlassen hat, offenbaren sich ihr erst, als sie Erasmus, dem Affen begegnet.
Er ist kein Tier und kein Mensch, aber er ist animalischer als manches Tier und menschlicher als jeder Mensch. Ein Blick in seine Augen gibt Madeleine etwas zurück, worauf sie die Hoffnung schon aufgegeben hatte, Lebenswille ...
Aber Erasmus ist in grosser Gefahr, den Menschen ist seine "Menchenähnlichkeit" ein Dorn im Auge. Was Tier ist, muss Tier bleiben. Tiere empfinden ja nicht wirklich etwas, ergeben die Test, die, allen voran, Madeleines Mann macht. Tiere sind dem Menschen untertan, oder etwa nicht?
Doch Madeleine trifft solche Entscheidungen nicht, sie entdeckt ganz andere Dinge in Erasmus, einen Mann und Partner, der Gefühle in ihr weckt, wie sie es noch nie zuvor erlebt hatte...

Wie immer macht uns Peter Hoeg nachdenken, über unsere Gesellschaft und deren alltägliche Grausamkeit, die wir oft gar nicht mehr wahrnehmen oder bagatellisieren und uns wundern warum manche Menschen daran zerbrechen - so ganz ohne Grund.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Sekunde in ein paar Minuten, 25. Juli 2001
Diese Rezension stammt von: Die Frau und der Affe (Taschenbuch)
Zu Beginn bin ich immer wieder durcheinander gekommen, weil nicht genau klar war wer jetzt wichtig ist für die Handlung und wer genau nicht. Nach etwas über 80 Seiten dann verdichtet sich aber die Geschichte um Erasmus und Medelene und entwickelt sich zu einem richtigen Thriller. Ich habe selten ein so schönes Märchen gelesen!
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4.0 von 5 Sternen Wer ist hier der Affe und wer der Mensch?
Ein wunderbares Buch, welches die Grenzen zwischen Mensch und Tier verschwimmen lässt und einem bewußt wird, dass wir mit der Zivilisation keine höheren Wesen geworden sind!
Vor 4 Monaten von Mag Harald Schmutzler veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen sprachlich schön, aber Autor bleibt hinter Möglichkeiten zurück
Ohne Zweifel ist zu konstatieren, dass Peter Hoeg mit "Die Frau und der Affe" ein sprachlich rundum schönes, um nicht zu sagen nahezu perfektes Buch gelungen ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2007 von Christoph Barth

5.0 von 5 Sternen Das schönste Buch, das ich je gelesen habe
Dieses Buch beschreibt eine höchst ungewöhnliche und sensible Thematik in atemberaubend schönen Worten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2005 von Gerhard Gangl

2.0 von 5 Sternen Kommt leider an andere Hoeg-Romane nicht heran
Nachdem ich Hoegs literarisch für mich sehr wertvollen Plan zur Abschaffung des Dunkels fasziniert und Fräuleins Smillas Spuren im Schnee mit Spannung gelesen habe, bin ich von... Lesen Sie weiter...
Am 3. März 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Primaten mit Charakter, Macht und kollektive Dummheit ....
.... sehr freundlich und ausgesprochen spannend hat der Autor es verstanden, für die Verarbeitung der kritischsten Tabuthemen den perfekten "Aufhänger" zu finden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2003 von K. W.

5.0 von 5 Sternen mit dem Primaten über die Dächer sausen ...
Es geht hier nicht um Realismus. Sondern um Erasmus. Es ist ein Roman. Oder?

Passend zum Zeitgeschehen wurde hier ein altbekanntes Thema vollkommen neu und sensibel... Lesen Sie weiter...

Am 20. September 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Für mich der beste Peter Hoeg
Eine Parabel über das Verhältnis von Mensch und Natur, witzig, frech und erotisch, mit leichter Hand, aber nicht banal erzählt, voller kleiner und großer Weisheiten und Dinge zum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2002 von Agatha Blanc-Sec

1.0 von 5 Sternen Psychologisch oberflächlicher artenschutzthriller
Peter Hoegs Affe ist eine kolportageartige geschichte der beziehung zweier unterdrückter
kreaturen: der jungen frau eines erfolgreichen
mannes aus einflussreicher familie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2001 von Artaud

2.0 von 5 Sternen Leider nicht zu vergleichen mit den übrigen Büchern Hoegs
Im Vergleich zu "Smilla" oder "der Plan von der Abschaffung des Dunkels" ist dieses Buch doch zu unrealistisch geraten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2001 von Dagmar Trunk

2.0 von 5 Sternen Lieber direkt spenden!
Der mäßige Titel läßt nichts Gutes erahnen, aber als jemand, der den Hype um "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" nie verstanden hat, war ich auf alles gefaßt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2001 von Thomas Liehr

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