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Die Foundation-Trilogie: Foundation / Foundation und Imperium / Zweite Foundation (Roboter und Foundation - der Zyklus, Band 11) Taschenbuch – 9. Mai 2012

69 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 880 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345352795X
  • ISBN-13: 978-3453527959
  • Originaltitel: Foundation / Foundation And Empire / Second Foundation
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 5,3 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.554 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Isaac Asimov zählt gemeinsam mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autoren, die je gelebt haben. Er wurde 1920 in Petrowitsch, einem Vorort von Smolensk, in der Sowjetunion geboren. 1923 wanderten seine Eltern in die USA aus und ließen sich in New York nieder. Bereits während seines Chemiestudiums an der Columbia University begann er, Geschichten zu schreiben. Seine erste Kurzgeschichte erschien im Juli 1939, und in den folgenden Jahren veröffentlichte er in rascher Folge die Erzählungen und Romane, die ihn weltberühmt machten: die Foundation-Erzählungen und die Robotergeschichten, in denen er die drei Regeln der Robotik formulierte. Beide Serien verband er Jahrzehnte später zu einer großen „Geschichte der Zukunft“. Neben der Science Fiction hat Asimov auch zahlreiche populärwissenschaftliche Sachbücher zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Er starb im April 1992.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schrottvogel am 11. Juni 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In dieser Trilogie sind die drei frühesten Romane der epischen Foundation-Serie enthalten, entstanden zu Beginn der 1950er Jahre.
Die Ideen in der Geschichte sind faszinierend: Die Wissenschaft der Psychohistorik, von Asimov selbst erfunden, akzeptiert, dass die Handlungen eines einzelnen Menschen sich nicht vorhersagen lassen. Bei Menschenmassen hingegen ist dies anders: Ähnlich wie bei Gasen, bei denen aus den unvorhersehbaren Verhalten von Myriaden Molekülen ein einheitlicher Druck und eine Temperatur entsteht, löschen sich die individuellen Handlungen in der Masse aus. Dadurch wird es möglich, die Handlungen von Menschenmassen auf viele Jahre vorherzusagen -- zumindest nach Asimov.
Im Buch wendet der Psychohistoriker Harri Seldon seine Wissenschaft an, um den baldigen Zusammenbruch des mächtigen Imperiums vorherzusagen. Er lässt nach seinen Berechnungen zwei "Foundations" gründen, die den Zusammebruch überleben sollen und den Keim eines neuen Imperiums werden sollen.
Die Bücher beschreiben die tatsächliche Geschichte der beiden Foundations. Die Geschicht bleibt ständig spannend, nicht zuletzt aufgrund der vielen überraschenden Wendungen.
Etwas enttäuschend aber, dass die Charaktere, wie so oft bei Asimov, etwas blass und schablonenhaft bleiben. Man hat den Eindruck, sie existieren nur, um die Geschichte voranzutreiben. Diese ist aber, wie gesagt, sehr gut.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Lesen dieses Werkes, trotz (oder gerade wegen?) der vielen Seiten, sehr viel Spass gemacht und mich sehr gut unterhalten habe. Trotz seiner kleinen Schwächen gehört dieses Buch ins Regal eines jeden Science-Fiction-Fans, der mehr will als nur Raumschlachten und neue Technologien, nämlich Ideen und Zukunftsvisionen. Und davon hat dieses Werk jede Menge!
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67 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benjamin am 29. August 2001
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein junger Isaac Asimov las vor vielen Jahren ein wahres historiographisches Meisterwerk.Edward Gibbons:"Decline and Fall of the Roman Empire".Dieses Buch scheint Asimov tief beeindruckt zu haben,denn seine Foundation Trilogie ist nichts anderes als eine Rekapitulation der Geschichte des spätrömischen Reiches im Westen,nun jedoch ins Weltall verlegt.
Die offensichtlichen Parallelen:hoher zivilisatorischer Lebensstandard,begleitet vom schleichenden moralischen und kulturellen Verfall.Eine meuterende Armee in den Randgebieten.Kindkaiser,die nur noch dem Namen nach herrschen.Kurz:eine Zivilistaion geht an der eigenen Dekadenz zu Grunde.
Doch auch Namen weisen darauf hin:Bel Riose erscheint als ein Zukunfts-Aetius,als der letzte aufrechte Soldat und Bürger. Cleos II. erinnert an die letzten Kaiser im Westen,wie Valentin III. (dieser richtete Aetius nach der für ihn siegreichen Schlacht auf den Katalaunischen Feldern hin,ähnlich wie Riose später exekutiert wird).
Doch was Asimov am Besten hinbekommen hat,neben den wundervoll herausgearbeiteten Charakteren,ist die Geschichte an sich.Sie berichtet im ersten Teil,wie ein einziger Mann den schleichenden Verfall des Imperiums bemerkt:der Psychohistoriker Hari Seldon (der,nebenbei bemerkt,KEIN Naturwissenschaftler ist,sondern ein Soziologe).Er erkennt auch,dass er gegen den drohenden Kollaps nichts unternehmen kann,sondern nur die Zeit der Barbarei mit Hilfe seiner Foundation verringern kann.Ein gewagter Plan...
Im zweiten Teil erwacht das Imperium aufs neue (eine Remiszenz aus Justinians Restauratio Imperii?),geführt vom "letzten Kaiserlichen" Bel Riose.
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109 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. Juli 1999
Format: Taschenbuch
Schade, das man nur 5 Sterne für dieses Buch vergeben kann. Es hätte bei weitem mehr verdient. Von amerikanischen SF-Lesern einst als der beste Zyklus im Genre gewählt. Und das völlig zurecht.
Erzählt wird die Geschichte der Menschheit in der nun wirklich fernen Zukunft. Die Erde ist nur noch eine verblassende Sage, regiert wird das Imperium der Menschheit vom Planeten Trantor aus. Je größer das Imperium wird, destomehr bröckelt auch der Glanz. Ein Mann, Hari Seldon, verkündet den Untergang des Imperiums und sagt voraus, das es mehrere Jahrtausende dauern wird, bis ein neues Imperium aus den Trümmern des alten entstehen wird. Mit Hilfe einer von ihm entwickelten Wissenschaft -der Psychohistorik- kann man das dunkle Zeitalter aber auf tausend Jahre beschränken. Nach dieser ketzerischen Rede wird er vom Kaiser, der all das nicht wahrhaben will, auf den Planeten Terminus in die Verbannung geschickt. Dort gründet er die Foundation. Eine Stiftung, die dazu bestimmt ist, nach seinem Plan den Keim des neuen Imperiums zu bilden. Die Zeit zeigt, das Seldon mit seiner Voraussage über den Niedergang des Imperiums Recht hatte. Es zerbricht und zerfällt in viele kleine Königreiche. Seldon stirbt, aber er hinterläßt seinen Nachfolgern einen Plan über die weitere Entwicklung der Zukunft, die er in aller Einzelheit richtig vorausgesagt hat. Immer wieder finden sich Männer in der Foundation, die in der Lage sind, die richtigen Maßnahmen zu unternehmen und Seldons Tausend-Jahres-Plan zu Ende zu führen. Aber dann passiert etwas, das selbst Seldon nicht voraussehen konnte.
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